Jahr

Festival

Datum

Ort

14.11. | 15:00 - 16:30
Melodie des Meeres
ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG: Prächtige Bilder erzählen von einem irischen Märchen über Gestaltwandler.

Die kleine Saoirse findet die magische Muschel ihrer verstorbenen Mutter und lauscht ihrer Musik. Ein Märchen beginnt: Denn Saoirse ist in Wirklichkeit eine Gestaltwandlerin (Selkie), die sich in ein Seehundmädchen verwandeln, aber auch als Mensch an Land leben kann. Eine alte irische Sage erzählt von zwei Welten – dem Meer und dem Land –, zwischen denen sich das Mädchen entscheiden muss. Der bildschöne Zeichentrickfilm von Tomm Moore war für den diesjährigen Animations-Oscar nominiert.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Melodie des Meeres


Irland 2014
Regie: Tomm Moore
Animationsfilm, 93 Minuten

empfohlen ab 7


Die Veranstaltung am 14.11. wird in Gebärdensprache übersetzt.

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

15.11. | 11:00 - 12:45
Rettet Raffi!
Hier werden Spannung und Unterhaltung für kleine und große Zuschauer geboten – Kinderkino vom Feinsten.

Sammy liebt seinen Hamster Raffi über alles. Der kann nämlich Tore schießen und konnte früher Papas geheime Tabakvorräte aufspüren. Aber jetzt nimmt Papa eine Auszeit von zu Hause und Sammy sucht umso mehr Trost bei seinem kleinen Freund. Als Raffi herzkrank wird, hilft nur eine Operation. Auf der Rückfahrt vom Tierarzt wird aber Mamas Auto mitsamt dem Hamsterkäfig gestohlen. Sammy muss Raffi retten – und erlebt turbulente Abenteuer.

Rettet Raffi!

Deutschland 2015
Regie: Arend Agthe
mit: Nicolaus von der Recke, Sophie Lindenberg, Henriette Heinze, Albert Kitzl, Bettina Kupfer
Spielfilm, 97 Minuten

empfohlen ab 6


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

15.11. | 12:00 - 15:00
Armans Geheimnis Folge 1-7
Fünf Jugendliche entdecken auf dem Pferdehof dunkle Geheimnisse aus einer Fantasie-Welt.

Charlie ist ganz schön sauer, dass sie von ihrer Familie auf den Pferdehof abgeschoben wird. Zusammen mit anderen Jugendlichen soll sie dort eine Auszeit nehmen, soll lernen, mit sich und anderen besser klar zu kommen. Aber auch die anderen Kids, Tarik, Nils, Patrizia und Dajana, haben keinen Bock auf Landleben. Doch schon bald wird ihnen klar, dass die üblichen Regeln auf diesem Pferdehof nicht gelten. Das fängt damit an, dass sich die Pferde ihre Reiter selbst aussuchen. Das geht weiter mit dem unheimlichen Wald, in dem es nicht nur Gnome zu geben scheint. Und als die Kids abhauen wollen, gibt es den Ausgang nicht mehr…
Nicht von dieser Welt ist der Pferdehof, auf dem sie gelandet sich. Und die Idylle dort ist bedroht durch den Zauberer Garwin, der sich für eine uralte Geschichte rächen will. Für eine Geschichte, deren Zusammenhänge mit ihrem Leben Charlie und die anderen erst herausfinden, als es fast zu spät ist. Und dann müssen sie alle ihre Kräfte zusammenlegen, um den Kampf zu überleben.

Armans Geheimnis


Deutschland 2015
Regie: Alex Schmidt, mit: François Goeske, Tom Gramenz, Sinje Irslinger, Michael von Au
Fernsehserie, 13 Folgen, jeweils ca. 25 Minuten

empfohlen ab 10


Am Sonntag, den 15. November um 12.00 Uhr im Filmhaus Kino sind die Folgen 1 bis 7 zu sehen, am Samstag, den 21. November um 14.00 Uhr im Filmhaus Kino sind die Folgen 8 bis 13 zu sehen.

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

15.11. | 12:00 - 13:25
Zugvögel
Berührender Film, in dem es um die Kraft der Freundschaft und den Glauben an sich selbst geht.

Cathy bekommt von ihrem Vater zum Geburtstag ein echtes Entenei geschenkt. Und tatsächlich schlüpft eine Ente aus dem Ei, gerade als ihre beste Freundin Margaux auf das Ei aufpasst. Das Entenjunge hält Margaux jetzt für seine „Mutter“. Aber weder bei Cathy noch bei Margaux kann das Entenküken in der Wohnung bleiben. Die Eltern bringen es weg zu einem Entenhof. Das gefällt den beiden überhaupt nicht. Sie wollen das Küken zum „Entenparadies“ bringen und machen sich mit Hilfe von Cathys Tante auf, die Idee in die Tat umzusetzen. Doch das ist gar nicht so einfach, da Margaux im Rollstuhl sitzt. Doch gemeinsam wollen sie es schaffen.

Zugvögel


Belgien 2015
Regie: Olivier Ringer
mit: Clarisse Djuroski, Léa Warny, Alain Eloy, Myriem Akkhediou
Spielfilm, 84 Minuten

empfohlen ab 7


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

15.11. | 13:00 - 14:45
Rico, Oskar und das Herzgebreche
Ein spannendes Abenteuer für 2 Freunde!

Ein neuer Fall für Rico und Oskar! Die beiden Freunde aus Berlin-Kreuzberg bilden ein ungewöhnliches Team: Oskar ist hochbegabt, während sich Rico selbst „tiefbegabt“ nennt. Nach ihrem letzten großen Coup ist Oskar vorübergehend bei Rico eingezogen, denn sein Vater braucht Abstand. Zusammen genießen die beiden Jungen nun die Sommerferien, etwa beim Bingo, wo Rico immer mit seiner Mutter Tanja hingeht. Doch schon bald taucht ein neuer schwieriger Fall für die beiden Hobbydetektive auf: Ellie Wandbek und ihr Sohn Boris, die jede Woche ein Bingospiel veranstalten, scheinen bei der Gewinnvergabe zu betrügen. Und es deutet alles darauf hin, dass auch Ricos liebeskranke Mutter mit den Gaunern unter einer Decke steckt – oder sollte sie erpresst werden? Die Freunde machen sich daran, Licht in die Angelegenheit zu bringen. Das erweist sich aber als nicht ganz ungefährlich. Ihre Spürnasen führen sie bis über die Grenzen der Stadt hinaus, wo sie einem gemeinen Verbrecherduo auf die Spur kommen und mit jeder Menge „Herzgebreche“ konfrontiert werden…

Rico, Oskar und das Herzgebreche

Deutschland 2015
Regie: Wolfgang Groos
mit: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Henry Hübchen, Katharina Thalbach
Spielfilm, 95 Minuten

empfohlen ab 8


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

15.11. | 14:00 - 15:00
Filme der Film- und Medienakademie
für Kinder und Jugendliche

Im Ruhrgebiet entstehen jedes Jahr spannende Filme, die junge Filmemacher im Alter von 11-14 Jahren an der Film- und Medienakademie für Kinder und Jugendliche unter Leitung von Frank Hellmich drehen.

CINEPÄNZ kooperiert auch in diesem Jahr wieder mit der Film- und Medienakademie und zeigt zwei aktuelle Filme mit gesellschafts- und jugendrelevanten Themenschwerpunkten.

Moderation: Frank Hellmich

Das Verschwinden


Deutschland 2014
Jugenddrama, 25 Minuten

empfohlen ab 11


Die 14-Jährige Jessie hat keine Lust mehr, ihrer kleinen Schwester Maggie hinterher zu räumen. Für Maggie gibt es aber weit Wichtigeres als die banalen Sorgen ihrer Schwester. Angesichts der bevorstehenden Party haben Maggie und ihre Freundinnen nun wirklich keine Zeit. Als Jessie plötzlich verschwindet, fällt zunächst niemandem auf, dass sie weg ist. Für Maggie und ihre Freundinnen Anni und Ginger sind die Beauty-Tutorials von Ginger ein zentraler Lebensinhalt. Beim Betrachten von Gingers neuestem Clip auf Watch-Tube taucht unverhofft ein heimlich gedrehtes Video von Maggie auf. Wer steckt hinter den rätselhaften Vorfällen?

My best Selfie


Deutschland 2014
Jugenddrama, 24 Minuten

empfohlen ab 11


Für die Freundinnen Marie, Nena, Josi, Lilly und Anna sind Selfies das beste Mittel, um sich gekonnt in Szene zu setzen. Im Klassenzimmer lästern sie über die selbstgemachten Fotos ihrer Mitschülerinnen und beginnen einen Wettstreit um das coolste Selbstportrait. Während die meisten Jungs aus der Klasse von dem selbstgefälligen Gehabe der Mädchen genervt sind, machen sich Lukas und Alex einen Spaß daraus und schließen eine eigene Wette ab: Wer bekommt die meisten Mädchchen-Selfies? Peinlich nur, dass sich ausgerechnet Lukas in Marie verliebt. Als ein Foto, auf dem Marie halbnackt zu sehen ist, in der Klasse die Runde macht, ist die Freude nicht bei allen groß.


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

15.11. | 14:00 - 15:00
Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen
Gelungene Neuverfilmung des Märchens.

Im Gegensatz zu seinem Bruder Casper fürchtet sich der Töpfersohn Michel vor nichts und niemandem! Zu gern würde er wissen, wie sich Angst anfühlt. Auch der Vater meint, dass es wichtig ist, Furcht zu empfinden. Deshalb schickt er seinen Sohn zum Pfarrer. Der lässt Michel im Kirchturm übernachten, um ihn als Gespenst verkleidet zu erschrecken. Doch seine Mühe ist umsonst: Eher stürzt der Pfarrer die Treppe hinunter, als dass Michel sich gruselt. So bleibt dem Jungen nichts anderes übrig, als in die weite Welt zu wandern und dort das Fürchten zu lernen…
Der Drehbuchautor Mario Giordano ist anwesend.
In Kooperation mit dem Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ.

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen


Deutschland 2014
Regie: Tobias Wiemann
mit: Tim Oliver Schultz, Isolda Dychauk, Anna Thalbach, Heiner Lauterbach,
Spielfilm, 60 Minuten

empfohlen ab 6


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

15.11. | 15:00 - 16:20
Der Junge und die Welt
Ein Film, der seine Geschichte ganz ohne Dialoge erzählt.

Ein kleiner Junge lebt mit seinen Eltern auf dem Land ein sorgenfreies Leben. Dann bricht sein Vater auf in die große Stadt, und das Kind macht sich auf den Weg, um ihn zurückzuholen. So lernen wir mit ihm die moderne Welt durch die Augen eines Kindes kennen – bevölkert von seltsamen tierartigen Maschinen, gleichförmigen Menschen und beglückenden Erlebnissen.

Der Junge und die Welt


Brasilien 2013
Regie: Alê Abreu
Musik: Ruben Feffer, Gustavo Kurlat
Animationsfilm (ohne Dialog), 80 Minuten

empfohlen ab 10


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

16.11. | 09:00 - 10:20
Antboy - Der Biss der Ameise
In diesem Familienabenteuer wird ein 12-Jähriger zum Superhelden mit übernatürlichen Kräften.

Pelle ist zwölf und ganz klar ein „Opfer“. Amanda, das Mädchen, in das er verliebt ist, nimmt ihn kaum einmal richtig wahr. Dafür haben ihn die Klassenrüpel umso mehr auf dem Kieker. Als Pelle wieder einmal auf der Flucht vor ihnen ist und sich in einem dunklen Garten versteckt, wird er von einer großen Ameise gebissen. Am nächsten Morgen verfügt Pelle
über „Ameisen-Superkräfte“: Er ist stark, kann Wände hochklettern und sein Urin ist zu einer gefährlichen Säure mutiert. Von seinem Freund Wilhelm ermutigt, nimmt Pelle die schwere Verantwortung auf sich: Als „Antboy“ legt er von nun an den Ganoven seiner Stadt das Handwerk – bis ihm in Gestalt des „Flohs“ ein womöglich noch stärkerer Superschurke entgegentritt.

Antboy – Der Biss der Ameise

Dänemark 2013
Regie: Ask Hasselbalch
mit: Oscar Dietz, Nicolas Bro
Spielfilm, 77 Minuten

empfohlen ab 8

Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

16.11. | 10:00 - 11:45
Rico, Oskar und das Herzgebreche
Ein spannendes Abenteuer für 2 Freunde!

Ein neuer Fall für Rico und Oskar! Die beiden Freunde aus Berlin-Kreuzberg bilden ein ungewöhnliches Team: Oskar ist hochbegabt, während sich Rico selbst „tiefbegabt“ nennt. Nach ihrem letzten großen Coup ist Oskar vorübergehend bei Rico eingezogen, denn sein Vater braucht Abstand. Zusammen genießen die beiden Jungen nun die Sommerferien, etwa beim Bingo, wo Rico immer mit seiner Mutter Tanja hingeht. Doch schon bald taucht ein neuer schwieriger Fall für die beiden Hobbydetektive auf: Ellie Wandbek und ihr Sohn Boris, die jede Woche ein Bingospiel veranstalten, scheinen bei der Gewinnvergabe zu betrügen. Und es deutet alles darauf hin, dass auch Ricos liebeskranke Mutter mit den Gaunern unter einer Decke steckt – oder sollte sie erpresst werden? Die Freunde machen sich daran, Licht in die Angelegenheit zu bringen. Das erweist sich aber als nicht ganz ungefährlich. Ihre Spürnasen führen sie bis über die Grenzen der Stadt hinaus, wo sie einem gemeinen Verbrecherduo auf die Spur kommen und mit jeder Menge „Herzgebreche“ konfrontiert werden…

Rico, Oskar und das Herzgebreche

Deutschland 2015
Regie: Wolfgang Groos
mit: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Henry Hübchen, Katharina Thalbach
Spielfilm, 95 Minuten

empfohlen ab 8


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

16.11. | 10:00 - 11:30
Mune - Der Wächter des Mondes
Fantasievoller Animationsfilm über die Bedeutung des Gleichgewichts in der Natur.

In einem Fantasy-Reich wird der verschmitzte Faun Mune der Hüter des Mondes, der über die Träume wacht. Doch dann löst er eine Katastrophe aus und der Dämon der Unterwelt nutzt dies aus, um die Sonne zu stehlen. Zusammen mit Sohone, dem Hüter der Sonne, und Glim bricht Mune zu einer außergewöhnlichen Suche auf.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Mune – der Wächter des Mondes

Frankreich 2015
Regie: Benoît Philippon, Alexandre Heboyan
Drehbuch: Jérôme Fansten, Benoît Philippon
Musik: Bruno Coulais
Animationsfilm, 90 Minuten

empfohlen ab 8


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

16.11. | 10:00 - 11:00
Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen
Gelungene Neuverfilmung des Märchens.

Im Gegensatz zu seinem Bruder Casper fürchtet sich der Töpfersohn Michel vor nichts und niemandem! Zu gern würde er wissen, wie sich Angst anfühlt. Auch der Vater meint, dass es wichtig ist, Furcht zu empfinden. Deshalb schickt er seinen Sohn zum Pfarrer. Der lässt Michel im Kirchturm übernachten, um ihn als Gespenst verkleidet zu erschrecken. Doch seine Mühe ist umsonst: Eher stürzt der Pfarrer die Treppe hinunter, als dass Michel sich gruselt. So bleibt dem Jungen nichts anderes übrig, als in die weite Welt zu wandern und dort das Fürchten zu lernen…
Der Drehbuchautor Mario Giordano ist anwesend.
In Kooperation mit dem Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ.

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen


Deutschland 2014
Regie: Tobias Wiemann
mit: Tim Oliver Schultz, Isolda Dychauk, Anna Thalbach, Heiner Lauterbach,
Spielfilm, 60 Minuten

empfohlen ab 6


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

16.11. | 10:15 - 11:35
Der Junge und die Welt
Ein Film, der seine Geschichte ganz ohne Dialoge erzählt.

Ein kleiner Junge lebt mit seinen Eltern auf dem Land ein sorgenfreies Leben. Dann bricht sein Vater auf in die große Stadt, und das Kind macht sich auf den Weg, um ihn zurückzuholen. So lernen wir mit ihm die moderne Welt durch die Augen eines Kindes kennen – bevölkert von seltsamen tierartigen Maschinen, gleichförmigen Menschen und beglückenden Erlebnissen.

Der Junge und die Welt


Brasilien 2013
Regie: Alê Abreu
Musik: Ruben Feffer, Gustavo Kurlat
Animationsfilm (ohne Dialog), 80 Minuten

empfohlen ab 10

Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

16.11. | 10:15 - 12:00
About a Girl
Dem Film gelingt es, ein ernstes Thema einfühlsam mit viel schwarzem Humor und glänzenden Dialogen zu erzählen.

Charleen, fast 16, hört Lieder von verstorbenen Musikern, fotografiert tote Tiere und macht ein Praktikum beim Bestatter. Kein Wunder, dass sie schlecht drauf ist – denken ihre Mutter, ihre Freundin und später auch die Frau vom Sozialamt. Doch niemand versteht sie wirklich. „Das Universum kann jeden Moment auf uns fallen!“ Das ist doch bedrohlich, oder? Warum reden dann alle nur über Pickel oder die Wirtschaftskrise? Charleen hat keinen Bock mehr auf das Geschwätz in der Schule, auf das Erwachsenwerden, auf ihre nervige Familie. Alles, was sie will, ist Ruhe, am besten für immer. Was als kleines Flackern in ihr beginnt, wird eines Tages – mehr aus einer Laune heraus – groß: Sie will Schluss machen mit ihrem Leben - jetzt und sofort. Doch dann geht der Trubel erst richtig los, denn Charleen wacht im Krankenhaus auf, muss ihre Entscheidung erklären und lernen, mit sich und dem Leben klarzukommen.

About a Girl

Deutschland 2014
Regie: Mark Monheim
mit: Jasna Fritzi Bauer, Heike Makatsch, Aurel Manthei, Simon Schwarz, Sandro Lohmann, Nikolaus Frei
Spielfilm, 106 Minuten

empfohlen ab 12


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

16.11. | 11:00 - 12:00
Unlimited – Special – Kurzes für Kurze
Kurzfilme ab 4 Jahren

Auch in diesem Jahr präsentiert CINEPÄNZ gemeinsam mit dem in Köln ansässigen Europäischen Kurzfilmfestival UNLIMITED ein Kurzfilmprogramm für Kinoanfänger, die kleinsten unserer Zuschauer. Dazu gibt es ein buntes, moderiertes Rahmenprogramm. Es laufen die Filme:

Baba Jaga


Ein Mädchen wird von ihrer bösen Stiefmutter zur Hexe Baba Jaga geschickt. Dort soll sie Nadel und Faden besorgen. Doch die gemeine Hexe möchte das Mädchen lieber verspeisen, statt ihr zu helfen.

Etwas


Ein kleiner Berg entdeckt, was Besonderes in ihm steckt.

Königin Po


«Gaagelingen» ist ein Königinnenreich weit über den Wolken. Die Untertanen Frau Triangel und Herr Vierangel leiden unter dem Hin und Her ihrer kleinen Welt und würden ihre Königin Po gerne loswerden.

Le Veló de l'éléphant


Ein Elefant lebt in einer Stad mit normalen Leuten und arbeitet dort als Straßenreiniger. Eines Tages sieht er ein großes Werbeplakat, dass ein Fahrrad bewirbt. Es scheint die richtige Größe für ihn zu sein. In dieser Minute ändert sich das Leben des Elefanten: Er muss es einfach haben!

Electrofly


In einer Toilette fliegt eine kleine Fliege um eine Lampe. Plötzlich bekommt sie einen Elektroschock. Die Fliege klatscht an die Wand und berührt dort mehrere Zeichnungen und Werbeplakate, die daraufhin zum Leben erwecken. Die Zeichnungen einer neugierigen Katze und eines Huhns fangen an der Fliege nachzulaufen. Es entsteht ein Chaos!

Das Recht des Stärkeren (La loi du plus fort)


Ein kleiner Affe findet bei der Suche nach Eseen die riesigste Banane die er je gesehen hat! Allerdings wollen ihm zwei größere Affen die Banane weg nehmen.


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

16.11. | 15:00 - 16:30
Das große Geheimnis
Das Aufwachsen in einem kleinen Dorf während des Zweiten Weltkriegs.

1943, in einem Dorf in den von den Deutschen besetzten Niederlanden: Von klein auf sind Tuur und Lambert unzertrennliche Freunde. Auch jetzt kann die angespannte Lage im Land die Freundschaft der Zwölfjährigen nicht erschüttern. Das ändert sich, als die nette Maartje in ihre Klasse kommt und Tuur ein großes Geheimnis anvertraut. Als dann auch noch Lamberts Familie mit den Nazis zusammenarbeitet, während Tuurs Vater in einer Widerstandsgruppe ist, wird die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe gestellt.

Das große Geheimnis


Belgien, Luxemburg, Niederlande 2014
Regie: Dennis Bots
mit: Maas Bronkhuyzen, Pippa Allen
Spielfilm, 94 Minuten

empfohlen ab 11


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

16.11. | 15:00 - 16:30
Mune - Der Wächter des Mondes
Fantasievoller Animationsfilm über die Bedeutung des Gleichgewichts in der Natur.

In einem Fantasy-Reich wird der verschmitzte Faun Mune der Hüter des Mondes, der über die Träume wacht. Doch dann löst er eine Katastrophe aus und der Dämon der Unterwelt nutzt dies aus, um die Sonne zu stehlen. Zusammen mit Sohone, dem Hüter der Sonne, und Glim bricht Mune zu einer außergewöhnlichen Suche auf.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Mune – der Wächter des Mondes

Frankreich 2015
Regie: Benoît Philippon, Alexandre Heboyan
Drehbuch: Jérôme Fansten, Benoît Philippon
Musik: Bruno Coulais
Animationsfilm, 90 Minuten

empfohlen ab 8



Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

16.11. | 15:00 - 16:45
Rico, Oskar und das Herzgebreche
Ein spannendes Abenteuer für 2 Freunde!

Ein neuer Fall für Rico und Oskar! Die beiden Freunde aus Berlin-Kreuzberg bilden ein ungewöhnliches Team: Oskar ist hochbegabt, während sich Rico selbst „tiefbegabt“ nennt. Nach ihrem letzten großen Coup ist Oskar vorübergehend bei Rico eingezogen, denn sein Vater braucht Abstand. Zusammen genießen die beiden Jungen nun die Sommerferien, etwa beim Bingo, wo Rico immer mit seiner Mutter Tanja hingeht. Doch schon bald taucht ein neuer schwieriger Fall für die beiden Hobbydetektive auf: Ellie Wandbek und ihr Sohn Boris, die jede Woche ein Bingospiel veranstalten, scheinen bei der Gewinnvergabe zu betrügen. Und es deutet alles darauf hin, dass auch Ricos liebeskranke Mutter mit den Gaunern unter einer Decke steckt – oder sollte sie erpresst werden? Die Freunde machen sich daran, Licht in die Angelegenheit zu bringen. Das erweist sich aber als nicht ganz ungefährlich. Ihre Spürnasen führen sie bis über die Grenzen der Stadt hinaus, wo sie einem gemeinen Verbrecherduo auf die Spur kommen und mit jeder Menge „Herzgebreche“ konfrontiert werden…

Rico, Oskar und das Herzgebreche

Deutschland 2015
Regie: Wolfgang Groos
mit: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Henry Hübchen, Katharina Thalbach
Spielfilm, 95 Minuten

empfohlen ab 8


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

16.11. | 17:00 - 18:45
Die Gespensterjäger
Ein gruseliger Abenteuerspaß mit super Effekten und einer grandiosen Schleimkugel namens Hugo.

Der kleine Tom hat wahrlich kein leichtes Leben: Von seiner großen Schwester Lola wird er unablässig gepiesackt und bei seinen Altersgenossen gilt er als hoffnungsloser Angsthase. Eines Tages hat er im Keller eine unerwartete Begegnung: das Gespenst Hugo. Der schleimig aussehende Geist jagt Tom im ersten Moment einen gewaltigen Schrecken ein, erweist sich aber sehr schnell als harmlos und äußerst freundlich. Hugo hat ein großes Problem, denn er wurde von einem bösen Gespenst aus seinem Schloss vertrieben. Sollte er nicht dorthin zurückkehren können, löst er sich unweigerlich in Luft auf. Mit tatkräftiger Unterstützung der ruppigen Gespensterjägerin Hedwig machen Tom und Hugo sich daran, den bösen Schlossgeist zu vertreiben.

Die Gespensterjäger

Deutschland 2015
Regie: Tobi Baumann
mit: Anke Engelke, Milo Parker, Christian Tramitz, Karoline Herfurth, Christian Ulmen
Nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke
Spielfilm, 99 Minuten

empfohlen ab 6


Die Vorführung am 15.11. wird in Gebärdensprache übersetzt.

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

17.11. | 09:00 - 10:30
Dokfenster Köln 2015
Programm 1 „Wenn ich in den Spiegel schaue…“

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet beim Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ ein Fenster zum Dokumentarfilm. An vier Tagen zeigen wir im Filmhauskino dokumentarische Kurzfilme für Kölner Schüler. Die Filmvorführungen zu Themen wie Geschlechterdifferenzen (Jungssport/Mädchensport?), Migration/Integration (Ich bin jetzt hier!), Identität (Wenn ich in den Spiegel schaue…) und Umbruch/Zukunft (Cut und dann?) werden mit moderierten Gesprächen begleitet. Dabei ist dem Veranstalter, der Dokumentarfilminitiative, die filmkünstlerische Begegnung besonders wichtig: Die Schülerinnen und Schüler sollen so auch die Arbeits-, Sicht- und Interpretationsweisen der dokumentarischen Praxis und des jeweiligen Filmemachers kennenlernen.

Programm 1 „Wenn ich in den Spiegel schaue…“


(12-15 Jahre / 7.-9. Klasse), ca. 90 Min.
filmkünstlerische Begegnung mit der Kölner Filmemacherin Anna Wahle.

WIR


D 2012. 3 x ca. 5 Min. R: Anna Wahle.
Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, irgendwo zwischen Duisburg und Bad Honnef: Welten können zwischen ihnen liegen, aber trotz aller Unterschiede haben sie ziemlich viel gemein. Anna Wahle hat ihre Geschichten in einer ungewöhnlichen filmischen Erzählweise in sieben Einzelfolgen zusammengebracht. Lobende Erwähnung Grimme-Preis 2013

WHEN I LOOK IN THE MIRROR


NL 2012. 15 Min. R: Saskia Gubbels.
„Wenn ich in den Spiegel blicke, erkenne ich mich selbst nicht. Ich habe das Herz eines Gewinners, aber wenn ich zurückblicke, bin ich eine andere.“ Denn Dilan (15) wurde durch ein Feuer schwer verletzt. Bester holländischer dokumentarischer Kurzfilm 2012.


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

17.11. | 10:00 - 11:30
Das große Geheimnis
Das Aufwachsen in einem kleinen Dorf während des Zweiten Weltkriegs.

1943, in einem Dorf in den von den Deutschen besetzten Niederlanden: Von klein auf sind Tuur und Lambert unzertrennliche Freunde. Auch jetzt kann die angespannte Lage im Land die Freundschaft der Zwölfjährigen nicht erschüttern. Das ändert sich, als die nette Maartje in ihre Klasse kommt und Tuur ein großes Geheimnis anvertraut. Als dann auch noch Lamberts Familie mit den Nazis zusammenarbeitet, während Tuurs Vater in einer Widerstandsgruppe ist, wird die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe gestellt.

Das große Geheimnis


Belgien, Luxemburg, Niederlande 2014
Regie: Dennis Bots
mit: Maas Bronkhuyzen, Pippa Allen
Spielfilm, 94 Minuten

empfohlen ab 11


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

17.11. | 10:00 - 11:30
Melodie des Meeres
Prächtige Bilder erzählen von einem irischen Märchen über Gestaltwandler.

Die kleine Saoirse findet die magische Muschel ihrer verstorbenen Mutter und lauscht ihrer Musik. Ein Märchen beginnt: Denn Saoirse ist in Wirklichkeit eine Gestaltwandlerin (Selkie), die sich in ein Seehundmädchen verwandeln, aber auch als Mensch an Land leben kann. Eine alte irische Sage erzählt von zwei Welten – dem Meer und dem Land –, zwischen denen sich das Mädchen entscheiden muss. Der bildschöne Zeichentrickfilm von Tomm Moore war für den diesjährigen Animations-Oscar nominiert.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Melodie des Meeres


Irland 2014
Regie: Tomm Moore
Animationsfilm, 93 Minuten

empfohlen ab 7


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

17.11. | 10:15 - 11:35
Antboy - Der Biss der Ameise
In diesem Familienabenteuer wird ein 12-Jähriger zum Superhelden mit übernatürlichen Kräften.

Pelle ist zwölf und ganz klar ein „Opfer“. Amanda, das Mädchen, in das er verliebt ist, nimmt ihn kaum einmal richtig wahr. Dafür haben ihn die Klassenrüpel umso mehr auf dem Kieker. Als Pelle wieder einmal auf der Flucht vor ihnen ist und sich in einem dunklen Garten versteckt, wird er von einer großen Ameise gebissen. Am nächsten Morgen verfügt Pelle
über „Ameisen-Superkräfte“: Er ist stark, kann Wände hochklettern und sein Urin ist zu einer gefährlichen Säure mutiert. Von seinem Freund Wilhelm ermutigt, nimmt Pelle die schwere Verantwortung auf sich: Als „Antboy“ legt er von nun an den Ganoven seiner Stadt das Handwerk – bis ihm in Gestalt des „Flohs“ ein womöglich noch stärkerer Superschurke entgegentritt.

Antboy – Der Biss der Ameise

Dänemark 2013
Regie: Ask Hasselbalch
mit: Oscar Dietz, Nicolas Bro
Spielfilm, 77 Minuten

empfohlen ab 8

Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

17.11. | 10:15 - 12:05
Bande de filles
Eine Mädchengang lässt sich nichts mehr gefallen.

Marieme lebt mit ihrer Familie in der Pariser Banlieue. Die Mutter sorgt fürs Einkommen, der große Bruder kommandiert alle herum und sie versorgt die jüngeren Schwestern. Außerfamiliär ist es nicht besser. In der Nachbarschaft geben Jungs den Ton an und die Schule ist eine Sackgasse. Doch dann gerät sie ins Blickfeld einer coolen dreiköpfigen Mädchengang, die sich Freiheiten nimmt, von denen Marieme bislang nur träumte. Dort wird sie aufgenommen und heißt fortan Vic (wie Victory). Von jetzt an macht das Leben Spaß: Vic schwänzt den Unterricht, verändert ihr Äußeres und liefert sich mit ihren neuen Freundinnen Scharmützel mit rivalisierenden Banden. Das neue Leben soll ihr Weg in die Unabhängigkeit sein.

Original mit deutschen Untertiteln

Bande de filles


Frankreich 2014
Regie: Céline Sciamma
mit: Karidja Touré, Assa Sylla, Lindsay Karamoh, Mariétou Touré
Spielfilm, 112 Minuten

empfohlen ab 14


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

17.11. | 11:00 - 12:30
Dokfenster Köln 2015
Programm 1 „Wenn ich in den Spiegel schaue…“

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet beim Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ ein Fenster zum Dokumentarfilm. An vier Tagen zeigen wir im Filmhauskino dokumentarische Kurzfilme für Kölner Schüler. Die Filmvorführungen zu Themen wie Geschlechterdifferenzen (Jungssport/Mädchensport?), Migration/Integration (Ich bin jetzt hier!), Identität (Wenn ich in den Spiegel schaue…) und Umbruch/Zukunft (Cut und dann?) werden mit moderierten Gesprächen begleitet. Dabei ist dem Veranstalter, der Dokumentarfilminitiative, die filmkünstlerische Begegnung besonders wichtig: Die Schülerinnen und Schüler sollen so auch die Arbeits-, Sicht- und Interpretationsweisen der dokumentarischen Praxis und des jeweiligen Filmemachers kennenlernen.

Programm 1 „Wenn ich in den Spiegel schaue…“


(12-15 Jahre / 7.-9. Klasse), ca. 90 Min.
filmkünstlerische Begegnung mit der Kölner Filmemacherin Anna Wahle.

WIR


D 2012. 3 x ca. 5 Min. R: Anna Wahle.
Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, irgendwo zwischen Duisburg und Bad Honnef: Welten können zwischen ihnen liegen, aber trotz aller Unterschiede haben sie ziemlich viel gemein. Anna Wahle hat ihre Geschichten in einer ungewöhnlichen filmischen Erzählweise in sieben Einzelfolgen zusammengebracht. Lobende Erwähnung Grimme-Preis 2013

WHEN I LOOK IN THE MIRROR


NL 2012. 15 Min. R: Saskia Gubbels.
„Wenn ich in den Spiegel blicke, erkenne ich mich selbst nicht. Ich habe das Herz eines Gewinners, aber wenn ich zurückblicke, bin ich eine andere.“ Denn Dilan (15) wurde durch ein Feuer schwer verletzt. Bester holländischer dokumentarischer Kurzfilm 2012.


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

17.11. | 15:00 - 16:45
Die Gespensterjäger
Ein gruseliger Abenteuerspaß mit super Effekten und einer grandiosen Schleimkugel namens Hugo.

Der kleine Tom hat wahrlich kein leichtes Leben: Von seiner großen Schwester Lola wird er unablässig gepiesackt und bei seinen Altersgenossen gilt er als hoffnungsloser Angsthase. Eines Tages hat er im Keller eine unerwartete Begegnung: das Gespenst Hugo. Der schleimig aussehende Geist jagt Tom im ersten Moment einen gewaltigen Schrecken ein, erweist sich aber sehr schnell als harmlos und äußerst freundlich. Hugo hat ein großes Problem, denn er wurde von einem bösen Gespenst aus seinem Schloss vertrieben. Sollte er nicht dorthin zurückkehren können, löst er sich unweigerlich in Luft auf. Mit tatkräftiger Unterstützung der ruppigen Gespensterjägerin Hedwig machen Tom und Hugo sich daran, den bösen Schlossgeist zu vertreiben.

Die Gespensterjäger

Deutschland 2015
Regie: Tobi Baumann
mit: Anke Engelke, Milo Parker, Christian Tramitz, Karoline Herfurth, Christian Ulmen
Nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke
Spielfilm, 99 Minuten

empfohlen ab 6


Die Vorführung am 15.11. wird in Gebärdensprache übersetzt.

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

17.11. | 15:00 - 16:15
Mister Twister auf der Bühne
Ein Lehrer gestaltet seinen Unterricht mit ungewöhnlichen Methoden.

Herr Kees hat als Vertretungslehrer die Klasse von Tobias übernommen und ist inzwischen deren Klassenlehrer. Deshalb wird er von der Direktorin, Frau Liese, beauftragt, mit seiner Klasse in diesem Jahr die alljährliche Aufführung eines Theaterstückes einzustudieren und in einem Altenheim aufzuführen. Doch es ist nicht irgendein Theaterstück. Die Direktorin hat es selbst geschrieben und achtet sehr darauf, dass es auch so wie in den Jahren zuvor gespielt wird. Aber Lehrer Kees und seine Klasse haben ganz andere Vorstellungen, wie man das Stück moderner gestalten kann. Den Bewohnern im Altenheim gefallen die neuen Ideen. Sie sind begeistert. Ganz im Gegensatz zur Direktorin: Sie ist schlicht entsetzt und wirft in ihrer Wut alle von den Kindern liebevoll gestalteten Requisiten weg. Was nun? Jetzt ist guter Rat teuer. Aber keiner rechnet mit dem Einfallsreichtum der Heimbewohner, die noch ein Ass im Ärmel haben.

Dritter Teil der in Holland sehr beliebten und erfolgreichen Filmreihe.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Mister Twister auf der Bühne


Niederlande 2014
Regie: Barbara Bredero
mit: Willem Voogd, Felix Osinga, Brent Thomassen, Sanne Wallis de Vries, Hannah Hoekstra
Spielfilm, 72 Minuten

empfohlen ab 6


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

17.11. | 15:00 - 16:25
Zugvögel
Berührender Film, in dem es um die Kraft der Freundschaft und den Glauben an sich selbst geht.

Cathy bekommt von ihrem Vater zum Geburtstag ein echtes Entenei geschenkt. Und tatsächlich schlüpft eine Ente aus dem Ei, gerade als ihre beste Freundin Margaux auf das Ei aufpasst. Das Entenjunge hält Margaux jetzt für seine „Mutter“. Aber weder bei Cathy noch bei Margaux kann das Entenküken in der Wohnung bleiben. Die Eltern bringen es weg zu einem Entenhof. Das gefällt den beiden überhaupt nicht. Sie wollen das Küken zum „Entenparadies“ bringen und machen sich mit Hilfe von Cathys Tante auf, die Idee in die Tat umzusetzen. Doch das ist gar nicht so einfach, da Margaux im Rollstuhl sitzt. Doch gemeinsam wollen sie es schaffen.

Zugvögel


Belgien 2015
Regie: Olivier Ringer
mit: Clarisse Djuroski, Léa Warny, Alain Eloy, Myriem Akkhediou
Spielfilm, 84 Minuten

empfohlen ab 7


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

17.11. | 19:30 - 21:30
Eröffnungsveranstaltung CineCologne 2015

Begrüßung

Vorstellung der vier CineCologne-Festivals
mit den Festivalleitern Joachim Steinigeweg (CINEPÄNZ), Stephan Serasi & Hans-Dieter Delkus (exposed), Christine Bernau & Johannes Duncker (Kurzfilmfestival Köln — Unlimited), Tasja Langenbach & Daniel Kothenschulte (VIDEONALE.scope)
und weiteren Gästen aus dem Festivalprogramm

Eröffnungsfilm
Sadakat (Fidelity)
Regie: İlker Çatak
D 2014, 25 Minuten, OmU

Istanbul 2014, Zeiten des Umbruchs. Aslı lebt in stabilen Verhältnissen. Aber die gesellschaftlichen Unruhen erreichen auch sie: In einer spontanen Aktion bietet sie einem politischen Aktivisten Schutz und hilft ihm einer Verhaftung zu entkommen. Dadurch geraten sie und ihre Familie ins Visier der Polizei. Aslı ist zerrissen zwischen dem Wunsch nach Sicherheit und dem Drang, weiterhin couragiert zu agieren. Als ihr Mann Gökhan den Flüchtigen schließlich verrät, um Aslı und die Familie vor Konsequenzen zu bewahren, erschüttert das die Beziehung massiv. Sadakat ist eine Geschichte über Mut und die Unaufhaltsamkeit von Veränderungen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 10. November an: office@cinecologne.de

18.11. | 09:00 - 10:30
Dokfenster Köln 2015
Programm 2 „Cut und dann?“

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet beim Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ ein Fenster zum Dokumentarfilm. An vier Tagen zeigen wir im Filmhauskino dokumentarische Kurzfilme für Kölner Schüler. Die Filmvorführungen zu Themen wie Geschlechterdifferenzen (Jungssport/Mädchensport?), Migration/Integration (Ich bin jetzt hier!), Identität (Wenn ich in den Spiegel schaue…) und Umbruch/Zukunft (Cut und dann?) werden mit moderierten Gesprächen begleitet. Dabei ist dem Veranstalter, der Dokumentarfilminitiative, die filmkünstlerische Begegnung besonders wichtig: Die Schülerinnen und Schüler sollen so auch die Arbeits-, Sicht- und Interpretationsweisen der dokumentarischen Praxis und des jeweiligen Filmemachers kennenlernen.

Programm 2 „Cut und dann?“


(14-16 Jahre / 9.-11. Klasse), ca. 90 Min.
filmkünstlerische Begegnung mit jugendlichen Filmemachern und Protagonisten sowie den Verantwortlichen des Programms Screenagers - in Kooperation mit Screenagers

CUT. Drei Schnitte. Drei Schritte.


D 2014. 20 Min. R: Nastasija Mengel/ Greta Kerkhof/ Jule Wagner/ Naomi Daufenbach/ Pascal Semler/ Matthias Staubach
Drei Jugendliche (14) erzählen von ihrem Leben, das nicht immer einfach war. Drei Geschichten über Rückschläge und den Willen, trotzdem weiterzumachen.
Deutscher Jugendvideopreis 2015

DIE ERSTE MUTTER


D 2014. 6:20 Min. R: Mohamad Al Kaddah
Mohammad ist allein aus Syrien geflohen und spricht von seiner Sehnsucht nach seiner Familie und seiner Heimat.


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 10:00 - 11:45
Rettet Raffi!
Hier werden Spannung und Unterhaltung für kleine und große Zuschauer geboten – Kinderkino vom Feinsten.

Sammy liebt seinen Hamster Raffi über alles. Der kann nämlich Tore schießen und konnte früher Papas geheime Tabakvorräte aufspüren. Aber jetzt nimmt Papa eine Auszeit von zu Hause und Sammy sucht umso mehr Trost bei seinem kleinen Freund. Als Raffi herzkrank wird, hilft nur eine Operation. Auf der Rückfahrt vom Tierarzt wird aber Mamas Auto mitsamt dem Hamsterkäfig gestohlen. Sammy muss Raffi retten – und erlebt turbulente Abenteuer.

Rettet Raffi!

Deutschland 2015
Regie: Arend Agthe
mit: Nicolaus von der Recke, Sophie Lindenberg, Henriette Heinze, Albert Kitzl, Bettina Kupfer
Spielfilm, 97 Minuten

empfohlen ab 6


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 10:00 - 11:15
Mister Twister auf der Bühne
Ein Lehrer gestaltet seinen Unterricht mit ungewöhnlichen Methoden.

Herr Kees hat als Vertretungslehrer die Klasse von Tobias übernommen und ist inzwischen deren Klassenlehrer. Deshalb wird er von der Direktorin, Frau Liese, beauftragt, mit seiner Klasse in diesem Jahr die alljährliche Aufführung eines Theaterstückes einzustudieren und in einem Altenheim aufzuführen. Doch es ist nicht irgendein Theaterstück. Die Direktorin hat es selbst geschrieben und achtet sehr darauf, dass es auch so wie in den Jahren zuvor gespielt wird. Aber Lehrer Kees und seine Klasse haben ganz andere Vorstellungen, wie man das Stück moderner gestalten kann. Den Bewohnern im Altenheim gefallen die neuen Ideen. Sie sind begeistert. Ganz im Gegensatz zur Direktorin: Sie ist schlicht entsetzt und wirft in ihrer Wut alle von den Kindern liebevoll gestalteten Requisiten weg. Was nun? Jetzt ist guter Rat teuer. Aber keiner rechnet mit dem Einfallsreichtum der Heimbewohner, die noch ein Ass im Ärmel haben.

Dritter Teil der in Holland sehr beliebten und erfolgreichen Filmreihe.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Mister Twister auf der Bühne


Niederlande 2014
Regie: Barbara Bredero
mit: Willem Voogd, Felix Osinga, Brent Thomassen, Sanne Wallis de Vries, Hannah Hoekstra
Spielfilm, 72 Minuten

empfohlen ab 6


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 10:00 - 11:45
Rico, Oskar und das Herzgebreche
Ein spannendes Abenteuer für 2 Freunde!

Ein neuer Fall für Rico und Oskar! Die beiden Freunde aus Berlin-Kreuzberg bilden ein ungewöhnliches Team: Oskar ist hochbegabt, während sich Rico selbst „tiefbegabt“ nennt. Nach ihrem letzten großen Coup ist Oskar vorübergehend bei Rico eingezogen, denn sein Vater braucht Abstand. Zusammen genießen die beiden Jungen nun die Sommerferien, etwa beim Bingo, wo Rico immer mit seiner Mutter Tanja hingeht. Doch schon bald taucht ein neuer schwieriger Fall für die beiden Hobbydetektive auf: Ellie Wandbek und ihr Sohn Boris, die jede Woche ein Bingospiel veranstalten, scheinen bei der Gewinnvergabe zu betrügen. Und es deutet alles darauf hin, dass auch Ricos liebeskranke Mutter mit den Gaunern unter einer Decke steckt – oder sollte sie erpresst werden? Die Freunde machen sich daran, Licht in die Angelegenheit zu bringen. Das erweist sich aber als nicht ganz ungefährlich. Ihre Spürnasen führen sie bis über die Grenzen der Stadt hinaus, wo sie einem gemeinen Verbrecherduo auf die Spur kommen und mit jeder Menge „Herzgebreche“ konfrontiert werden…

Rico, Oskar und das Herzgebreche

Deutschland 2015
Regie: Wolfgang Groos
mit: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Henry Hübchen, Katharina Thalbach
Spielfilm, 95 Minuten

empfohlen ab 8


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 10:15 - 11:30
Boy 7
Vertraue niemandem, nicht einmal dir selbst, und versuche zu überleben.

Ein junger Mann erwacht nachts in einem U-Bahn-Tunnel. Er hat Panik, weder kann er sich an seinen Namen erinnern noch daran, wie er dort hingelangt ist. Zu allem Überfluss wird er auch noch von der Polizei gejagt. Was ist passiert? Mit Hilfe eines geheimnisvollen Mädchens versucht er herauszufinden, wie zum Teufel er in diese Situation gekommen ist. Dabei hilft ihm ein Notizbuch, das er in seiner Hosentasche findet. Er findet heraus, dass er als Boy Nummer 7 aus einer Anstalt geflohen ist, in der junge Menschen einer Gehirnwäsche unterzogen wurden. Wem kann er noch vertrauen und wird er diesen Albtraum überleben?

Boy 7

Deutschland 2015
Regie: Özgür Yildirim
mit: David Kross, Emilia Schüle, Ben Münchow, Jens Harzer, Jörg Hartmann 
Spielfilm, 104 Minuten

empfohlen ab 14 


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 € 

18.11. | 10:15 - 11:45
Das Labyrinth
In diesem spannenden Film vermischen sich Computerspiel und Realität.

Frikke liebt Computerspiele. Eines Tages bekommt er einen Link zu einem ganz besonderen Spiel zugeschickt. Voller Neugier klickt er ihn an und ist auf einmal Teil eines Spiels, bei dem Realität und Fiktion nicht mehr zu unterscheiden sind. Nola ist in einem geheimnisvollen Labyrinth gefangen und bittet ihn um Hilfe. Bei dem Versuch, Nola zu retten, bringt er ungewollt seinen besten Freund Marko in große Gefahr. Der ist plötzlich auch eine Figur im Spiel und beide werden von einem unheimlichen Wächter gejagt. Wenn Frikke nicht online ist, versucht er den Spieleentwickler zu entlarven, der sich dieses gefährliche Computerspiel ausgedacht hat - denn während die Kinder im Spiel lebendig sind, liegen ihre Körper im Krankenhaus im Koma. Unterstützt wird Frikke von seinem sehr schlauen Hund, der maßgeblich zur Lösung des Falls beiträgt. Ein Spiel-im-Spielfilm, spannend bis zum Schluss.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Das Labyrinth

Belgien 2014
Regie: Douglas Boswell
mit: Spencer Bogaert, Emma Verlinden, Felix Maesschalck, Pepijn Caudron
Spielfilm, 90 Minuten

empfohlen ab 10


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 10:15 - 11:40
Zugvögel
Berührender Film, in dem es um die Kraft der Freundschaft und den Glauben an sich selbst geht.

Cathy bekommt von ihrem Vater zum Geburtstag ein echtes Entenei geschenkt. Und tatsächlich schlüpft eine Ente aus dem Ei, gerade als ihre beste Freundin Margaux auf das Ei aufpasst. Das Entenjunge hält Margaux jetzt für seine „Mutter“. Aber weder bei Cathy noch bei Margaux kann das Entenküken in der Wohnung bleiben. Die Eltern bringen es weg zu einem Entenhof. Das gefällt den beiden überhaupt nicht. Sie wollen das Küken zum „Entenparadies“ bringen und machen sich mit Hilfe von Cathys Tante auf, die Idee in die Tat umzusetzen. Doch das ist gar nicht so einfach, da Margaux im Rollstuhl sitzt. Doch gemeinsam wollen sie es schaffen.

Zugvögel


Belgien 2015
Regie: Olivier Ringer
mit: Clarisse Djuroski, Léa Warny, Alain Eloy, Myriem Akkhediou
Spielfilm, 84 Minuten

empfohlen ab 7


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 11:00 - 12:30
Dokfenster Köln 2015
Programm 2 „Cut und dann?“

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet beim Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ ein Fenster zum Dokumentarfilm. An vier Tagen zeigen wir im Filmhauskino dokumentarische Kurzfilme für Kölner Schüler. Die Filmvorführungen zu Themen wie Geschlechterdifferenzen (Jungssport/Mädchensport?), Migration/Integration (Ich bin jetzt hier!), Identität (Wenn ich in den Spiegel schaue…) und Umbruch/Zukunft (Cut und dann?) werden mit moderierten Gesprächen begleitet. Dabei ist dem Veranstalter, der Dokumentarfilminitiative, die filmkünstlerische Begegnung besonders wichtig: Die Schülerinnen und Schüler sollen so auch die Arbeits-, Sicht- und Interpretationsweisen der dokumentarischen Praxis und des jeweiligen Filmemachers kennenlernen.

Programm 2 „Cut und dann?“


(14-16 Jahre / 9.-11. Klasse), ca. 90 Min.
filmkünstlerische Begegnung mit jugendlichen Filmemachern und Protagonisten sowie den Verantwortlichen des Programms Screenagers - in Kooperation mit Screenagers

CUT. Drei Schnitte. Drei Schritte.


D 2014. 20 Min. R: Nastasija Mengel/ Greta Kerkhof/ Jule Wagner/ Naomi Daufenbach/ Pascal Semler/ Matthias Staubach
Drei Jugendliche (14) erzählen von ihrem Leben, das nicht immer einfach war. Drei Geschichten über Rückschläge und den Willen, trotzdem weiterzumachen.
Deutscher Jugendvideopreis 2015

DIE ERSTE MUTTER


D 2014. 6:20 Min. R: Mohamad Al Kaddah
Mohammad ist allein aus Syrien geflohen und spricht von seiner Sehnsucht nach seiner Familie und seiner Heimat.


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 13:00 - 14:45
Rico, Oskar und das Herzgebreche
Ein spannendes Abenteuer für 2 Freunde!

Ein neuer Fall für Rico und Oskar! Die beiden Freunde aus Berlin-Kreuzberg bilden ein ungewöhnliches Team: Oskar ist hochbegabt, während sich Rico selbst „tiefbegabt“ nennt. Nach ihrem letzten großen Coup ist Oskar vorübergehend bei Rico eingezogen, denn sein Vater braucht Abstand. Zusammen genießen die beiden Jungen nun die Sommerferien, etwa beim Bingo, wo Rico immer mit seiner Mutter Tanja hingeht. Doch schon bald taucht ein neuer schwieriger Fall für die beiden Hobbydetektive auf: Ellie Wandbek und ihr Sohn Boris, die jede Woche ein Bingospiel veranstalten, scheinen bei der Gewinnvergabe zu betrügen. Und es deutet alles darauf hin, dass auch Ricos liebeskranke Mutter mit den Gaunern unter einer Decke steckt – oder sollte sie erpresst werden? Die Freunde machen sich daran, Licht in die Angelegenheit zu bringen. Das erweist sich aber als nicht ganz ungefährlich. Ihre Spürnasen führen sie bis über die Grenzen der Stadt hinaus, wo sie einem gemeinen Verbrecherduo auf die Spur kommen und mit jeder Menge „Herzgebreche“ konfrontiert werden…

Rico, Oskar und das Herzgebreche

Deutschland 2015
Regie: Wolfgang Groos
mit: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Henry Hübchen, Katharina Thalbach
Spielfilm, 95 Minuten

empfohlen ab 8


Die Vorführung ist optional mit Audiodeskription für Blinde verfügbar.

Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 15:00 - 16:30
Das Labyrinth
In diesem spannenden Film vermischen sich Computerspiel und Realität.

Frikke liebt Computerspiele. Eines Tages bekommt er einen Link zu einem ganz besonderen Spiel zugeschickt. Voller Neugier klickt er ihn an und ist auf einmal Teil eines Spiels, bei dem Realität und Fiktion nicht mehr zu unterscheiden sind. Nola ist in einem geheimnisvollen Labyrinth gefangen und bittet ihn um Hilfe. Bei dem Versuch, Nola zu retten, bringt er ungewollt seinen besten Freund Marko in große Gefahr. Der ist plötzlich auch eine Figur im Spiel und beide werden von einem unheimlichen Wächter gejagt. Wenn Frikke nicht online ist, versucht er den Spieleentwickler zu entlarven, der sich dieses gefährliche Computerspiel ausgedacht hat - denn während die Kinder im Spiel lebendig sind, liegen ihre Körper im Krankenhaus im Koma. Unterstützt wird Frikke von seinem sehr schlauen Hund, der maßgeblich zur Lösung des Falls beiträgt. Ein Spiel-im-Spielfilm, spannend bis zum Schluss.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Das Labyrinth

Belgien 2014
Regie: Douglas Boswell
mit: Spencer Bogaert, Emma Verlinden, Felix Maesschalck, Pepijn Caudron
Spielfilm, 90 Minuten

empfohlen ab 10


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 15:00 - 16:30
Mune - Der Wächter des Mondes
Fantasievoller Animationsfilm über die Bedeutung des Gleichgewichts in der Natur.

In einem Fantasy-Reich wird der verschmitzte Faun Mune der Hüter des Mondes, der über die Träume wacht. Doch dann löst er eine Katastrophe aus und der Dämon der Unterwelt nutzt dies aus, um die Sonne zu stehlen. Zusammen mit Sohone, dem Hüter der Sonne, und Glim bricht Mune zu einer außergewöhnlichen Suche auf.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Mune – der Wächter des Mondes

Frankreich 2015
Regie: Benoît Philippon, Alexandre Heboyan
Drehbuch: Jérôme Fansten, Benoît Philippon
Musik: Bruno Coulais
Animationsfilm, 90 Minuten

empfohlen ab 8


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 15:00 - 16:20
Antboy - Der Biss der Ameise
In diesem Familienabenteuer wird ein 12-Jähriger zum Superhelden mit übernatürlichen Kräften.

Pelle ist zwölf und ganz klar ein „Opfer“. Amanda, das Mädchen, in das er verliebt ist, nimmt ihn kaum einmal richtig wahr. Dafür haben ihn die Klassenrüpel umso mehr auf dem Kieker. Als Pelle wieder einmal auf der Flucht vor ihnen ist und sich in einem dunklen Garten versteckt, wird er von einer großen Ameise gebissen. Am nächsten Morgen verfügt Pelle
über „Ameisen-Superkräfte“: Er ist stark, kann Wände hochklettern und sein Urin ist zu einer gefährlichen Säure mutiert. Von seinem Freund Wilhelm ermutigt, nimmt Pelle die schwere Verantwortung auf sich: Als „Antboy“ legt er von nun an den Ganoven seiner Stadt das Handwerk – bis ihm in Gestalt des „Flohs“ ein womöglich noch stärkerer Superschurke entgegentritt.

Antboy – Der Biss der Ameise

Dänemark 2013
Regie: Ask Hasselbalch
mit: Oscar Dietz, Nicolas Bro
Spielfilm, 77 Minuten

empfohlen ab 8

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 15:15 - 16:35
Der Junge und die Welt
Ein Film, der seine Geschichte ganz ohne Dialoge erzählt.

Ein kleiner Junge lebt mit seinen Eltern auf dem Land ein sorgenfreies Leben. Dann bricht sein Vater auf in die große Stadt, und das Kind macht sich auf den Weg, um ihn zurückzuholen. So lernen wir mit ihm die moderne Welt durch die Augen eines Kindes kennen – bevölkert von seltsamen tierartigen Maschinen, gleichförmigen Menschen und beglückenden Erlebnissen.

Der Junge und die Welt


Brasilien 2013
Regie: Alê Abreu
Musik: Ruben Feffer, Gustavo Kurlat
Animationsfilm (ohne Dialog), 80 Minuten

empfohlen ab 10


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 16:00 - 17:30
Boy 7
Vertraue niemandem, nicht einmal dir selbst, und versuche zu überleben.

Ein junger Mann erwacht nachts in einem U-Bahn-Tunnel. Er hat Panik, weder kann er sich an seinen Namen erinnern noch daran, wie er dort hingelangt ist. Zu allem Überfluss wird er auch noch von der Polizei gejagt. Was ist passiert? Mit Hilfe eines geheimnisvollen Mädchens versucht er herauszufinden, wie zum Teufel er in diese Situation gekommen ist. Dabei hilft ihm ein Notizbuch, das er in seiner Hosentasche findet. Er findet heraus, dass er als Boy Nummer 7 aus einer Anstalt geflohen ist, in der junge Menschen einer Gehirnwäsche unterzogen wurden. Wem kann er noch vertrauen und wird er diesen Albtraum überleben?

 

Boy 7

Deutschland 2015
Regie: Özgür Yildirim
mit: David Kross, Emilia Schüle, Ben Münchow, Jens Harzer, Jörg Hartmann
Spielfilm, 104 Minuten

empfohlen ab 14


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

18.11. | 19:00 - 21:00
BUBE STUR
Regie: Moritz Krämer / D, 2015, Spielfilm, 81 Min.

Regie: Moritz Krämer
D, 2015, Spielfilm, 81 Min.
Buch: Moritz Krämer, Ines Berwing * Kamera: Patrick Jasmin * Produktion: dffb * Darsteller: Ceci Chuh, Niels Braun

Hanna, gerade aus der Haft entlassen, absolviert auf Uwes Hof im Hochschwarzwald Arbeitsstunden. Uwe ist nahezu bankrott und steht auch am Ende seiner Ehe. Die seltsame Aushilfe aus der Großstadt fühlt sich in dieser dörflichen Einöde wie ein Fremdkörper. Und immer wieder fährt sie in die benachbarte Kleinstadt, um die Nähe einer Familie mit Pflegekind zu suchen…
Ein ebenso erfrischender wie sperriger Film – ungemein detailreich und im besten Sinne realistisch –, der fern der gängigen Konventionen immer wieder überrascht. Mit den beiden (großartig gespielten) Hauptfiguren treffen zwei Schicksale, ja, im Grunde zwei ganz unterschiedliche Welten aufeinander. Ob sie sich wohl aufeinander einlassen können?

Moritz Krämer: geboren 1980 in Basel. Er arbeitete als Videokünstler, Komponist und Liedtexter an verschiedenen Theatern, studiert seit 2008 Regie an der dffb Berlin. Dies ist sein erster Langfilm.

18.11. | 19:00 - 20:30
Wettbewerb I - In us we trust
Wettbewerb I

Symbolic Threats, Mischa Leinkauf, Lutz Henke & Matthias Wermke, D 2015, 15’
Zeus, Pavel G. Vesnakov, D/BUL 2015, 30’
Halit-Straße, Kassel, Hessen, Deutschland, Fritz Laszlo Weber, D 2014, 16’30’’
In the Distance, Florian Grolig, D 2015, 7’30’’
Freedom & Independence, Bjørn Melhus, D 2014, 15’


Is it us? Or is it them? Or is it him? You? Or is it me? Das sind einfache Fragen, die aber weitere Fragen aufwerfen. Das Ich wird in Frage gestellt, stellt sich selbst in Frage. Auch das Andere, das Fremde (the Other), wird in Frage gestellt. Im Kern geht es immer um das Gleiche: Die Lage ist geprägt von Misstrauen, es herrscht ein Gefühl von Ungleichgewicht und Unsicherheit. Wo ziehen wir die Grenze zwischen dem Ich und dem Du? Wann und wo fühlen wir uns sicher und geschützt? Wenn es Grenzen gibt? Oder dann, wenn es keine Grenzen gibt? Was bedeutet Vertrauen und wem vertrauen wir?
Unserer Familie? Freunden? Unserer Politik und unserer Kultur? Den Medien? Oder nur uns selbst und unserem eigenen Urteilsvermögen? Und wann
fühlen wir uns bedroht? Wie definiert man Bedrohung? Durch die Anwesenheit von Gewalt? Bedeutet die Abwesenheit von Gewalt Frieden? Könnte eine
friedliche Aktion, über die wir keine Kontrolle haben, unser Gefühl von Sicherheit, Vertrauen und Freiheit destabilisieren?

Sind die Orte und Räume, in denen wir leben, wirklich sicher? Und wenn wir uns sicher fühlen, sind wir dann wirklich frei? Bedeutet Freiheit das Recht auf Leben, auf Freiheit und das Streben nach Glück? Bedeutet das Recht, wählen zu können, Freiheit, Glück, Kontrolle? Wenn wir die Kontrolle verlieren, unsere Fähigkeit zu Entscheiden, sind wir nicht mehr frei? Verlieren wir dann unsere Menschenwürde? Das Kurzfilmprogramm In us we trust thematisiert diese Fragen emotional, gesellschaftskritisch, politisch, theoretisch, essayistisch. Letzte Antworten gibt es nicht, dafür noch mehr Fragen. Das ist kein Mangel, sondern eine Stärke, die Kunst auszeichnet: Die Fähigkeit, den Diskurs zu fördern und zu fordern.

18.11. | 19:00 - 21:00
Werkschau Girardet & Müller I
Vacancy * Enlighten * Beacon * Phoenix Tapes

Vacancy, Matthias Müller, 1998, digital (16mm), 14 Min.
Enlighten
, Christoph Girardet, 2000, digital, 5 Min.
Beacon
, Girardet & Müller, 2002, digital, 15 Min.
Phoenix Tapes
, Girardet & Müller, 1999, digital, 47 Min.

Vier moderne Kunstfilmklassiker: Im vielfach prämierten Vacancy dienen alte Amateurfilme aus der modernistischen Kunststadt Brasilia als Ticket zu einer melancholischen Reise. Enlighten sucht das Erhabene in künstlichen Gewitterszenen aus Hollywoodklassikern. Beacon führt dagegen an einen anderen Sehnsuchtsort des Kinos, wenn Küsten und Strandszenen aus zehn Spielorten miteinander verschmelzen. Und der fast abendfüllende Phoenix Tapes verrät kommentarlos alles über Hitchcock – eine Montage seiner Obsessionen, ein Streifzug durchs Gesamtwerk und einer der klügsten Filme über das Kino überhaupt.

Die Filmemacher sind anwesend.

*****************************
Einzelticket 7€, ermäßigt 5€
Kombiticket (gültig für 2 VIDEONALE.Scope-Programme) 12€, ermäßigt 10€
CineCologne-Festivalpass (gültig für alle CineCologne-Veranstaltungen) 30€, ermäßigt 25€

18.11. | 19:30 - 21:00
Aufbruch @Kurzfilmfestival Köln
Kurzfilmprogramm

Over, Jörn Threlfall, UK 2015, 14‘
Nacht, Grenze, Morgen, Tuna Kaptan & Felicitas Sonvilla, D 2013, 30‘
Shipwreck, Morgan Knibbe, NL 2014, 15‘,
Aïssa, Clément Tréhin-Lalanne, F 2014, 8‘
Ricsi, Gabor Hörcher, HU 2014, 15‘


Migration, Flucht, Völkerwanderung? Die Welt bewegt uns und wir bewegen uns in der Welt, entgegen oder gerade wegen der Strukturen, die uns forttreiben, festhalten oder abschotten.

Kaum eine Debatte unserer Zeit wird kontroverser und breitspuriger geführt als diese – was ist am Aufbrechen ein Verbrechen, wer darf wie darüber sprechen, ohne sich dabei einen abzubrechen? Das Programm Aufbruch ist der Versuch, einen thematisch gerahmten Ausschnitt des zeitgenössischen Kurzfilms zeigen zu lassen, was er als Teil gegenwärtiger Diskurse aufnimmt und vor allem wie er filmisch davon erzählt. Führt der internationale Kurzfilm Debatte oder lässt er sich von der Debatte führen? In Shipwreck entfalten sich Erinnerungen flüsternd, unter donnernden Bildern und Klängen aus dem anrüchigsten Hafen Europas. Ricsi erfährt angesichts der bevorstehenden Haft erneut, wie gefangen in Armut und Perspektivlosigkeit er eigentlich schon immer war. Bezeichnend blind werden in Over die symbolhaften Alarmsirenen ausgeknipst, selbst wenn oder gerade weil sie im eigenen Vorgarten
läuten. Aïssa wird der subtilen Gewalt banaler Bürokratie und medizinischer Nüchternheit wehrlos ausgeliefert und Nacht, Grenze, Morgen setzt auf Nähe, um den Antagonismus von Opfer und Täter als Scheinriesen zu enttarnen. Sie alle lassen ihren Blick an den wunden Stellen nicht einfach vorbeischweifen, von Vereinfachungen nicht blenden und treffen dabei verschiedene Töne, die lange nachklingen werden.

Zum ersten Mal in diesem Jahr setzt CineCologne einen thematischen Fokus: mit dem Aufbruch aus sozialen Missständen, persönlichen Miseren und globalen wie lokalen Krisen beschäftigen sich die vier Programme im Genre des Kurz-, Experimental- und Kinderfilms.
Der Themenschwerpunkt wird von Mittwoch bis Samstag, jeweils 19.30 Uhr in der Alten Feuerwache gezeigt.

Dies ist ein Programm von Kurzfilmfestival Köln.

18.11. | 21:00 - 23:00
AUSSER ATEM
Regie: Jean-Luc Godard F 1960, Spielfilm, dF, 89 Min.

Regie: Jean-Luc Godard
F 1960, Spielfilm, dF, 89 Min.
Buch: Godard, François Truffaut * Kamera: Raoul Coutard * Darsteller: Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg

„Die Geschichte eines wegen Polizistenmordes gesuchten jungen Autodiebes und seine Beziehung zu einer amerikanischen Studentin in Paris, die ihn später anzeigt.“ (rororo Filmlexikon)
„Godard gab A BOUT DE SOUFFLE eine formale Gestaltung, die alle etablierten Regeln, namentlich die des Filmschnitts, über den Haufen zu werfen schien. Aus bestimmten Szenen schnitt er einzelne Bilder heraus, so dass die Bewegungen ruckhaft und springend abliefen und der Eindruck eines fragmentarischen, auseinandergerissenen Geschehens entstand. Andererseits gelang es ihm, in den mit versteckter Kamera gefilmten Sequenzen Pariser Straßenleben nahtlos in die Handlung zu integrieren und ihr so den Charakter der Authentizität zu geben. Was vor allem aber dem Film sein Interesse verleiht, das ist die Freimütigkeit seiner Dialoge: die Unterhaltungen zwischen dem Gangster Michel Poiccard, […] der es liebt, sich mit Humphrey Bogart zu identifizieren, und dem amerikanischen Collegegirl Patricia, dessen Properkeit und Voreingenommenheit der Film treffend fixiert, besitzen Brillanz und Echtheit; aus Gesprächswendungen, Gesten und Reaktionen der beiden spricht unmittelbar der Bewusstseinszustand der Jugend von 1960.“ (Gregor/Patalas, Geschichte des Films)

18.11. | 21:30 - 23:00
Best of Festivals
Best of Festivals

Sadakat, Ilker Çatak, D 2014, 25’
The Face of Ukraine: Casting Oksana Baiul, Kitty Green, AU 2014, 8’
World of Tomorrow, Don Hertzfeldt, USA 2015, 17’
Planet Σ, Momoko Seto, F 2014, 12’
Heartless, Nana Normande und Tião, BRA 2014, 25’


Im Programm Best of Festivals bitten wir eine Auswahl preisgekrönter Filme aus aller Welt auf die Leinwand, um die Kraft und Bandbreite des internationalen Kurzfilms auch in diesem Jahr in Köln seine aktuellen Fragen stellen zu lassen. Selbst die am meisten gefeierten Kurzfilmproduktionen
schaffen es nur selten aus dem Schatten ihrer längeren Verwandten heraus ins Kino hinein. Hier bekommen sie die ihnen gebührende Fläche, denn: Wie erträglich ist der dystopische Stumpfsinn einer digitalen Existenz von Morgen eigentlich ohne das verspielte Kind als ideologischen Wegweiser (World of Tomorrow)? Bietet das Konstrukt der Familie Treue und Halt, wenn die Gesellschaft, aus der es entspringt und die es zu schützen sucht, schon längst am beben ist (Sadakat)? Steht die Lage einer Nation ihr ins Gesicht geschrieben (The Face of the Ukraine) und brauche ich ein Herz um zu lieben (Heartless)? Schmelzen diese Fragen über das Dasein dahin, wenn es alles eigentlich nichts als ein eisig sinnfreier Zufall ist (PLANET Σ)?

Gewonnen haben diese Beiträge bei dem Curta Cinema do Rio de Janeiro, bei der Berlinale, auf dem Sundance und der Gewinner des goldenen Studenten-Oscars ist auch mit dabei.

18.11. | 21:30 - 23:00
Wie wir sehen I
Künstlerische Kurzfilme der KHM Köln

Henning Frederik Malz, Rest In Me, 2014, digital, 6 Min.
Sonja Engelhardt, Crying About the Passing of Time, 2005, 1 Min.
Katharina Pethke, Anophtalmus, 2005, digital (16mm), 7 Min.
Julia Weissenberg, Schneesturm, 2012, digital, 12 Min.
Lukas Marxt, Reign of Silence, 2013, digital, 7 Min.
Johanna Reich, Black Hole, 2009, digital, 6 Min.
Daniel Burkhardt, grundlos, 2005, digital, 3 Min.
Benjamin Ramírez Pérez, During the Day My Vision Is Perfect, 2013, digital, 10 Min.
Stefan Ramírez Pérez, Stick It, 2014, digital, 5 Min.
Eli Cortiñas, Dial M for Mother, 2008, digital, 11 Min.
Miriam Gossing & Lina Sieckmann, Desert Miracles, 2015, digital (16mm), 10 Min.

Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der KHM Köln, an der Matthias Müller als Professor unterrichtet, zeigen wir zwei Programme mit künstlerischen Kurzfilmen von Studierenden.

Das Thema Found Footage spiegelt sich auch in diesen Programmen, so in Sonja Engelhardts Crying About the Passing of Time, die darin — frei nach Buñuel  dem Schnitt-Handwerk huldigt. Eine klassische Found-Footage-Arbeit ist auch Dial M for Mother: Eli Cortiñas kombinierte dabei virtuos Filmszenen mit Gena Rowlands mit der Telefonstimme ihrer Mutter.

Das zweite Programm läuft am Fr, 20.11., 23.00–00.15h, in der Filmpalette.

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Einzelticket 7€, ermäßigt 5€
Kombiticket (gültig für 2 VIDEONALE.Scope-Programme) 12€, ermäßigt 10€
CineCologne-Festivalpass (gültig für alle CineCologne-Veranstaltungen) 30€, ermäßigt 25€

19.11. | 09:00 - 10:30
Dokfenster Köln 2015
Programm 3 „Ich bin jetzt hier!“

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet beim Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ ein Fenster zum Dokumentarfilm. An vier Tagen zeigen wir im Filmhauskino dokumentarische Kurzfilme für Kölner Schüler. Die Filmvorführungen zu Themen wie Geschlechterdifferenzen (Jungssport/Mädchensport?), Migration/Integration (Ich bin jetzt hier!), Identität (Wenn ich in den Spiegel schaue…) und Umbruch/Zukunft (Cut und dann?) werden mit moderierten Gesprächen begleitet. Dabei ist dem Veranstalter, der Dokumentarfilminitiative, die filmkünstlerische Begegnung besonders wichtig: Die Schülerinnen und Schüler sollen so auch die Arbeits-, Sicht- und Interpretationsweisen der dokumentarischen Praxis und des jeweiligen Filmemachers kennenlernen.

Programm 3 „Ich bin jetzt hier!“


(10-12 Jahre / 5.-6. Klasse), ca. 90 Min.
filmkünstlerische Begegnung mit der Filmemacherin Anabel Münstermann, moderiert von der Medienpädagogin Eva-Maria Marx – in Kooperation mit dem Bundesverband Jugend und Film (BJF)

ELENI – FUßBALL IST MEINE SPRACHE


D 2014. 15:20 Min. R: Anabel Münstermann.
Eleni (11) ist mit ihrer Mutter und ihren Schwestern aus Griechenland nach Frankfurt am Main gezogen. Alles ist neu und fremd, doch beim Fußball spielen zeigt sie, was sie kann.

IMAN – LEBEN NACH DER FLUCHT


D 2014. 25 Min. R: Rozhyar Zolfaghari.
Iman (14) ist mit ihrer Familie aus Syrien geflohen und lebt im Flüchtlingsheim in Berlin –Hellersdorf. Trotz ihrer Angst vor fremdenfeindlichen Demonstrationen vor dem Heim, möchte sie Berlin nie wieder verlassen müssen.


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 10:00 - 11:45
Die Gespensterjäger
Ein gruseliger Abenteuerspaß mit super Effekten und einer grandiosen Schleimkugel namens Hugo.

Der kleine Tom hat wahrlich kein leichtes Leben: Von seiner großen Schwester Lola wird er unablässig gepiesackt und bei seinen Altersgenossen gilt er als hoffnungsloser Angsthase. Eines Tages hat er im Keller eine unerwartete Begegnung: das Gespenst Hugo. Der schleimig aussehende Geist jagt Tom im ersten Moment einen gewaltigen Schrecken ein, erweist sich aber sehr schnell als harmlos und äußerst freundlich. Hugo hat ein großes Problem, denn er wurde von einem bösen Gespenst aus seinem Schloss vertrieben. Sollte er nicht dorthin zurückkehren können, löst er sich unweigerlich in Luft auf. Mit tatkräftiger Unterstützung der ruppigen Gespensterjägerin Hedwig machen Tom und Hugo sich daran, den bösen Schlossgeist zu vertreiben.

Die Gespensterjäger

Deutschland 2015
Regie: Tobi Baumann
mit: Anke Engelke, Milo Parker, Christian Tramitz, Karoline Herfurth, Christian Ulmen
Nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke
Spielfilm, 99 Minuten

empfohlen ab 6


Die Vorführung am 15.11. wird in Gebärdensprache übersetzt.

Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 10:00 - 11:45
Käpt‘n Säbelzahn und der Schatz von Lama Rama
Spannendes Piratenabenteuer.

Einst als Findelkind aus dem Wasser gefischt, hat der 11-jährige Pinky nur ein Ziel: als Schiffsjunge in die Mannschaft des Käpt’n Säbelzahn aufgenommen und ein echter Pirat zu werden. Und tatsächlich verschlägt ihn das Schicksal auf die „Dark Lady“, das Schiff von Käpt‘n Säbelzahn, mit dem er Kurs auf das geheimnisvolle Land Lama Rama und seine sagenumwobenen Goldschätze nimmt. Zwischen rasselnden Säbeln und der rauen See findet Pinky schnell heraus, auf wen er sich wirklich verlassen kann: Seine Freundin Raven, die als blinder Passagier auf der „Dark Lady“ versteckt war, und ein kleiner Affe stehen ihm bei allen Abenteuern treu zur Seite. In Lama Rama erwarten die Freunde der sehr außergewöhnliche König Rufus, eine handfeste Intrige und jede Menge Abenteuer, bei denen Pinky beweisen kann, dass er der beste Schiffsjunge der Welt ist. Als sich endlich die Tore zur Schatzkammer öffnen, stellt sich die Frage, ob Gold wirklich das höchste aller Güter ist.

Käpt‘n Säbelzahn und der Schatz von Lama Rama

Norwegen, Finnland 2014
Regie: John Andreas Andersen, Lisa Marie Gamlem
mit: Kyrre Haugen Sydness, Vinjar Pettersen, Sofie Ramirez Bjerke
Spielfilm, 97 Minuten

empfohlen ab 8


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 10:00 - 11:30
Melodie des Meeres
Prächtige Bilder erzählen von einem irischen Märchen über Gestaltwandler.

Die kleine Saoirse findet die magische Muschel ihrer verstorbenen Mutter und lauscht ihrer Musik. Ein Märchen beginnt: Denn Saoirse ist in Wirklichkeit eine Gestaltwandlerin (Selkie), die sich in ein Seehundmädchen verwandeln, aber auch als Mensch an Land leben kann. Eine alte irische Sage erzählt von zwei Welten – dem Meer und dem Land –, zwischen denen sich das Mädchen entscheiden muss. Der bildschöne Zeichentrickfilm von Tomm Moore war für den diesjährigen Animations-Oscar nominiert.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Melodie des Meeres


Irland 2014
Regie: Tomm Moore
Animationsfilm, 93 Minuten

empfohlen ab 7


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 10:15 - 11:45
Giraffada
Im Westjordanland spielt diese gefühlvoll erzählte Geschichte über einen zehnjährigen Jungen.

Ziad lebt in Palästina und liebt Giraffen über alles. Jeden Tag füttert er im Zoo, in dem sein Vater als Tierarzt arbeitet, das Giraffenpärchen Rita und Brownie. Als Brownie nach einem israelischen Luftangriff schwer verletzt wird und stirbt, verweigert Rita das Fressen. Auch Ziad isst nichts mehr, bis sein Vater beschließt, einen neuen Partner für das Giraffenweibchen zu finden. Doch das einzig infrage kommende Männchen lebt im Ramat Gan Safari Park, und der liegt hinter einer für Palästinenser unüberwindbaren Mauer in Israel.

Giraffada


Deutschland, Frankreich, Israel 2013
Regie: Rani Massalha
mit: Roschdy Zem, Saleh Bakri, Ahmad Bayatra
Spielfilm, 85 Minuten

empfohlen ab 12


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 10:15 - 11:45
Hördur
Ein unangepasstes Mädchen muss in diesem Drama seine Sozialstunden auf einem Pferdehof ableisten.

Aylin ist außer sich und verzweifelt. In der Schule wird sie von ihren Mitschülern gemobbt, zu Hause muss sie sich um ihren kleinen Bruder Emre kümmern und ihr Vater ist hauptsächlich damit beschäftigt, das Existenzminimum für die Familie zu sichern. Als sie sich im wahrsten Sinne des Wortes schlagkräftig gegen das Mobbing wehrt, sind Sozialstunden auf einem Pferdehof die Konsequenz. Obwohl Aylin zunächst ähnlich verloren scheint zwischen Misthaufen, Schubkarre und der abweisenden Hofbesitzerin Iris, fühlt sie sich magisch angezogen vom wilden Islandpferd Hördur. Es ist der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft, denn Aylin entdeckt dabei gegen alle Widerstände ihre wahre Leidenschaft und ganz besondere Gabe: das Reiten. Sie will es sich von niemandem mehr nehmen lassen, auch nicht von ihrem Vater, der Reiten für ein dekadentes Hobby der Deutschen hält und Aylin das Reiten verbietet...

Hördur

Deutschland 2015
Regie: Ekrem Ergün
mit: Almila Bagriacik, Hilmi Sözer, Felicitas Woll, Noe Chalkidis
Spielfilm, 84 Minuten

empfohlen ab 12


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Teilnahmegebühr: Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 10:15 - 12:05
Bande de filles
Eine Mädchengang lässt sich nichts mehr gefallen.

Marieme lebt mit ihrer Familie in der Pariser Banlieue. Die Mutter sorgt fürs Einkommen, der große Bruder kommandiert alle herum und sie versorgt die jüngeren Schwestern. Außerfamiliär ist es nicht besser. In der Nachbarschaft geben Jungs den Ton an und die Schule ist eine Sackgasse. Doch dann gerät sie ins Blickfeld einer coolen dreiköpfigen Mädchengang, die sich Freiheiten nimmt, von denen Marieme bislang nur träumte. Dort wird sie aufgenommen und heißt fortan Vic (wie Victory). Von jetzt an macht das Leben Spaß: Vic schwänzt den Unterricht, verändert ihr Äußeres und liefert sich mit ihren neuen Freundinnen Scharmützel mit rivalisierenden Banden. Das neue Leben soll ihr Weg in die Unabhängigkeit sein.

Original mit deutschen Untertiteln

Bande de filles


Frankreich 2014
Regie: Céline Sciamma
mit: Karidja Touré, Assa Sylla, Lindsay Karamoh, Mariétou Touré
Spielfilm, 112 Minuten

empfohlen ab 14


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 11:00 - 12:30
Dokfenster Köln 2015
Programm 3 „Ich bin jetzt hier!“

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet beim Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ ein Fenster zum Dokumentarfilm. An vier Tagen zeigen wir im Filmhauskino dokumentarische Kurzfilme für Kölner Schüler. Die Filmvorführungen zu Themen wie Geschlechterdifferenzen (Jungssport/Mädchensport?), Migration/Integration (Ich bin jetzt hier!), Identität (Wenn ich in den Spiegel schaue…) und Umbruch/Zukunft (Cut und dann?) werden mit moderierten Gesprächen begleitet. Dabei ist dem Veranstalter, der Dokumentarfilminitiative, die filmkünstlerische Begegnung besonders wichtig: Die Schülerinnen und Schüler sollen so auch die Arbeits-, Sicht- und Interpretationsweisen der dokumentarischen Praxis und des jeweiligen Filmemachers kennenlernen.

Programm 3 „Ich bin jetzt hier!“


(10-12 Jahre / 5.-6. Klasse), ca. 90 Min.
filmkünstlerische Begegnung mit der Filmemacherin Anabel Münstermann, moderiert von der Medienpädagogin Eva-Maria Marx – in Kooperation mit dem Bundesverband Jugend und Film (BJF)

ELENI – FUßBALL IST MEINE SPRACHE


D 2014. 15:20 Min. R: Anabel Münstermann.
Eleni (11) ist mit ihrer Mutter und ihren Schwestern aus Griechenland nach Frankfurt am Main gezogen. Alles ist neu und fremd, doch beim Fußball spielen zeigt sie, was sie kann.

IMAN – LEBEN NACH DER FLUCHT


D 2014. 25 Min. R: Rozhyar Zolfaghari.
Iman (14) ist mit ihrer Familie aus Syrien geflohen und lebt im Flüchtlingsheim in Berlin –Hellersdorf. Trotz ihrer Angst vor fremdenfeindlichen Demonstrationen vor dem Heim, möchte sie Berlin nie wieder verlassen müssen.


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 14:30 - 15:50
Antboy - Der Biss der Ameise
In diesem Familienabenteuer wird ein 12-Jähriger zum Superhelden mit übernatürlichen Kräften.

Pelle ist zwölf und ganz klar ein „Opfer“. Amanda, das Mädchen, in das er verliebt ist, nimmt ihn kaum einmal richtig wahr. Dafür haben ihn die Klassenrüpel umso mehr auf dem Kieker. Als Pelle wieder einmal auf der Flucht vor ihnen ist und sich in einem dunklen Garten versteckt, wird er von einer großen Ameise gebissen. Am nächsten Morgen verfügt Pelle
über „Ameisen-Superkräfte“: Er ist stark, kann Wände hochklettern und sein Urin ist zu einer gefährlichen Säure mutiert. Von seinem Freund Wilhelm ermutigt, nimmt Pelle die schwere Verantwortung auf sich: Als „Antboy“ legt er von nun an den Ganoven seiner Stadt das Handwerk – bis ihm in Gestalt des „Flohs“ ein womöglich noch stärkerer Superschurke entgegentritt.

Antboy – Der Biss der Ameise

Dänemark 2013
Regie: Ask Hasselbalch
mit: Oscar Dietz, Nicolas Bro
Spielfilm, 77 Minuten

empfohlen ab 8

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 14:30 - 16:20
Bande de filles
Eine Mädchengang lässt sich nichts mehr gefallen.

Marieme lebt mit ihrer Familie in der Pariser Banlieue. Die Mutter sorgt fürs Einkommen, der große Bruder kommandiert alle herum und sie versorgt die jüngeren Schwestern. Außerfamiliär ist es nicht besser. In der Nachbarschaft geben Jungs den Ton an und die Schule ist eine Sackgasse. Doch dann gerät sie ins Blickfeld einer coolen dreiköpfigen Mädchengang, die sich Freiheiten nimmt, von denen Marieme bislang nur träumte. Dort wird sie aufgenommen und heißt fortan Vic (wie Victory). Von jetzt an macht das Leben Spaß: Vic schwänzt den Unterricht, verändert ihr Äußeres und liefert sich mit ihren neuen Freundinnen Scharmützel mit rivalisierenden Banden. Das neue Leben soll ihr Weg in die Unabhängigkeit sein.

Original mit deutschen Untertiteln

Bande de filles


Frankreich 2014
Regie: Céline Sciamma
mit: Karidja Touré, Assa Sylla, Lindsay Karamoh, Mariétou Touré
Spielfilm, 112 Minuten

empfohlen ab 14


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 15:00 - 16:45
Rettet Raffi!
Hier werden Spannung und Unterhaltung für kleine und große Zuschauer geboten – Kinderkino vom Feinsten.

Sammy liebt seinen Hamster Raffi über alles. Der kann nämlich Tore schießen und konnte früher Papas geheime Tabakvorräte aufspüren. Aber jetzt nimmt Papa eine Auszeit von zu Hause und Sammy sucht umso mehr Trost bei seinem kleinen Freund. Als Raffi herzkrank wird, hilft nur eine Operation. Auf der Rückfahrt vom Tierarzt wird aber Mamas Auto mitsamt dem Hamsterkäfig gestohlen. Sammy muss Raffi retten – und erlebt turbulente Abenteuer.

Rettet Raffi!

Deutschland 2015
Regie: Arend Agthe
mit: Nicolaus von der Recke, Sophie Lindenberg, Henriette Heinze, Albert Kitzl, Bettina Kupfer
Spielfilm, 97 Minuten

empfohlen ab 6


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 15:00 - 16:15
Mister Twister auf der Bühne
Ein Lehrer gestaltet seinen Unterricht mit ungewöhnlichen Methoden.

Herr Kees hat als Vertretungslehrer die Klasse von Tobias übernommen und ist inzwischen deren Klassenlehrer. Deshalb wird er von der Direktorin, Frau Liese, beauftragt, mit seiner Klasse in diesem Jahr die alljährliche Aufführung eines Theaterstückes einzustudieren und in einem Altenheim aufzuführen. Doch es ist nicht irgendein Theaterstück. Die Direktorin hat es selbst geschrieben und achtet sehr darauf, dass es auch so wie in den Jahren zuvor gespielt wird. Aber Lehrer Kees und seine Klasse haben ganz andere Vorstellungen, wie man das Stück moderner gestalten kann. Den Bewohnern im Altenheim gefallen die neuen Ideen. Sie sind begeistert. Ganz im Gegensatz zur Direktorin: Sie ist schlicht entsetzt und wirft in ihrer Wut alle von den Kindern liebevoll gestalteten Requisiten weg. Was nun? Jetzt ist guter Rat teuer. Aber keiner rechnet mit dem Einfallsreichtum der Heimbewohner, die noch ein Ass im Ärmel haben.

Dritter Teil der in Holland sehr beliebten und erfolgreichen Filmreihe.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Mister Twister auf der Bühne


Niederlande 2014
Regie: Barbara Bredero
mit: Willem Voogd, Felix Osinga, Brent Thomassen, Sanne Wallis de Vries, Hannah Hoekstra
Spielfilm, 72 Minuten

empfohlen ab 6


Teilnahmegebühr: Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 15:00 - 16:00
Filme des AMG-Gymnasiums
„Sonntagskind“ und „Riss im Vakuum“
Im Albertus-Magnus-Gymnasium in Köln entstehen in jedem Jahr anspruchsvolle Filme von Jugendlichen, die Cinepänz nicht vorenthalten möchte. Es laufen:

Sonntagskind


Deutschland 2015
Regie: Nadja Al-Arab
mit: Paul Engels, Jonah Janello, Lea Stosch, 26 Min.

empfohlen ab 12


Ein autistischer Schüler zieht sich nach einem schlimmen Ausraster in der Schule in die Ferienwohnung seiner Eltern zurück, um über seine Situation nachzudenken, lernt dabei viel über sich selbst und begegnet einem Mädchen, das ihn mit anderen Augen sieht.

Riss im Vakuum


Deutschland 2014
Regie: Nadja Al-Arab
mit: Jonah Janello, Tristan Becker, Marie Kessel, 27 Min.

empfohlen ab 12


Ein schwuler Rechter wird von einem linksaktiven Jugendlichen bei einer sexuellen Annäherung gefilmt. Kurz darauf müssen beide zusammen Sozialstunden ableisten, was zwei Welten aufeinanderprallen und vorgefertigte Meinungen ins Wanken geraten lässt.

Die Filmemacher sind anwesend.
Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

19.11. | 16:00 - 17:30
Wettbewerb I - In us we trust
Wettbewerb I

Symbolic Threats, Mischa Leinkauf, Lutz Henke & Matthias Wermke, D 2015, 15’
Zeus, Pavel G. Vesnakov, D/BUL 2015, 30’
Halit-Straße, Kassel, Hessen, Deutschland, Fritz Laszlo Weber, D 2014, 16’30’’
In the Distance, Florian Grolig, D 2015, 7’30’’
Freedom & Independence, Bjørn Melhus, D 2014, 15’


Is it us? Or is it them? Or is it him? You? Or is it me? Das sind einfache Fragen, die aber weitere Fragen aufwerfen. Das Ich wird in Frage gestellt, stellt sich selbst in Frage. Auch das Andere, das Fremde (the Other), wird in Frage gestellt. Im Kern geht es immer um das Gleiche: Die Lage ist geprägt von Misstrauen, es herrscht ein Gefühl von Ungleichgewicht und Unsicherheit. Wo ziehen wir die Grenze zwischen dem Ich und dem Du? Wann und wo fühlen wir uns sicher und geschützt? Wenn es Grenzen gibt? Oder dann, wenn es keine Grenzen gibt? Was bedeutet Vertrauen und wem vertrauen wir?
Unserer Familie? Freunden? Unserer Politik und unserer Kultur? Den Medien? Oder nur uns selbst und unserem eigenen Urteilsvermögen? Und wann
fühlen wir uns bedroht? Wie definiert man Bedrohung? Durch die Anwesenheit von Gewalt? Bedeutet die Abwesenheit von Gewalt Frieden? Könnte eine
friedliche Aktion, über die wir keine Kontrolle haben, unser Gefühl von Sicherheit, Vertrauen und Freiheit destabilisieren?

Sind die Orte und Räume, in denen wir leben, wirklich sicher? Und wenn wir uns sicher fühlen, sind wir dann wirklich frei? Bedeutet Freiheit das Recht auf Leben, auf Freiheit und das Streben nach Glück? Bedeutet das Recht, wählen zu können, Freiheit, Glück, Kontrolle? Wenn wir die Kontrolle verlieren, unsere Fähigkeit zu Entscheiden, sind wir nicht mehr frei? Verlieren wir dann unsere Menschenwürde? Das Kurzfilmprogramm In us we trust thematisiert diese Fragen emotional, gesellschaftskritisch, politisch, theoretisch, essayistisch. Letzte Antworten gibt es nicht, dafür noch mehr Fragen. Das ist kein Mangel, sondern eine Stärke, die Kunst auszeichnet: Die Fähigkeit, den Diskurs zu fördern und zu fordern.

19.11. | 18:00 - 19:30
SIVAS
Regie: Kaan Müjdeci Türkei, D, 2014, Spielfilm, 97 Min.

Regie: Kaan Müjdeci
Türkei, D, 2014, Spielfilm, 97 Min.
Buch: Kaan Müjdeci * Kamera: Armin Dieroff, Martin H. Solvang * Produktion: Coloured Giraffes * Darsteller: Doğan İzci, Ozan Çelik, Muttalip Müjdeci

Der elfjährige Aslan lebt in einer rauhen Männerwelt in einem anatolischen Dorf, in der der Stärkste die Rangordnung bestimmt. Als er in einem Graben den verwundeten Kampfhund Sivas findet, nimmt er sich des Tieres an und päppelt es auf. Sivas findet allmählich zu alter Kraft zurück. Das Dorf erwartet von dem Jungen, dass er mit Sivas an Kampfhundturnieren teilnimmt. Kampf umd Kampf gewinnt er. Der Aufstieg des Hundes ermöglicht es auch Arslan, in der Dorfgemeinschaft seine Stellung zu behaupten. Der Film zeichnet ein fast dokumentarisches Bild von einer Welt, in der Kinder früh erwachsen werden müssen und nur der Stärkste überlebt.

„Das einzige Problem, das wir heute haben, ist die Welt der Männer, weil sie die Ursache allen Übels sind.” (Kaan Müjdeci)

Kaan Müjdeci: SIVAS ist der Debütfilm des 34jährigen Regisseurs. Der türkisch-stämmige Regisseur lebt seit elf Jahren in Berlin. Er ist Autodidakt. Sivas erhielt auf bei 71. Filmfestspielen Venedig den Spezialpreis.

19.11. | 19:00 - 20:30
Wettbewerb II - Magische Momente
Wettbewerb II

My BBY 3L8W, Neozoon, D 2014, 3’
Teenland, Marie Grahto Sorensen, D/DK 2014, 30’
An Ton Kaun, Susanne Steinmaßl, D 2014, 9’30’’
Däwit, David Jansen, D 2015, 15’
Der Clou des Uhus, Roman Israel, D 2014, 9’30’’
Desert Miracles, Lina Sieckmann & Miriam Gossing, D/US 2015, 10’


Besondere Menschen, einzigartige Situationen und faszinierende Orte sind der Sinn des Lebens, das ist amtlich. Diese Filmauswahl bringt uns dorthin,
indem sie inhaltlich und vor allem formal ungewöhnliche Wege bewandert. In vielen Religionen werden Tiere verehrt. So auch im Internet, wo die Gemeinschaft teilhaben darf an Höchstleistungen der Zivilisation. Für alle, die Katzenvideos lieben oder hassen legt die Künstergruppe Neozoon mit My BBY 3L8W die Zurschaustellung vermeintlicher Hingabe offen. Angenehm ver-rückt aus gesellschaftlicher und visueller Norm, findet eine Anstaltsinsassin in Teenland die Freundin, die ihr hilft, ihre Grenzen zu überwinden. Was ist eigentlich verrückt? Auf beglückende Weise zerhackt und verschachtelt Susanne Steinmeißl die Noise-Klänge des Sound- und Videokünstlers An Ton Kaun, der mit den Gruppen The Notwist und Console bekannt wurde. In expressionistisch anmutendem Stil zeichnet Däwit in der Kindheit erfahrene Wunden nach.Hier trifft Narration auf Assoziation, wenn ein Junge, von
seinem Vater misshandelt, von einer Wolfsfamilie aufgenommen wird. Der Clou des Uhus ist die Strategie des Nestbaus. Ein schmunzelnder, lapidar erzählter Reisebericht von einem „Beinahe“-Paar und einem beinahe geliehenen Opel Manta mit Vinyldach. Mit Desert Miracles gehen Miriam Gossing und Lina Sieckmann weiter ihren Weg des strukturellen Erzählens. Durch innige Geduld finden sie dieses Mal in amerikanischen Hochzeitskapellen die Geschichte vom Glücklichwerden – in erneut visuell beeindruckender Kulisse.

19.11. | 19:00 - 20:45
Werkschau Girardet & Müller II
Play * Mirror * Maybe Siam * Locomotive * Meteor * Cut

Play, Girardet & Müller, 2003, digital, 7:20 Min.
Mirror
, Girardet & Müller, 2003, digital, 8 Min.
Maybe Siam
, Girardet & Müller, 2009, digital, 12:20 Min.
Locomotive
, Girardet & Müller, 2008, digital, 21 Min.
Meteor
, Girardet & Müller, 2011, digital (35mm), 15 Min.
Cut
, Girardet & Müller, 2013, digital, 13 Min.

Für Hollywood zählt nur das Publikum, und in Play sieht man auch gar nichts anderes. Die Filme liest man ab auf den Gesichtern. Mirror ist dagegen eine Inszenierung verlassener Spielräume und Blicke ohne Objekt – und eine Huldigung an Antonioni. Das Kino feiert das Sehen und erzählt deshalb oft von Blinden: Montiert aus Kinoszenen rührt Maybe Siam an die Grenzen eines Kinos, das sonst so gerne in Blicken erzählt. Locomotive widmet sich einem Motiv, das ganz am Anfang der Kinogeschichte steht und eine eigene Filmgeschichte verdient, der Eisenbahn. Meteor beschreibt dagegen den Weg vom Kinderzimmer in den Kosmos, ein hypnotisches Meisterwerk und eine Huldigung an die Transzendenz im Science Fiction. Auch Cut ist eine Feier des Filmschnitts, doch die Messer schneiden sichtbar auf der Leinwand: Einschneidendes zwischen Buñuel und Cronenberg.

Die Filmemacher sind anwesend.

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Einzelticket 7€, ermäßigt 5€
Kombiticket (gültig für 2 VIDEONALE.Scope-Programme) 12€, ermäßigt 10€
CineCologne-Festivalpass (gültig für alle CineCologne-Veranstaltungen) 30€, ermäßigt 25€

19.11. | 19:30 - 21:15
Aufbruch @VIDEONALE.scope
Videoprogramm

Antti Tanttu, Solitude, 2004, 4:00 Min.
Mahdi Fleifel,
Xenos, 2013, 12:00 Min.
Ulu Braun,
Die Flutung von Viktoria, 2004, 25:00 Min.
Henrik Lund Jorgensen,
Friends He Lost at Sea, 2009, 5:36 Min.
Judith Raum,
Unlike the Worm in the Apple (Stan Brakhage revisited), 2005, 10:40 Min.
Gonzalo Rodriguez,
Rebeca, 2009, 24:00 Min.
Kai Zimmer,
3 Minutes in America, 1996, 3:00 Min.
Zhenchen Liu,
Under Construction, 2007, 09:55 Min.

Einsam auf einer Felsgruppe stehend, schreibt in Solitude eine Person mit Hilfe des Flaggenalphabets die Erkenntnis in den Wind „Solitude is luxury when it is voluntary“ und umschreibt damit genau den Zustand zwischen Selbst-und Fremdbestimmung, der für die Arbeiten dieses Programmes bestimmend ist. Xenos erzählt ohne beschönigende Umschweife die hoffnungslose Geschichte palästinensischer Flüchtlinge in Athen während die Trickfilmanimation Die Flutung von Viktoria eine Reisegruppe lakonisch in den Untergang der alten und die Auferstehung einer neuen, anderen Welt begleitet. In Friends He Lost at Sea folgt der Betrachter den Gedanken des Protagonisten, der Szenen aus historischen Gemälden imaginiert und der aktuellen Realität dabei erschreckend nahe kommt.
Unlike the Worm in the Apple interpretiert das Gefangensein im Schoß der Mutter Natur in Anlehnung an Stan Brakhage neu, während in Rebeca der Filmemacher nach filmischen Mitteln und Wegen sucht, den Selbstmord der eigenen Großmutter als einzigen Ausweg nachzuvollziehen. Zum Abschluss des Programms zieht 3 Minutes in America den Betrachter in den Sog schicksalhafter Autofahrten aus Hollywoodklassikern während Under Construction die Auseinandersetzungen um die Vertreibung chinesischer Bürger aus ihren angestammten Häusern eindrucksvoll auf die Lei
nwand bannt.

Zum ersten Mal in diesem Jahr setzt CineCologne einen thematischen Fokus: mit dem Aufbruch aus sozialen Missständen, persönlichen Miseren und globalen wie lokalen Krisen beschäftigen sich die vier Programme im Genre des Kurz-, Experimental- und Kinderfilms.
Der Themenschwerpunkt wird von Mittwoch bis Samstag, jeweils 19.30 Uhr in der Alten Feuerwache gezeigt.

Dies ist ein Programm von VIDEONALE.scope.

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Einzelticket 7€, ermäßigt 5€
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CineCologne-Festivalpass (gültig für alle CineCologne-Veranstaltungen) 30€, ermäßigt 25€

19.11. | 20:00 - 21:30
DAS FLOSS !
Regie: Julia C. Kaiser D 2014, Spielfilm, 86 Min.

Regie: Julia C. Kaiser
D 2014, Spielfilm, 86 Min.

Buch: Julia C. Kaiser * Kamera: Dominik Berg * Darsteller: Julia Becker, Anna König, Jakob Renger, Till Butterbach

Alles scheint perfekt: Katha will ihre Freundin Jana heiraten. Die Hochzeit soll schon in wenigen Tagen sein. Und auch ein Samenspender für das gemeinsame Baby ist bereits gefunden. Doch zuvor haben ihre alten Freunde einen Junggesellinnenabschied für sie geplant: ein Wochenende zu fünft auf einem Floß. Überraschungsgast dabei ist ausgerechnet Momo, der zukünftige Samenspender. Probleme sind vorprogrammiert.

DAS FLOSS! ist eine wie improvisiert scheinende Tragikomödie, sehr spontan und echt, nah an seinen Personen dran, mitunter fast wie dokumentarisch wirkend.

Julia C. Kaiser: 1983 geboren, studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg. DAS FLOSS! ist ihr erster Langfilm.

19.11. | 21:00 - 22:30
Werkschau Girardet & Müller III
Release * Scratch * Manual * Absence * Storyboard * Fabric * Kristall * Pianoforte * Silberwald

Release, Christoph Girardet, 1996, digital, 9:30 Min.
Scratch
, Christoph Girardet, 2001, digital, 4:50 Min.
Manual
, Girardet & Müller, 2002, digital, 9:30 Min.
Absence
, Christoph Girardet, 2002, digital, 8:20 Min.
Storyboard
, Christoph Girardet, 2007, digital, 5:30 Min.
Fabric
, Christoph Girardet, 2014, digital, 9:30 Min.
Kristall
, Girardet & Müller, 2006, digital (35mm), 14:30 Min.
Pianoforte
, Christoph Girardet, 2007, digital, 6 Min.
Silberwald
, Christoph Girardet, 2010, digital, 12 Min.

Wann lässt King Kong die weiße Frau wieder aus der Faust? Die Organisation von Zeit ist alles im Kino und genau an dieser Schraube lässt sich in der Bearbeitung des Materials noch kräftig drehen, wie in Release: Zeit und Spannung sind im Kino angeblich ein und dasselbe. Der Ton spielt Hauptrollen in Scratch und Pianoforte, ersterer ein Fest für Turntable-Fetischisten, letzterer eine furiose Montage aus 88 Klavierspielszenen. Dazu: Silberwald, Girardets Wilderei durch die ewig rauschende Naturkulisse alter Heimatfilme. Ein Höhepunkt des Programms ist Kristall, ein moderner Klassiker, der Spiegelszenen widerspiegelt.

Die Filmemacher sind anwesend.

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Einzelticket 7€, ermäßigt 5€
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19.11. | 21:30 - 23:00
Spotlight: Don Hertzfeldt
Spotlight: Don Hertzfeldt

Everything will be okay, USA 2006, 17’
I am so Proud of You, USA 2008, 22’
It’s such a Beautiful Day, USA 2011, 23’
World of Tomorrow, USA 2015, 17’


„The best Animator you‘ve never heard of.“ (The Guardian)

 
Bestechend in der Klarheit seiner Animation, erstaunlich in der Kraft, ein Universum zu schaffen, das mit allem abrechnet, der Zukunft, der Steinzeit und dem Jetzt, und doch nur aus Strichen besteht – seit nunmehr 15 Jahren schickt Don Hertzfeld (*1979) seine Protagonisten auf ihrer Reise durch seine 2D-Welten in existentielle Tiefen. Mit Detailverliebtheit, kindlicher Absurdität und satirischen Spitzen, die unserer kommerziellen Unterhaltungskultur auf den Leib rücken, produziert Hertzfeldt still und leise ein viel beachtetes Werk, das sein Publikum berührt. Er hat mit seinem
Werk Filme geschaffen, die es so vorher nicht gegeben hat, die von der Kritik überschüttet werden mit Lob. Seitdem er 2000 mit seinem Film Rejected für den Oscar nominiert war, gilt er als „unaufhaltsame Kraft des Stop-Motion-Kinos“. Wir zeigen Hertzfeldts ersten Feature Film It‘s such a Beautiful Day, der sich aus den drei Kurzfilmen Everything Will be Okay, I am so Proud of You und It‘s such a Beautiful Day zu einer kompletten Geschichte zusammensetzt. Sein jüngster Film World of Tomorrow ist ebenfalls im Programm Best of Festivals zu sehen.

19.11. | 22:00 - 23:30
FRENCH BLOOD
Regie: Diastème Frankreich 2015, Spielfilm, OmU, 97 Min.

Regie: Diastème
Frankreich 2015, Spielfilm, OmU, 97 Min.
Buch: Diastème * Kamera: Philippe Guilbert * Produktion: Fin Août Productions* Darsteller: Alban Lenoir, Paul Hamy, Samuel Jouy

Der rassistische Schläger Marco, kämpft sich bei der Front National aus den Strassen bis in die Hinterzimmer der Macht.
Über zwei Jahrzehnte begleitet der Film die Entwickling von Marco und der rechten Bewegung in Frankreich. Mit ungeschönter Genauigkeit zeichnet der Film die Brutalität der fremdenfeindlichen Handlungen nach. Zunächst ist Marco als Schläger auf den Strassen unterwegs, verprügelt wahllos. Wir erfahren nichts von seiner Motivation, sein Hass scheint wie ein Virus in ihm zu sitzen. Aber er merkt langsam, und dafür braucht er Jahre, Jahrzehnte, dass dies nicht seinem Inneren entspricht und zerbricht beinahe an der Enttäuschung, so viele Jahre seines Lebens verschwendet zu haben.
Alban Lenoir spielt diese langsame Wandlung eindringlich und überzeugend.

Diastème: Er ist eigentlich ausgebildeter Musiker, kam dann zum Journalismus, schrieb Theaterstücke und wandte sich schließlich der Filmregie zu. FRENCH BLOOD ist sein zweiter Langfilm.

20.11. | 09:00 - 10:30
Dokfenster Köln 2015
Programm 4 „Jungssport/Mädchensport?“

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet beim Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ ein Fenster zum Dokumentarfilm. An vier Tagen zeigen wir im Filmhauskino dokumentarische Kurzfilme für Kölner Schüler. Die Filmvorführungen zu Themen wie Geschlechterdifferenzen (Jungssport/Mädchensport?), Migration/Integration (Ich bin jetzt hier!), Identität (Wenn ich in den Spiegel schaue…) und Umbruch/Zukunft (Cut und dann?) werden mit moderierten Gesprächen begleitet. Dabei ist dem Veranstalter, der Dokumentarfilminitiative, die filmkünstlerische Begegnung besonders wichtig: Die Schülerinnen und Schüler sollen so auch die Arbeits-, Sicht- und Interpretationsweisen der dokumentarischen Praxis und des jeweiligen Filmemachers kennenlernen.

Programm 4 „Jungssport/Mädchensport?“


(8-10 Jahre / 3.-5. Klasse), ca. 90 Min.
filmkünstlerische Begegnung mit der Kölner Filmmacherin Bettina Braun

NOUHAILA – ICH BOXE


D 2015. 15 Min. R: Bettina Braun.
Nouhaila (10) ist Muslimin und lebt in Köln. Ein Mädchen, das mit Kopftuch boxt, ist auch hier ungewöhnlich.

GIOVANNI UND DAS WASSERBALLETT


NL 2014. 17 Min. R: Astrid Bussink.
Giovanni (10) macht Synchronschwimmen und trainiert für die niederländischen Meisterschaften. Er liebt seinen Sport, auch weil er hier jede Menge nette Mädchen kennen lernt!


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

20.11. | 10:00 - 11:45
Rico, Oskar und das Herzgebreche
Ein spannendes Abenteuer für 2 Freunde!

Ein neuer Fall für Rico und Oskar! Die beiden Freunde aus Berlin-Kreuzberg bilden ein ungewöhnliches Team: Oskar ist hochbegabt, während sich Rico selbst „tiefbegabt“ nennt. Nach ihrem letzten großen Coup ist Oskar vorübergehend bei Rico eingezogen, denn sein Vater braucht Abstand. Zusammen genießen die beiden Jungen nun die Sommerferien, etwa beim Bingo, wo Rico immer mit seiner Mutter Tanja hingeht. Doch schon bald taucht ein neuer schwieriger Fall für die beiden Hobbydetektive auf: Ellie Wandbek und ihr Sohn Boris, die jede Woche ein Bingospiel veranstalten, scheinen bei der Gewinnvergabe zu betrügen. Und es deutet alles darauf hin, dass auch Ricos liebeskranke Mutter mit den Gaunern unter einer Decke steckt – oder sollte sie erpresst werden? Die Freunde machen sich daran, Licht in die Angelegenheit zu bringen. Das erweist sich aber als nicht ganz ungefährlich. Ihre Spürnasen führen sie bis über die Grenzen der Stadt hinaus, wo sie einem gemeinen Verbrecherduo auf die Spur kommen und mit jeder Menge „Herzgebreche“ konfrontiert werden…

Rico, Oskar und das Herzgebreche

Deutschland 2015
Regie: Wolfgang Groos
mit: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Henry Hübchen, Katharina Thalbach
Spielfilm, 95 Minuten

empfohlen ab 8


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

20.11. | 10:00 - 11:25
Zugvögel
Berührender Film, in dem es um die Kraft der Freundschaft und den Glauben an sich selbst geht.

Cathy bekommt von ihrem Vater zum Geburtstag ein echtes Entenei geschenkt. Und tatsächlich schlüpft eine Ente aus dem Ei, gerade als ihre beste Freundin Margaux auf das Ei aufpasst. Das Entenjunge hält Margaux jetzt für seine „Mutter“. Aber weder bei Cathy noch bei Margaux kann das Entenküken in der Wohnung bleiben. Die Eltern bringen es weg zu einem Entenhof. Das gefällt den beiden überhaupt nicht. Sie wollen das Küken zum „Entenparadies“ bringen und machen sich mit Hilfe von Cathys Tante auf, die Idee in die Tat umzusetzen. Doch das ist gar nicht so einfach, da Margaux im Rollstuhl sitzt. Doch gemeinsam wollen sie es schaffen.

Zugvögel


Belgien 2015
Regie: Olivier Ringer
mit: Clarisse Djuroski, Léa Warny, Alain Eloy, Myriem Akkhediou
Spielfilm, 84 Minuten

empfohlen ab 7


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

20.11. | 10:15 - 11:45
Das Labyrinth
In diesem spannenden Film vermischen sich Computerspiel und Realität.

Frikke liebt Computerspiele. Eines Tages bekommt er einen Link zu einem ganz besonderen Spiel zugeschickt. Voller Neugier klickt er ihn an und ist auf einmal Teil eines Spiels, bei dem Realität und Fiktion nicht mehr zu unterscheiden sind. Nola ist in einem geheimnisvollen Labyrinth gefangen und bittet ihn um Hilfe. Bei dem Versuch, Nola zu retten, bringt er ungewollt seinen besten Freund Marko in große Gefahr. Der ist plötzlich auch eine Figur im Spiel und beide werden von einem unheimlichen Wächter gejagt. Wenn Frikke nicht online ist, versucht er den Spieleentwickler zu entlarven, der sich dieses gefährliche Computerspiel ausgedacht hat - denn während die Kinder im Spiel lebendig sind, liegen ihre Körper im Krankenhaus im Koma. Unterstützt wird Frikke von seinem sehr schlauen Hund, der maßgeblich zur Lösung des Falls beiträgt. Ein Spiel-im-Spielfilm, spannend bis zum Schluss.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Das Labyrinth

Belgien 2014
Regie: Douglas Boswell
mit: Spencer Bogaert, Emma Verlinden, Felix Maesschalck, Pepijn Caudron
Spielfilm, 90 Minuten

empfohlen ab 10


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

20.11. | 10:15 - 11:45
Hördur
Ein unangepasstes Mädchen muss in diesem Drama seine Sozialstunden auf einem Pferdehof ableisten.

Aylin ist außer sich und verzweifelt. In der Schule wird sie von ihren Mitschülern gemobbt, zu Hause muss sie sich um ihren kleinen Bruder Emre kümmern und ihr Vater ist hauptsächlich damit beschäftigt, das Existenzminimum für die Familie zu sichern. Als sie sich im wahrsten Sinne des Wortes schlagkräftig gegen das Mobbing wehrt, sind Sozialstunden auf einem Pferdehof die Konsequenz. Obwohl Aylin zunächst ähnlich verloren scheint zwischen Misthaufen, Schubkarre und der abweisenden Hofbesitzerin Iris, fühlt sie sich magisch angezogen vom wilden Islandpferd Hördur. Es ist der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft, denn Aylin entdeckt dabei gegen alle Widerstände ihre wahre Leidenschaft und ganz besondere Gabe: das Reiten. Sie will es sich von niemandem mehr nehmen lassen, auch nicht von ihrem Vater, der Reiten für ein dekadentes Hobby der Deutschen hält und Aylin das Reiten verbietet...

Hördur

Deutschland 2015
Regie: Ekrem Ergün
mit: Almila Bagriacik, Hilmi Sözer, Felicitas Woll, Noe Chalkidis
Spielfilm, 84 Minuten

empfohlen ab 12


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Teilnahmegebühr: Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

20.11. | 11:00 - 12:30
Dokfenster Köln 2015
Programm 4 „Jungssport/Mädchensport?“

Das DOKFENSTER KÖLN öffnet beim Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ ein Fenster zum Dokumentarfilm. An vier Tagen zeigen wir im Filmhauskino dokumentarische Kurzfilme für Kölner Schüler. Die Filmvorführungen zu Themen wie Geschlechterdifferenzen (Jungssport/Mädchensport?), Migration/Integration (Ich bin jetzt hier!), Identität (Wenn ich in den Spiegel schaue…) und Umbruch/Zukunft (Cut und dann?) werden mit moderierten Gesprächen begleitet. Dabei ist dem Veranstalter, der Dokumentarfilminitiative, die filmkünstlerische Begegnung besonders wichtig: Die Schülerinnen und Schüler sollen so auch die Arbeits-, Sicht- und Interpretationsweisen der dokumentarischen Praxis und des jeweiligen Filmemachers kennenlernen.

Programm 4 „Jungssport/Mädchensport?“


(8-10 Jahre / 3.-5. Klasse), ca. 90 Min.
filmkünstlerische Begegnung mit der Kölner Filmmacherin Bettina Braun

NOUHAILA – ICH BOXE


D 2015. 15 Min. R: Bettina Braun.
Nouhaila (10) ist Muslimin und lebt in Köln. Ein Mädchen, das mit Kopftuch boxt, ist auch hier ungewöhnlich.

GIOVANNI UND DAS WASSERBALLETT


NL 2014. 17 Min. R: Astrid Bussink.
Giovanni (10) macht Synchronschwimmen und trainiert für die niederländischen Meisterschaften. Er liebt seinen Sport, auch weil er hier jede Menge nette Mädchen kennen lernt!


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

20.11. | 14:15 - 16:00
Rico, Oskar und das Herzgebreche
Ein spannendes Abenteuer für 2 Freunde!

Ein neuer Fall für Rico und Oskar! Die beiden Freunde aus Berlin-Kreuzberg bilden ein ungewöhnliches Team: Oskar ist hochbegabt, während sich Rico selbst „tiefbegabt“ nennt. Nach ihrem letzten großen Coup ist Oskar vorübergehend bei Rico eingezogen, denn sein Vater braucht Abstand. Zusammen genießen die beiden Jungen nun die Sommerferien, etwa beim Bingo, wo Rico immer mit seiner Mutter Tanja hingeht. Doch schon bald taucht ein neuer schwieriger Fall für die beiden Hobbydetektive auf: Ellie Wandbek und ihr Sohn Boris, die jede Woche ein Bingospiel veranstalten, scheinen bei der Gewinnvergabe zu betrügen. Und es deutet alles darauf hin, dass auch Ricos liebeskranke Mutter mit den Gaunern unter einer Decke steckt – oder sollte sie erpresst werden? Die Freunde machen sich daran, Licht in die Angelegenheit zu bringen. Das erweist sich aber als nicht ganz ungefährlich. Ihre Spürnasen führen sie bis über die Grenzen der Stadt hinaus, wo sie einem gemeinen Verbrecherduo auf die Spur kommen und mit jeder Menge „Herzgebreche“ konfrontiert werden…

Rico, Oskar und das Herzgebreche

Deutschland 2015
Regie: Wolfgang Groos
mit: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Henry Hübchen, Katharina Thalbach
Spielfilm, 95 Minuten

empfohlen ab 8


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

20.11. | 15:00 - 16:30
Das große Geheimnis
Das Aufwachsen in einem kleinen Dorf während des Zweiten Weltkriegs.

1943, in einem Dorf in den von den Deutschen besetzten Niederlanden: Von klein auf sind Tuur und Lambert unzertrennliche Freunde. Auch jetzt kann die angespannte Lage im Land die Freundschaft der Zwölfjährigen nicht erschüttern. Das ändert sich, als die nette Maartje in ihre Klasse kommt und Tuur ein großes Geheimnis anvertraut. Als dann auch noch Lamberts Familie mit den Nazis zusammenarbeitet, während Tuurs Vater in einer Widerstandsgruppe ist, wird die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe gestellt.

Das große Geheimnis


Belgien, Luxemburg, Niederlande 2014
Regie: Dennis Bots
mit: Maas Bronkhuyzen, Pippa Allen
Spielfilm, 94 Minuten

empfohlen ab 11


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

20.11. | 15:00 - 16:30
Giraffada
Im Westjordanland spielt diese gefühlvoll erzählte Geschichte über einen zehnjährigen Jungen.

Ziad lebt in Palästina und liebt Giraffen über alles. Jeden Tag füttert er im Zoo, in dem sein Vater als Tierarzt arbeitet, das Giraffenpärchen Rita und Brownie. Als Brownie nach einem israelischen Luftangriff schwer verletzt wird und stirbt, verweigert Rita das Fressen. Auch Ziad isst nichts mehr, bis sein Vater beschließt, einen neuen Partner für das Giraffenweibchen zu finden. Doch das einzig infrage kommende Männchen lebt im Ramat Gan Safari Park, und der liegt hinter einer für Palästinenser unüberwindbaren Mauer in Israel.

Giraffada


Deutschland, Frankreich, Israel 2013
Regie: Rani Massalha
mit: Roschdy Zem, Saleh Bakri, Ahmad Bayatra
Spielfilm, 85 Minuten

empfohlen ab 12

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

20.11. | 15:00 - 16:25
Zugvögel
Berührender Film, in dem es um die Kraft der Freundschaft und den Glauben an sich selbst geht.

Cathy bekommt von ihrem Vater zum Geburtstag ein echtes Entenei geschenkt. Und tatsächlich schlüpft eine Ente aus dem Ei, gerade als ihre beste Freundin Margaux auf das Ei aufpasst. Das Entenjunge hält Margaux jetzt für seine „Mutter“. Aber weder bei Cathy noch bei Margaux kann das Entenküken in der Wohnung bleiben. Die Eltern bringen es weg zu einem Entenhof. Das gefällt den beiden überhaupt nicht. Sie wollen das Küken zum „Entenparadies“ bringen und machen sich mit Hilfe von Cathys Tante auf, die Idee in die Tat umzusetzen. Doch das ist gar nicht so einfach, da Margaux im Rollstuhl sitzt. Doch gemeinsam wollen sie es schaffen.

Zugvögel


Belgien 2015
Regie: Olivier Ringer
mit: Clarisse Djuroski, Léa Warny, Alain Eloy, Myriem Akkhediou
Spielfilm, 84 Minuten

empfohlen ab 7


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

20.11. | 16:00 - 17:45
About a Girl
Dem Film gelingt es, ein ernstes Thema einfühlsam mit viel schwarzem Humor und glänzenden Dialogen zu erzählen.

Charleen, fast 16, hört Lieder von verstorbenen Musikern, fotografiert tote Tiere und macht ein Praktikum beim Bestatter. Kein Wunder, dass sie schlecht drauf ist – denken ihre Mutter, ihre Freundin und später auch die Frau vom Sozialamt. Doch niemand versteht sie wirklich. „Das Universum kann jeden Moment auf uns fallen!“ Das ist doch bedrohlich, oder? Warum reden dann alle nur über Pickel oder die Wirtschaftskrise? Charleen hat keinen Bock mehr auf das Geschwätz in der Schule, auf das Erwachsenwerden, auf ihre nervige Familie. Alles, was sie will, ist Ruhe, am besten für immer. Was als kleines Flackern in ihr beginnt, wird eines Tages – mehr aus einer Laune heraus – groß: Sie will Schluss machen mit ihrem Leben - jetzt und sofort. Doch dann geht der Trubel erst richtig los, denn Charleen wacht im Krankenhaus auf, muss ihre Entscheidung erklären und lernen, mit sich und dem Leben klarzukommen.

About a Girl

Deutschland 2014
Regie: Mark Monheim
mit: Jasna Fritzi Bauer, Heike Makatsch, Aurel Manthei, Simon Schwarz, Sandro Lohmann, Nikolaus Frei
Spielfilm, 106 Minuten

empfohlen ab 12


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

20.11. | 16:00 - 17:30
Wettbewerb II - Magische Momente
Wettbewerb II

My BBY 3L8W, Neozoon, D 2014, 3’
Teenland, Marie Grahto Sorensen, D/DK 2014, 30’
An Ton Kaun, Susanne Steinmaßl, D 2014, 9’30’’
Däwit, David Jansen, D 2015, 15’
Der Clou des Uhus, Roman Israel, D 2014, 9’30’’
Desert Miracles, Lina Sieckmann & Miriam Gossing, D/US 2015, 10’


Besondere Menschen, einzigartige Situationen und faszinierende Orte sind der Sinn des Lebens, das ist amtlich. Diese Filmauswahl bringt uns dorthin,
indem sie inhaltlich und vor allem formal ungewöhnliche Wege bewandert. In vielen Religionen werden Tiere verehrt. So auch im Internet, wo die Gemeinschaft teilhaben darf an Höchstleistungen der Zivilisation. Für alle, die Katzenvideos lieben oder hassen legt die Künstergruppe Neozoon mit My BBY 3L8W die Zurschaustellung vermeintlicher Hingabe offen. Angenehm ver-rückt aus gesellschaftlicher und visueller Norm, findet eine Anstaltsinsassin in Teenland die Freundin, die ihr hilft, ihre Grenzen zu überwinden. Was ist eigentlich verrückt? Auf beglückende Weise zerhackt und verschachtelt Susanne Steinmeißl die Noise-Klänge des Sound- und Videokünstlers An Ton Kaun, der mit den Gruppen The Notwist und Console bekannt wurde. In expressionistisch anmutendem Stil zeichnet Däwit in der Kindheit erfahrene Wunden nach.Hier trifft Narration auf Assoziation, wenn ein Junge, von
seinem Vater misshandelt, von einer Wolfsfamilie aufgenommen wird. Der Clou des Uhus ist die Strategie des Nestbaus. Ein schmunzelnder, lapidar erzählter Reisebericht von einem „Beinahe“-Paar und einem beinahe geliehenen Opel Manta mit Vinyldach. Mit Desert Miracles gehen Miriam Gossing und Lina Sieckmann weiter ihren Weg des strukturellen Erzählens. Durch innige Geduld finden sie dieses Mal in amerikanischen Hochzeitskapellen die Geschichte vom Glücklichwerden – in erneut visuell beeindruckender Kulisse.

20.11. | 18:30 - 19:45
FREIRÄUME
Regie: Filippa Bauer D 2015, Dokumentarfilm, 63 Min.

Regie: Filippa Bauer
D 2015, Dokumentarfilm, 63 Min.
Buch: Filippa Bauer * Kamera: Claire Jahn * Schnitt: Sarah Weber * Produktion: KHM Köln

Nachdem ihre Kinder von zuhause ausgezogen sind, leben Sylvia, Marliese, Rosemarie und Marianna alleine in den ehemaligen Familienwohnungen.
Sie erzählen von ihrem Umgang mit der neu entstandenen Freiheit und der Herausforderung, sich nach einem hauptsächlich von Familie und Beruf bestimmten Leben neu zu erfinden. Sie entwickeln eigene Konzepte, leere Räume und Zeit zu füllen. An der Generation ihrer Eltern können sie sich dabei meist nicht orientieren, sie sind gewissermaßen Avantgarde.
Wie auch dieser erstaunlich gestaltete Dokumentarfilm, der sich wohltuend von der gängigen Praxis des „Interviewfilms“ abhebt und seine vier Protagonistinnen eben nicht zeigt, nur deren Umgebung, Wohnung, Fotos, bestimmte Details usw. Und der sie frei und unbefangen erzählen lässt. Auf diese Weise erhält man einen tiefen Einblick in das Leben der vier Mütter, in ihre Gedanken, Gefühle. Ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm, der berührt.

Filippa Bauer: geboren 1985 in Freiburg, studierte von 2008-2014 an der KHM Köln mit Schwerpunkt „Dokumentarfilm“. FREIRÄUME ist ihr Abschlussfilm.

20.11. | 19:00 - 20:30
Wettbewerb III - Was du nicht siehst
Wettbewerb III

Der beste Weg, Angelika Herta, D 2014, 9’30’’
Moon Blink, Rainer Kohlberger, D/A 2015, 10’
I Remember, Janna Ji Wonders, D 2015, 30’
Boulevards End, Nora Fingscheidt, D 2014, 15’
Scheinkraft, Philip Widmann, D 2015, 15’
Lucky, Ines Christine Geisser & Kirsten Carina Geisser, D 2015, 11’


Der beste Weg von Angelika Herta zeigt, was sichtbar wird, wenn kein Bild zu sehen ist. Ausgangspunkt sind Antworten blinder Menschen auf die Frage „Was nervt Blinde an der Welt der Sehenden?“ Ganz anders aber ähnlich überraschend und erhellend ist Moon Blink von Rainer Kohlberger, ein minimalistisches Video, das ausschließlich aus einem Code generiert wird. In der Unschärfe der Bilder wird eine neue Qualität von Wahrnehmung ermöglicht: Farberscheinungen, Energiefelder, Licht- und Tonrauschen. Graphische Visualität und Akustik überbieten sich. Boulevard’s End von Nora Fingscheidt gibt mit ruhigen genau kadrierten Einstellungen Einblick in einen ganz eigenen Kosmos. Auf dem Venice Pier an der US-amerikanischen Westküste, wo der Sunset Boulevard auf den Pazifik stößt, begegnen sich die unterschiedlichsten Menschen. In Scheinkraft von Philip Widmann geht es um die unteilbare Erfahrung beim Überwinden eines Abgrundes. Ein Mann, der am Ende eines langen Seils über den Köpfen von Hunderten von Zuschauern durch die Luft rotiert, empfindet Ekstase und Rausch. Lucky von Ines Christine und Kirsten Carina Geisser besteht aus gezeichneten Pferdebildern, die ihrer Romantik aus Kindertagen beraubt wurden. Auf die Frage „Was ist Glück?“ gibt es kein Happy End: Verlust kommt nach dem Erfolg, Liebe wird mit schmerzhaftem Unverständnis beantwortet und aus Black Beauty wird Broken Beauty.

20.11. | 19:00 - 22:30
Shorts on Wheels
Shorts on Wheels

Shorts on Wheels macht sich Platz auf der Straße und erobert die Stadt. Wir bringen Euch an aufregende und spannende Orte der Stadt und bespielen deren Fassaden mit unseren Filmen. Mit dem Fahrrad, ausgestattet mit Beamer, Soundund Abspielanlage, steuern wir ausgewählte Orte Kölns an und machen ihre Fassaden zur Leinwand. Film wird Teil der Stadt und macht sie zugleich zum
Protagonisten. Seit das Kurzfilmfestival 2014 nach einer passenderen Möglichkeit als der klassischen Kinosituation gesucht hat, Filme zu zeigen, die das Thema Bike Culture in den Blick nehmen, und schlußendlich einfach das gesamte Programm auf das Rad gebracht hat, ist Shorts on Wheels zwei mal gefahren: Nach der Tour im November haben wir aufgrund der guten Resonanz auch ein Sommerprogramm gemacht.

20.11. | 19:00 - 20:45
Werkschau Cornell I
Rose Hobart * Carousel * Thimble Theatre * The Children’s Trilogy * Jack’s Dream * Untitled (Bookstalls)

Rose Hobart, 1936, HD von 16mm, 17 Min.
Carousel
, ca. 1938, 16mm, 6 Min.
Thimble Theatre
, ca. 1938, 16mm, 5 Min.
The Children’s Trilogy
:
   Cotillion
, 1940, 16mm, 8 Min.
   The Midnight Party
, 1940, 16mm, 3 Min.
   The Children‘s Party
, 1940, 16mm, 8 Min.
Jack’s Dream
, ca. 1938, 16mm, 4 Min.
Untitled (Bookstalls)
, ca. 1940er, HD von 16mm, 11 Min.

Joseph Cornell sammelte alte Filmkopien, um seinen behinderten Bruder damit zu unterhalten. Doch die Filme wurden bald langweilig, und so begann der Künstler, sie zu neuen Filmen zusammenzuschneiden. Vielen der Filme in diesem Programm merkt man an, dass ihre dadaistisch wirkende Montage erst einmal Spaß machen sollte. Aber es ist der Spaß eines Spiels mit selbstgemachten Träumen. Rose Hobart, sein Meisterwerk, drehte Cornell freilich über die eigenen Sehnsüchte. Aus dem B-Picture East of Borneo schnitt er alle Actionszenen heraus, um ganz seinen Lieblingsstar Rose Hobart wirken zu lassen. Und entdeckte im Spiel der Blicke eine rätselhafte Erotik. Bei der Uraufführung in einer New Yorker Galerie kam es zu einem Skandal: Ein Besucher randalierte, weil ihm Cornell seine Träume gestohlen habe. Es war Salvador Dalí.

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Einzelticket 7€, ermäßigt 5€
Kombiticket (gültig für 2 VIDEONALE.Scope-Programme) 12€, ermäßigt 10€
CineCologne-Festivalpass (gültig für alle CineCologne-Veranstaltungen) 30€, ermäßigt 25€

20.11. | 19:30 - 21:00
Aufbruch @exposed
NEULAND / Regie: Anna Thommen CH 2014, Dokumentarfilm, DF, 93 Min.

Regie: Anna Thommen
CH 2014, Dokumentarfilm, DF, 93 Min.
Kamera: Gabriela Betschart * Produktion: Fama Film * mit: Ehsanullah Habibi, Nazlije Aliji, Christian Zingg

Sie sind weit gereist – per Flugzeug, Zug, Bus oder Boot. Jetzt finden sie sich in der Integrationsklasse von Lehrer Christian Zingg in Basel wieder, wo Jugendliche aus aller Welt innerhalb von zwei Jahren Sprache und Kultur des Landes kennenlernen. Unter ihnen der 19-jährige Ehsanullah aus Afghanistan, der das Meer in einem Schlauchboot und die Berge zu Fuss überquert hat. Oder die albanischen Geschwister Nazlije und Ismail, die ihre Heimat aus familiären Gründen. Wie die drei hoffen alle in Christian Zinggs Klasse, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und in Europa ihre Träume leben zu können. Der Lehrer macht sich und ihnen keine Illusionen darüber, dass es schwierig ist, in einem fremden Land einen Einstieg zu finden. Gleichwohl wird Herr Zingg nicht müde, den Glauben seiner Schülerinnen und Schüler an sich selbst und an eine bessere Zukunft zu stärken.
Anna Thommens öffnet den Blick in eine Welt, die man so kaum kennt. Gekonnt verwebt sie verschiedene, einfühlsam beobachtete Geschichten, ein sensibler und eindringlicher Film.

„Ein Film, wie ein Geschenk des Himmels. Ein Hoffnungsstrahl. Ein Film, der zeigt, was alles möglich ist mit Menschlichkeit und Mitgefühl.“ ZDF heute-journal

Anna Thommen: 1980 geboren, selbst Lehrerin, später Regiestudium in Zürich.
NEULAND ist ihr erster Langfilm.

Zum ersten Mal in diesem Jahr setzt CineCologne einen thematischen Fokus: mit dem Aufbruch aus sozialen Missständen, persönlichen Miseren und globalen wie lokalen Krisen beschäftigen sich die vier Programme im Genre des Kurz-, Experimental- und Kinderfilms.
Der Themenschwerpunkt wird von Mittwoch bis Samstag, jeweils 19.30 Uhr in der Alten Feuerwache gezeigt.

Dies ist ein Programm von exposed.

20.11. | 20:00 - 21:30
WINTERGAST
Regie: Andy Herzog, Matthias Günter CH 2015, Spielfilm, DF, 82 Min

Regie: Andy Herzog, Matthias Günter
CH 2015, Spielfilm, DF, 82 Min.
Buch: Andy Herzog, Matthias Günter * Kamera: Matthias Günter * Produktion: MG-Filmproduktion * Darsteller: Andy Herzog, Susann Rüdlinger, Cihan Inan

Bereits sieben Jahre sind vergangen, seitdem Filmhochschulabsolvent Stefan Keller (39) seinen gefeierten Kurzfilm veröffentlicht hat. Seitdem befindet sich Keller in einer veritablen Schaffenskrise. Zwar umfasst sein erstes Langspielfilm-Projekt in der Rohfassung bereits 2000 Seiten mit Notizen, aber fertig ist Keller noch lange nicht. Sehr zum Leidwesen seiner Freundin Christina, deren biologische Uhr tickt. Doch Keller hat keine Zeit, er sollte an seinem Drehbuch schreiben
Inzwischen ausquartiert in einem Zimmer im Souterrain lebend und in finanzieller Not nimmt Keller einen Nebenjob als anonymer Tester von Jugendherbergen an. Die einsame Reise führt ihn durch die winterliche Schweiz. Der Beginn einer wahnwitzigen Odyssee: Keller kämpft verzweifelt um seine Filmidee, versucht seine Beziehung mit Christina zu retten, sitzt einsam herum, beobachtet, führt abwegige und kluge Gespräche mit mannigfaltigen Gestalten, welche alle selber auf Suche nach ihrem eigenen Sinn des Daseins sind. Den beiden Regisseuren ist lakonisch-komisches, in schwarz-weiss gehaltenes Roadmovie gelungen.

Andy Herzog: diverse Arbeiten als Schauspieler, Regiestudium in Montreal.
Matthias Günter: zunächst tätig als Grafiker, Realisation diverser Kurzfilme.

Andy Herzog & Matthias Günter werden anwesend sein !

20.11. | 21:00 - 22:30
Kölner Fenster I
Kölner Fenster I

The Events at Mr. Yamamoto’s Alpine Residence, Tilman Singer, D 2014, 9’30’’
Durch Dick und Dünn, Tom Uhlenbruck, D 2014, 20’
Something About Silence, Patrick Buhr, D 2015, 12’30’’
In uns das Universum, Lisa Krane, D 2015, 29’
kalt küssen, Luise Brinkmann, D 2014, 11’
Unwanted Desires, Aleksandra Szmida, D 2014, 4’


Im ersten Programm des Abends begegnet uns das Unbekannte und Mysteriöse, das Fremde, Unentdeckte und das Vergessene. Es liegt in The Events at Mr. Yamamoto’s Alpine Residence als unscheinbares Paket auf der Türschwelle. Ein Paket, das man einmal öffnet, danach gibt es kein Zurück mehr. Es begegnet uns in Durch dick und dünn in Form einer alten Freundschaft, bei der man die langjährige Freundin nicht mehr wiedererkennt. Auch eine hypnotische Therapiesitzung (Something About Silence) zur Selbstvervollkommnung mag da nur bedingt helfen. Und was tut eine Tänzerin, die plötzlich feststellen muss, dass zwei Herzen in ihrer Brust schlagen – und das nicht im übertragenen Sinne (In uns das Universum)? Die Teenager aus kalt küssen, die ihre Sexualität entdecken, werden eingeschüchtert von ihren Klassenkameraden, von Erwartungshaltungen und Halbwissen. Und manchmal sind es die kleinen Momente, die den Alltag aus seiner Monotonie herausreißen und ihm einen absurden Zauber verleihen (Unwanted Desires).

20.11. | 21:30 - 23:00
Wettbewerb IV - Real Fiction
Wettbewerb IV

Smart Songdo Song, Sylvia Winkler & Stephan Köperl, D 2014, 6’
Räschen, Peter Hecker, D 2014, 22’
Something about Silence, Patrick Buhr, D 2015, 13’
Metatron, Michael Schwarz, D 2014, 4’30’’
Alienation, Laura Lehmus, D 2014, 6’30’’
Immer müder, Jochen Kuhn, D 2014, 6’


Welcome to the New Age! Das Künstlerpaar Sylvia Winkler und Stephan Köperl erzeugen in Smart Songdo Song mit rhythmischem Summen und Bob-Dylan-artiger Anklage eine Spannung, die bis zum Schluss gehalten wird. New Songdo City ist eine künstliche Planstadt und neu entstehende Sonderwirtschaftszone in Südkorea. Was ist Fake und was ist Realität? Wo fängt die Inszenierung an und wo hört die Wahrheit auf? Räschen von Peter Hecker bildet einen Ort ab, der keiner ist, und hat einen Protagonisten, der nur in Erzählungen vorkommt. Something about Silence von Patrick Buhr will dazu anleiten, mit Hypnose das Unbewusste anzusprechen und lädt ein, sich in einen entspannten Wachzustand zu versetzen, der sich auf bestimmte Inhalte ausrichtet. Dieses gelingt jedoch nicht. Automatisch scannen wir Bilder nach ihrem tatsächlichen Wahrheitsgehalt ab. Der Wunsch, einen Wahrheitsbeweis mittels Aufnahmen zu erhalten, die anscheinend aus Überwachungskameras stammen, ist groß. Metatron von Michael Schwarz spielt auf bizarre Weise mit den Herleitungen von Authentizität für ein übernatürliches Phänomen. Nicht von dieser Welt sind die Wesen, die in Alienation von Laura Lehmus die Realität von Jugendlichen illustrieren. Jochen Kuhn blickt in Immer müder liebevoll resignierend auf das immerzu fordernde Leistungsprinzip unserer Zeit. Gemalte Ideen, verwischt und überblendet, aus denen ständig etwas Neues entsteht. Surreal, träumerisch und unermüdlich gut.

20.11. | 21:30 - 22:45
Werkschau Girardet & Müller IV
Home Stories * Alpsee * Pensão Globo * Album * Phantom * Hide * Contre-jour

Home Stories, Matthias Müller, 1990, digital (16mm), 6 Min.
Alpsee
, Matthias Müller, 1994, digital (16mm), 15 Min.
Pensão Globo
, Matthias Müller, 1997, digital (16mm), 15 Min.
Album
, Matthias Müller, 2004, digital, 24 Min.
Phantom
, Matthias Müller, 2001, digital, 5 Min.
Hide
, Girardet & Müller, 2006, digital, 7:40 Min.
Contre-jour
, Girardet & Müller, 2009, digital (35mm), 10:40 Min.

Matthias Müllers Filme handeln stets von der Ewigkeit und gleichzeitigen Flüchtigkeit des Kinos. Sie überhöhen die Irrealitiät und klinische Perfektion des Hollywood-Studiokinos der 1950er Jahre, das in seinen Dekors und Farben zitiert (Home Stories, 1990; Pensão Globo, 1997) oder sogar minutiös nachgebaut wird (Alpsee, 1994). Zugleich aber geben sie diese Attribute, die production values, wie man in der Filmsprache sagen würde, dem Verfall Preis — einem Verfall, der sich bei näherem Hinsehen aber zugleich auch als Schöpfungsakt erweist: Ist doch Müller als sein eigener Laborant nicht nur für die Zersetzung, sondern zunächst einmal überhaupt für die Entwicklung des Materials verantwortlich. So machen alle auf Film hergestellten Arbeiten Müllers die Lebendigkeit des Filmbilds an seiner Sterblichkeit erfahrbar. Im grandiosen Contre-jour ist die Netzhaut des Auges selbst dieses verletzliche (Film)material.

Der Filmemacher ist anwesend.

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Einzelticket 7€, ermäßigt 5€
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20.11. | 22:00 - 23:30
SIBYLLE
Regie: Michael Krummenacher D 2015, Spielfilm, DF, 87 Min.

Regie: Michael Krummenacher
D 2015, Spielfilm, DF, 87 Min.
Buch; Silvia Wolkan, Michael Krummenacher * Schnitt: Stine Sonne Munch * Kamera: Jakob Wiessner * Produktion: Passanten Film * Darsteller: Anne Ratte Polle, Thomas Loibl, Heiko Pinkowski

An der pragmatischen Architektin, Mutter und Ehefrau Sibylle Froebisch scheint etwas Unbestimmtes zu nagen. Nicht einmal im Italienurlaub mit ihrer Familie schafft sie es, zur Ruhe zu kommen und auszuschlafen. Auf einem morgendlichen Spaziergang an den Klippen des Gardasees wird sie Zeugin des Selbstmords einer Frau in ihrem Alter. Davon erschüttert, verändert sich Sibylles Wahrnehmung auf ihr eigenes Leben und setzt einen Prozess in Gange, der alles zu zerstören droht, worüber sie sich bisher definiert hat…

Michael Krummenacher gehört einer neuen Generation junger deutscher Filmemacher an, die keine Scheu hat, sich dem Genrekino zuzuwenden. In seinem Zweitlingsfilm stoßen Elemente aus Horror, Psychothriller und Familiendrama aufeinander. Man könnte SIBYLLE auch als deutschen Giallo-Film sehen.

Michael Krummenacher: geboren 1975 in Schwyz. Regiestudium an der HFF München.

20.11. | 23:00 - 00:30
Kölner Fenster II
Kölner Fenster II

Der beste Weg, Angelika Herta, D 2014, 9’30’’
On Air, Robert Nacken, D 2015, 21’
Die Ballade von Ella Plumhoff, Barbara Kronenberg, D 2015, 29’
Brennstoff, Jenny Lorenz, D 2014, 12’30’’
Desert Miracles, Miriam Gossing & Lina Sieckmann, D/USA 2015, 10’
Das Leben ist hart, Simon Schnellmann, D 2015, 6’


Die Filme im zweiten Programm des Kölner Fensters behandeln Eskapismus und Ausdrucksmöglichkeiten, den Alltag und die Flucht aus ihm, das Sagbare und das besser Verschwiegene. Hier begegnet uns ein Film ohne Bilder, dessen Text und sonore Computerstimme uns die alltäglichen Hürden in einer Welt ohne das Sehen näher bringt (Der beste Weg). In On Air wird ein WDR Studio gekapert, doch die revolutionären Radioreden verhallen dabei einfach im Äther. Und überhaupt – wie ist die Kritik am System überhaupt innerhalb des Systems möglich? In Die Ballade von Ella Plumhoff versucht die junge Ella ihrer Liebe zu ihrem französischen Ballettlehrer Ausdruck zu verleihen und dabei der Vororttristesse zu entfliehen. Doch während alle anderen in die Sommerferien entfliehen, bleibt sie zurück mit ihrer ungewöhnlichen Nachhilfelehrerin. Auch die Protagonistin aus Brennstoff versucht zu entfliehen – aus dem Mikrokosmos der väterlichen Tankstelle. Die phantasmagorischen Hochzeitskapellen von Las Vegas, wie wir sie in Desert Miracles zu sehen bekommen, werden zum Zufluchtsort und Projektraum für die perfekte Hochzeit, die perfekte Ehe, das perfekte Leben. Aber ein bisschen Flucht sei erlaubt, wenn sogar die Buchstaben aus Das Leben ist hart mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben.

20.11. | 23:00 - 00:15
Wie wir sehen II
Künstlerische Kurzfilme der KHM Köln

Tama Tobias Macht, Haltestelle Hansaring, 2008, digital (16mm), 6 Min.
Kate Dervishi, Labor Day in Metropolitan Detroit, 2014, digital, 17 Min.
Jana Debus, Gregor Alexis, 2009, digital (16mm), 21 Min.
Maribel Chavez, Preparación, 2011, digital, 2 Min.
Sonja Engelhardt, 2004, 2004, digital, 2 Min.
Lena Ditte Nissen, Korona, 2013, digital (16mm), 10 Min.
Mischa Leinkauf & Matthias Wermke, Zwischenzeit, 2008, digital, 9 Min.

Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der KHM Köln, an der Matthias Müller als Professor unterrichtet, zeigen wir zwei Programme mit künstlerischen Kurzfilmen von Studierenden.

Dokumentarische Experimentalfilme bilden einen Schwerpunkt des zweiten Programms: Kate Dervishi wirft in Labor Day in Metropolitan Detroit einen melancholisch-ironischen Blick auf ihre verlassene Heimatstadt. Mischa Leinkauf und Matthias Wermke widmen sich in Zwischenzeit der Sehnsucht nach Privatheit im öffentlichen Personen-Nahverkehr. Und Jana Debus‘ preisgekrönte Arbeit Gregor Alexis zeigt das Porträt ihres an Schizophrenie erkrankten Bruders.

Das erste Programm läuft am Mi, 18.11, 21.30–23.00h, in der Filmpalette.

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Einzelticket 7€, ermäßigt 5€
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21.11. | 10:30 - 16:00
Workshop für Lehrer: Trickfilm - Praxis und Theorie

Dieser Workshop richtet sich an Lehrer aller Jahrgangsstufen und Schulformen, die in ihrem Unterricht das Thema „Film“ fundiert aufgreifen wollen: Ergänzend zu einem inhaltlichen Theorieteil am Vormittag, wird am Nachmittag selbst ein kleiner Trickfilm hergestellt. Die hier vorgestellten Methoden können in den Unterricht übernommen werden. Folgende Inhalte sind von den Dozenten geplant:

Theorieteil am Vormittag
„Film als Tricktechnik: Wie Film und Kino unsere Wahrnehmung verändern“
mit Frau Dr. phil. Bettina Henzler / Universität Bremen
Jedes Kind macht die Erfahrung, dass es sich klein fühlt gegenüber der Welt der Erwachsenen, aber dass es auch groß sein kann gegenüber anderen Kindern, Tieren, Puppenhäusern… Jeder Film arbeitet mit dem Verhältnis von Klein und Groß: Anhand der Darstellung von Größenverhältnissen lassen sich grundlegende Aspekte des Kinos wie Projektion, Einstellung, Perspektive, Montage, Tricks vermitteln. Da das Motiv Klein/Groß an unsere Alltagserfahrung anknüpft, eignet sich die in dieser Fortbildung vorgestellte Methode besonders gut für die Arbeit mit Kindern. Ausgehend von dem Sachtrickfilm Der süße Brei (Nikolaus Hillebrand und Kyne Uhlig, 2014) wird das Verhältnis Klein/Groß an verschiedenen Filmausschnitten und Tricktechniken aus der Filmgeschichte erarbeitet.

Bettina Henzler, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik Bremen. Sie arbeitet derzeit an einem DFG-geförderten Forschungsprojekt zu „Filmästhetik und Kindheit“ und hat u.a. 2003-2012 das französische Kinder- und Jugendfilmfestival Cinéfête geleitet.

Praxisteil am Nachmittag:
„Schallplattenanimation – Experimente mit dem Zoetrop“
mit Kyne Uhlig und Nikolaus Hillebrand / niky-bilder Trickfilmwerkstatt Köln
Jeder Schüler bekommt eine Schallplatte und kann auf ihr mit einer Schablone gleichmäßig große Abteilungen abgrenzen. Auf diesen Abteilungen werden nun Ablaufsequenzen gemalt oder geformt (z.B. eine Kugel, die sich hoch und runter bewegt). Sobald ein Ablauf fertiggestellt ist, wird die Platte schrittweise in einer kompletten Drehung abgefilmt und am Rechner der so entstandene Film angeschaut. Zusätzlich wird ein Mini-Stroboskopraum aufgebaut. Hier können die Schüler ihre Animationen selbstständig und unmittelbar auf Funktionalität überprüfen.
Und so wird das Grundprinzip des Filmes erfahren: Einzelne Bilder werden vom Auge bei einer bestimmten Geschwindigkeit des Stroboskoplichtes zu einem fließenden Film umgewandelt - diese Magie verzaubert
Kyne Uhlig und Nikolaus Hillebrand betreiben die Trickfilmwerkstatt „niky-bilder“ im Kölner Süden. Seit über fünfzehn Jahren produzieren sie Realtrickfilme (u.a. für die „Sendung mit der Maus“) und geben Trickfilmworkshops für Kinder und Erwachsene. Kostenbeitrag: 10 Euro

Anmeldung unter info@jfc.info

Eine Kooperation von Cinepänz und dem Kurzfilmfestival Köln

21.11. | 11:00 - 16:00
Kinderworkshop: WENN DIE BILDER LAUFEN LERNEN – DAUMENKINO EINMAL ANDERS

Dabei sein, wenn Bilder laufen lernen. Erlebt, wie die Illusion von Bewegung entsteht!
In dem Workshop macht ihr einen eigenen Trickfilm: An zwei Tagen wird gebastelt und gemalt, werden Geschichten erfunden und visuell erzählt. Ihr baut Eure eigenen Zeichentrickfiguren und dreht damit einen richtigen Animationsfilm.
Bei einem Spaziergang durch die Stadt mit der Kamera im Gepäck wird alles Nötige getan, den gemalten Bildern Leben einzuhauchen! Wie genau das geht, zeigen Pauline Flory und Parisa Karimi. Also ab nach draußen mit den Bildern! An die Rheinpromenade oder in die Altstadt, wer weiß, was unsere Bilder dort anstellen werden! Durch Selbermachen gewinnt ihr einen Einblick in die Filmproduktion und arbeitet in einem echten Trickfilmstudio an der Kunsthochschule für Medien (KHM): Ihr lernt die Schnittstelle zwischen Handwerk und digitalem Medium kennen. Also macht mit! Montage und Vertonung (Geräusche/ Musik) runden den Workshop ab, so dass am Ende des Wochenendes ein kleiner vollständiger Trickfilm präsentiert werden kann. Diese filmische Reise der Bilder wird dann, wie schon im letzten Jahr, auf dem Kurzfilmfestival Köln gezeigt. Im Kino vor ganz viel Publikum! Flory und Karimi haben mit Schwerpunkt Animation an der KHM studiert und leiten regelmäßig Workshops für Animation.

Für Getränke und Verpflegung ist gesorgt. Kostenbeitrag: 20 Euro

Anmeldung unter info@jfc.info

Eine Kooperation von Cinepänz und dem Kurzfilmfestival Köln

21.11. | 13:00 - 14:45
Käpt‘n Säbelzahn und der Schatz von Lama Rama
Spannendes Piratenabenteuer.

Einst als Findelkind aus dem Wasser gefischt, hat der 11-jährige Pinky nur ein Ziel: als Schiffsjunge in die Mannschaft des Käpt’n Säbelzahn aufgenommen und ein echter Pirat zu werden. Und tatsächlich verschlägt ihn das Schicksal auf die „Dark Lady“, das Schiff von Käpt‘n Säbelzahn, mit dem er Kurs auf das geheimnisvolle Land Lama Rama und seine sagenumwobenen Goldschätze nimmt. Zwischen rasselnden Säbeln und der rauen See findet Pinky schnell heraus, auf wen er sich wirklich verlassen kann: Seine Freundin Raven, die als blinder Passagier auf der „Dark Lady“ versteckt war, und ein kleiner Affe stehen ihm bei allen Abenteuern treu zur Seite. In Lama Rama erwarten die Freunde der sehr außergewöhnliche König Rufus, eine handfeste Intrige und jede Menge Abenteuer, bei denen Pinky beweisen kann, dass er der beste Schiffsjunge der Welt ist. Als sich endlich die Tore zur Schatzkammer öffnen, stellt sich die Frage, ob Gold wirklich das höchste aller Güter ist.

Käpt‘n Säbelzahn und der Schatz von Lama Rama

Norwegen, Finnland 2014
Regie: John Andreas Andersen, Lisa Marie Gamlem
mit: Kyrre Haugen Sydness, Vinjar Pettersen, Sofie Ramirez Bjerke
Spielfilm, 97 Minuten

empfohlen ab 8


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

21.11. | 13:00 - 14:30
Wir machen Film
Best of +++++ 5 Jahre WIR MACHEN FILM!

Seit etlichen Jahren arbeitet Cinepänz mit den Filmemacherinnen von „Wir machen Film“ zusammen. Entstanden sind zahlreiche Filme, die von Kindern gedreht wurden, zuletzt auch mit gehörlosen Kindern, und die beim Kölner Kinderfilmfest uraufgeführt wurden. Cinepänz zeigt zusammen mit „Wir machen Film“ eine Auswahl der besten dieser Filme.

Die Filmemacher sind anwesend.

Die nachfolgenden Kurzfilme entstanden während der jeweiligen Filmworkshops der Produktion WIR MACHEN FILM! in Kooperation mit dem JFC Medienzentrum Köln, in denen Kinder und Jugendliche unter professioneller Anleitung einen Kurzfilm produzieren.

Die Regisseurin Anja Ehrhardt und Szenenbildnerin Sonja Ilius – Hussong werden anwesend sein und mit ehemaligen Teilnehmern und dem Publikum über die Besonderheiten des Filmemachens sprechen.

Gesamtdauer: ca. 80 min


DIE SCHUHE, 2011, 4 Min
Ein spannender Kurzfilm um Freundschaft und Vertrauen. Eine gefährliche Mutprobe und ein Missverständnis stellen einen Straßenjungen vor eine wichtige Entscheidung.

HALBTODHASE, 2012, 7:30 Min
Julia ist 12 Jahre alt, neu in der Schule und auf der Suche nach einer Freundin. Aber muss es unbedingt ihre arrogante Tischnachbarin sein? Ein Schulprojekt ist für Julia der Anfang einer aufregende Reise in eine ungewöhnliche Freundschaft.

YELRAM, 2012, 6:30 Min. – inklusives Projekt mit gehörlosen Teilnehmern
Die 10-jährige Emeli lebt mit ihrem Hund Fine „in den Sternen“ – auf der Suche nach ihrer verstorbenen Mutter. Bis ihr eines Tages ein ungewöhnlicher Junge begegnet, der ihr Leben verändert.

DER KUCHEN IM BACKOFEN, 2013, 6:11 Min
Ein gellender Schrei zerstört die Idylle der 7-Zwerge, und kurze Zeit später finden sich Schneewittchen, Rotkäppchen und Co. vor Gericht wieder. Wer hat versucht, Schneewittchen zu ermorden? In einer skurrilen Gerichtsverhandlung geht der Richter dieser Frage auf den Grund.

EIN ETWAS ANDERER TAG, 2013, 4:48 Min. – inklusives Projekt mit gehörlosen Teilnehmern
Immer das Selbe: erst kommt er zu spät, dann bringt Nick auch noch ein fremdes Mädchen mit. Bei so was versteht Gangchef Dan keinen Spaß – und heckt einen hinterhältigen Plan aus.

FOTURA, 2014, 5:15 Min. – ein Projekt im Rahmen der Filmreihe FILMBLICKE AUF DIE FOTOGRAFIE des Filmforum Museum Ludwig
Ein Kurzfilm um Raum und Zeit. Der 13 - jährige RUDI begibt sich auf eine aufregende, alptraumhafte (Zeit)reise.

SKATEBOARDTRAUM(A), 2014, 8 Min. – inklusives Projekt mit gehörlosen Teilnehmern
Skateboarden ist Lou´s Leben - und ihre Clique ihre Familie. Doch durch eine gefährliche Entscheidung setzt sie alles aufs Spiel.

empfohlen ab 8


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

21.11. | 13:30 - 15:00
Giraffada
Im Westjordanland spielt diese gefühlvoll erzählte Geschichte über einen zehnjährigen Jungen.

Ziad lebt in Palästina und liebt Giraffen über alles. Jeden Tag füttert er im Zoo, in dem sein Vater als Tierarzt arbeitet, das Giraffenpärchen Rita und Brownie. Als Brownie nach einem israelischen Luftangriff schwer verletzt wird und stirbt, verweigert Rita das Fressen. Auch Ziad isst nichts mehr, bis sein Vater beschließt, einen neuen Partner für das Giraffenweibchen zu finden. Doch das einzig infrage kommende Männchen lebt im Ramat Gan Safari Park, und der liegt hinter einer für Palästinenser unüberwindbaren Mauer in Israel.

Giraffada


Deutschland, Frankreich, Israel 2013
Regie: Rani Massalha
mit: Roschdy Zem, Saleh Bakri, Ahmad Bayatra
Spielfilm, 85 Minuten

empfohlen ab 12

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

21.11. | 14:00 - 15:30
Das Labyrinth
In diesem spannenden Film vermischen sich Computerspiel und Realität.

Frikke liebt Computerspiele. Eines Tages bekommt er einen Link zu einem ganz besonderen Spiel zugeschickt. Voller Neugier klickt er ihn an und ist auf einmal Teil eines Spiels, bei dem Realität und Fiktion nicht mehr zu unterscheiden sind. Nola ist in einem geheimnisvollen Labyrinth gefangen und bittet ihn um Hilfe. Bei dem Versuch, Nola zu retten, bringt er ungewollt seinen besten Freund Marko in große Gefahr. Der ist plötzlich auch eine Figur im Spiel und beide werden von einem unheimlichen Wächter gejagt. Wenn Frikke nicht online ist, versucht er den Spieleentwickler zu entlarven, der sich dieses gefährliche Computerspiel ausgedacht hat - denn während die Kinder im Spiel lebendig sind, liegen ihre Körper im Krankenhaus im Koma. Unterstützt wird Frikke von seinem sehr schlauen Hund, der maßgeblich zur Lösung des Falls beiträgt. Ein Spiel-im-Spielfilm, spannend bis zum Schluss.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Das Labyrinth

Belgien 2014
Regie: Douglas Boswell
mit: Spencer Bogaert, Emma Verlinden, Felix Maesschalck, Pepijn Caudron
Spielfilm, 90 Minuten

empfohlen ab 10


Die Veranstaltung am 21.11. wird in Gebärdensprache übersetzt.

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

21.11. | 14:00 - 17:00
Armans Geheimnis Folge 8-13
Fünf Jugendliche entdecken auf dem Pferdehof dunkle Geheimnisse aus einer Fantasie-Welt.

Charlie ist ganz schön sauer, dass sie von ihrer Familie auf den Pferdehof abgeschoben wird. Zusammen mit anderen Jugendlichen soll sie dort eine Auszeit nehmen, soll lernen, mit sich und anderen besser klar zu kommen. Aber auch die anderen Kids, Tarik, Nils, Patrizia und Dajana, haben keinen Bock auf Landleben. Doch schon bald wird ihnen klar, dass die üblichen Regeln auf diesem Pferdehof nicht gelten. Das fängt damit an, dass sich die Pferde ihre Reiter selbst aussuchen. Das geht weiter mit dem unheimlichen Wald, in dem es nicht nur Gnome zu geben scheint. Und als die Kids abhauen wollen, gibt es den Ausgang nicht mehr…
Nicht von dieser Welt ist der Pferdehof, auf dem sie gelandet sich. Und die Idylle dort ist bedroht durch den Zauberer Garwin, der sich für eine uralte Geschichte rächen will. Für eine Geschichte, deren Zusammenhänge mit ihrem Leben Charlie und die anderen erst herausfinden, als es fast zu spät ist. Und dann müssen sie alle ihre Kräfte zusammenlegen, um den Kampf zu überleben.

Armans Geheimnis


Deutschland 2015
Regie: Alex Schmidt, mit: François Goeske, Tom Gramenz, Sinje Irslinger, Michael von Au
Fernsehserie, 13 Folgen, jeweils ca. 25 Minuten

empfohlen ab 10


Am Sonntag, den 15. November um 12.00 Uhr im Filmhaus Kino sind die Folgen 1 bis 7 zu sehen, am Samstag, den 21. November um 14.00 Uhr im Filmhaus Kino sind die Folgen 8 bis 13 zu sehen.

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

21.11. | 14:30 - 16:00
Hördur
Ein unangepasstes Mädchen muss in diesem Drama seine Sozialstunden auf einem Pferdehof ableisten.

Aylin ist außer sich und verzweifelt. In der Schule wird sie von ihren Mitschülern gemobbt, zu Hause muss sie sich um ihren kleinen Bruder Emre kümmern und ihr Vater ist hauptsächlich damit beschäftigt, das Existenzminimum für die Familie zu sichern. Als sie sich im wahrsten Sinne des Wortes schlagkräftig gegen das Mobbing wehrt, sind Sozialstunden auf einem Pferdehof die Konsequenz. Obwohl Aylin zunächst ähnlich verloren scheint zwischen Misthaufen, Schubkarre und der abweisenden Hofbesitzerin Iris, fühlt sie sich magisch angezogen vom wilden Islandpferd Hördur. Es ist der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft, denn Aylin entdeckt dabei gegen alle Widerstände ihre wahre Leidenschaft und ganz besondere Gabe: das Reiten. Sie will es sich von niemandem mehr nehmen lassen, auch nicht von ihrem Vater, der Reiten für ein dekadentes Hobby der Deutschen hält und Aylin das Reiten verbietet...

Hördur

Deutschland 2015
Regie: Ekrem Ergün
mit: Almila Bagriacik, Hilmi Sözer, Felicitas Woll, Noe Chalkidis
Spielfilm, 84 Minuten

empfohlen ab 12

Teilnahmegebühr: Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

21.11. | 15:00 - 16:20
Der Junge und die Welt
Ein Film, der seine Geschichte ganz ohne Dialoge erzählt.

Ein kleiner Junge lebt mit seinen Eltern auf dem Land ein sorgenfreies Leben. Dann bricht sein Vater auf in die große Stadt, und das Kind macht sich auf den Weg, um ihn zurückzuholen. So lernen wir mit ihm die moderne Welt durch die Augen eines Kindes kennen – bevölkert von seltsamen tierartigen Maschinen, gleichförmigen Menschen und beglückenden Erlebnissen.

Der Junge und die Welt


Brasilien 2013
Regie: Alê Abreu
Musik: Ruben Feffer, Gustavo Kurlat
Animationsfilm (ohne Dialog), 80 Minuten

empfohlen ab 10


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

21.11. | 16:00 - 17:30
Wettbewerb III - Was du nicht siehst
Wettbewerb III

Der beste Weg, Angelika Herta, D 2014, 9’30’’
Moon Blink, Rainer Kohlberger, D/A 2015, 10’
I Remember, Janna Ji Wonders, D 2015, 30’
Boulevards End, Nora Fingscheidt, D 2014, 15’
Scheinkraft, Philip Widmann, D 2015, 15’
Lucky, Ines Christine Geisser & Kirsten Carina Geisser, D 2015, 11’


Der beste Weg von Angelika Herta zeigt, was sichtbar wird, wenn kein Bild zu sehen ist. Ausgangspunkt sind Antworten blinder Menschen auf die Frage „Was nervt Blinde an der Welt der Sehenden?“ Ganz anders aber ähnlich überraschend und erhellend ist Moon Blink von Rainer Kohlberger, ein minimalistisches Video, das ausschließlich aus einem Code generiert wird. In der Unschärfe der Bilder wird eine neue Qualität von Wahrnehmung ermöglicht: Farberscheinungen, Energiefelder, Licht- und Tonrauschen. Graphische Visualität und Akustik überbieten sich. Boulevard’s End von Nora Fingscheidt gibt mit ruhigen genau kadrierten Einstellungen Einblick in einen ganz eigenen Kosmos. Auf dem Venice Pier an der US-amerikanischen Westküste, wo der Sunset Boulevard auf den Pazifik stößt, begegnen sich die unterschiedlichsten Menschen. In Scheinkraft von Philip Widmann geht es um die unteilbare Erfahrung beim Überwinden eines Abgrundes. Ein Mann, der am Ende eines langen Seils über den Köpfen von Hunderten von Zuschauern durch die Luft rotiert, empfindet Ekstase und Rausch. Lucky von Ines Christine und Kirsten Carina Geisser besteht aus gezeichneten Pferdebildern, die ihrer Romantik aus Kindertagen beraubt wurden. Auf die Frage „Was ist Glück?“ gibt es kein Happy End: Verlust kommt nach dem Erfolg, Liebe wird mit schmerzhaftem Unverständnis beantwortet und aus Black Beauty wird Broken Beauty.

21.11. | 17:00 - 18:30
New Aesthetic - Perspectives
New Aesthetic - Perspectives

Dream, James Franco, USA 2013, 1’
Little Planet, Jonas Ginter, D 2014, 1’
Floating, Florian Fischer, D 2015, 1’
Blue Sky Days, Tomas van Houtryve, BEL 2014, 3’
Noah, Patrick Cederberg & Walter Woodman, USA 2013, 18’
Always Here, Steffen Köhn, D 2015, 12’
Ethereal – Bump, Aaron Vinton & Pete Puskas, USA 2015, 3’
Inside Me, Dmitry Zakharov, D 2014, 3’
You, the World and I, Jon Rafman, CDN 2010, 7’
Google Earth Movies, Émilie Brout & Maxime Marion, F 2009–2015, 9’
Ripple, Conner Griffith, USA 2015, 3’
Simulacra, Theo Tagholm, UK 2015, 3’
Discussion Questions by Martin Thebes, John Herschend, USA 2014, 6’


Das Selfie wird nicht vom Handy, sondern der Drohne geschossen, während man selbst im karibischen Meer treibt. Der losgelöste Blick von Satellitenbildern und StreetView-Kameras trifft auf menschliches Bewusstsein. Eine PowerPoint-Präsentation artet in eine kathartische Technoparty aus. Und wir erhaschen einen Blick in die Traumwelten von James Franco. Neue Kameratechnologien ermöglichen andersartige Erkundungen von Zeit und Raum. Auch die ständige Anwesenheit von Kameras – in unseren Laptops, in unseren Handys – ändert fundamental unsere Beziehung zum bewegten Bild. Dieses Programm zeigt die Lust an der technischen Möglichkeit und die Herausforderung, die sie mit sich bringt.

21.11. | 18:30 - 19:45
EISMÄDCHEN
Regie: Lin Sternal D 2015, Dokumentarfilm, 60 Min.

Regie: Lin Sternal
D 2015, Dokumentarfilm, 60 Min.
Buch: Lin Sternal * Kamera: Julia Hönemann * Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg * Vertrieb: Filmtank GmbH

Eismädchen erzählt von einer Dreiecksbeziehung innerhalb des Mikrokosmos Eiskunstlauf, die geprägt ist von Druck, Konkurrenz und Projektion. Lisa, die sich über ihren Sport definiert, ist von pubertären Selbstzweifeln geplagt, während ihrer jüngeren Schwester Sophie alles mit Leichtigkeit zu gelingen scheint. Ihre Mutter, angetrieben von eigenen unerfüllten Träumen, versucht mit viel fürsorglicher Hingabe, ihre große Tochter aufzufangen. Doch umso mehr sie sich bemüht, alles richtig zu machen, umso mehr scheint sie daran zu scheitern.
Beobachtungen eines fragilen Beziehungsgeflechtes, deren Protagonistinnen sich abstoßen, ohne sich zu lösen und gegenseitig anziehen, ohne sich ganz nah zu sein.
Mitunter fast wie beiläufig gefilmt scheinend, ist EISMÄDCHEN dabei doch außerordentlich präzise und beobachtet ungemein genau – ein ebenso ungewöhnlicher wie spannender Dokumentarfilm.

Lin Sternal: geboren 1987 in Berlin, studierte ab 2008 an der Filmakademie Baden-Württemberg. EISMÄDCHEN ist ihr Diplomfilm.

21.11. | 19:00 - 20:30
New Aesthetic - Yes, we scan!
New Aesthetic - Yes, we scan!

WORD WARS – NEWS FROM THE EMPIRE, Julien Deswaef, USA 2015, 2’
YOUTUBE SMASHUP, Parag K. Mital, USA 2015, 3’
GENERATING CAPTIONS, Samim Winiger, Deutschland 2015, 2‘,
WHY IS A RAVEN LIKE A WRITING DESK, Gene Kogan, USA 2015, 3'
moDernisT_v2, Ryan Maguire, USA 2015, 2‘
BACH’S THE WELL TEMPERED CLAVIER, Alan Warburton, England 2015, 5'
20 Hz, Semiconductor, England 2011, 5’
VIDEORATIVE REPORT OF RANDALL OKITA, Sergio Albiac, Spanien 2011, 4’
Midday Traffic Time Collapsed and Reorganized by Car Color, Cy Kukenbaker, USA 2013, 1'30''
Data in Data Out, Dennis Hlynsky, USA 2013, 4'
EVERYDAY REDACTION, James Bridle, UK 2015, 1'
HACKED CIRCUIT, Deborah Stratman, USA 2014, 15'
INTERNET MACHINE, Timo Arnall, Spanien 2014, 6'30
Home, Holly Herndon in Zusammenarbeit mit Metahaven, ND 2014, Video, 6'

Dies ist das Jahrhundert der Daten. Big Data ist der Heilsbringer der Industrie. Freiwillig sammeln wir und lassen sammeln. Als Gegenleistung bekommen
wir eine kostenlose Emailadresse, ein bisschen Speicherplatz auf einem Webserver. Was geschieht mit diesen Daten? Was sagen diese Daten über uns aus? Wie gehen wir mit ihnen um und wie verändern sie uns und unser Verhalten? Und wie weit sind die Maschinen damit, unsere Datenflut zu ordnen, zu analysieren, zu verstehen? Diese und andere Fragen stellt das Programm Yes, We scan! und spannt dabei einen Bogen von generativer Kunst über Big Data zur Überwachung. Die Filme im ersten Teil dieses Programms machen in unserer von Daten bestimmten Welt sichtbar, welche Daten es gibt, visualisieren Unsichtbares, zeigen Verbindungen auf. Sie offenbaren dabei auch, wie die Algorithmen versuchen unsere Welt zu analysieren und zu verstehen. Neurale Netzwerke versuchen zu verstehen, was auf Bildern abgebildet ist, Algorithmen kreieren virale Hits und bestimmen den Stream unserer Nachrichtenmitteilungen. Die abschließenden Filme widmen sich den Fragen der Überwachung. Ausgehenden von Edward Snowdens Enthüllung ist ein neues Bewusstsein für dieses Thema erwachsen: Wer kontrolliert diese Datenflut? Wo sind diese Daten eigentlich gespeichert? Und wer überwacht die Überwacher?

21.11. | 19:00 - 20:45
Werkschau Cornell II
By Night with Torch and Spear * Nymphlight * A Fabel for Fountains * Gnir Rednow * Mulberry Street * u.a.

By Night with Torch and Spear, ca. 1940er, HD von 16mm, 8 Min.
New York-Rome-Barcelona-Brussels
, ca. 1940er, HD von 16mm, 10 Min.
The Aviary
, 1955, 16mm, 11 Min.
Nymphlight
, 1957, 16mm, 7 Min.
A Fabel for Fountains
, 1957, 16mm, 17 Min.
Angel
, 1967, 16mm, 3 Min.
Gnir Rednow
, Stan Brakhage & Joseph Cornell, 1960, 16mm, 6 Min.
Mulberry Street
, 1965, 16mm, 9 Min.
Flushing Meadows
, 1965, 16mm, 8 Min.

Zu Gast: Jonas Mekas
Gespräch mit Jonas Mekas über das Werk von Joseph Cornell
Buchlaunch von “Scrapbook of the Sixties” (published by Spector Books)

Als Filmsammler entdeckte Joseph Cornell, was er auch in seinen Collagen und Boxen zusammentrug: Eine geheimnisvolle, rätselhafte Schönheit. By Night with Torch and Spear entdeckt in auf dem Kopf stehenden Aufnahmen eines Stahlwerks eine majestätische Schönheit. Eingefärbt und leicht verlangsamt erwecken die Bilder ein stummes Pathos. Man fühlt sich in ein himmlisches Höllenfeuer versetzt. In späteren Jahren ging Cornell selbst mit der Kamera auf die Straße. Nun waren die New Yorker Passanten seine Fundobjekte, denen er folgte wie Alice seinem Kaninchen ins Wunderland.

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Einzelticket 7€, ermäßigt 5€
Kombiticket (gültig für 2 VIDEONALE.Scope-Programme) 12€, ermäßigt 10€
CineCologne-Festivalpass (gültig für alle CineCologne-Veranstaltungen) 30€, ermäßigt 25€

21.11. | 19:30 - 21:00
Aufbruch @CINEPÄNZ
Kaddisch für einen Freund / D 2012, Regie: Leo Khasin, 94 Min.

empfohlen von 14 bis 17 Jahren

Der 14-jährige Ali ist seit der Flucht aus dem Libanon vor vier Jahren in Deutschland nur geduldet. Als er und seine Familie in eine neue Wohnung ziehen, wissen sie noch nicht, dass in der Wohnung über ihnen der 84-jährige Jude Alexander lebt. Um in einer Clique aufgenommen zu werden, muss Ali eine Mutprobe bestehen und in die Wohnung von Alexander einbrechen, doch dieser erwischt ihn und erstattet Anzeige. Aus Angst vor der Reaktion des strengen Vaters vermittelt Alis Mutter und so kommt es, dass Ali Alexander in den Ferien bei Renovierungsarbeiten hilft und dieser im Gegenzug die Anzeige zurückzieht. So würden Ali und seine Familie nicht abgeschoben werden und Alexander müsste nicht ins Altersheim. Können die beiden sich zusammenraufen und aufeinander zugehen?

Zum ersten Mal in diesem Jahr setzt CineCologne einen thematischen Fokus: mit dem Aufbruch aus sozialen Missständen, persönlichen Miseren und globalen wie lokalen Krisen beschäftigen sich die vier Programme im Genre des Kurz-, Experimental- und Kinderfilms.
Der Themenschwerpunkt wird von Mittwoch bis Samstag, jeweils 19.30 Uhr in der Alten Feuerwache gezeigt.

Dies ist ein Programm von CINEPÄNZ.

21.11. | 20:00 - 21:30
IM SPINNWEBHAUS
Regie: Mara Eibl-Eibesfeldt D 2014, Spielfilm, 92 Min.

Regie: Mara Eibl-Eibesfeldt
D 2014, Spielfilm, 92 Min.
Buch: Mara Eibl-Eibesfeldt * Kamera: Jürgen Jürges * Darsteller: Ben Litwinschuh, Helena Pieske, Sylvie Testud

Psychischer Probleme wegen geht Jonas‘ Mutter in eine Klinik und lässt ihn überstürzt mit seinen beiden jüngeren Geschwistern, Nick und Miechen, allein. Die Abwesenheit der Mutter gegenüber der Außenwelt (den Lehrern etwa oder der Erzieherin im Kindergarten) zu verheimlichen, ist nicht immer einfach. Und auch der Kühlschrank wird zunehmend leerer. All dies überfordert den 12-jährigen Jonas freilich bald, auch wenn er bemüht versucht, über eine gewisse Zeit den Chef im Haus zu spielen, tapfer Verantwortung zu übernehmen.
Da lernt er einen adligen Obdachlosen kennen, Felix, der ihm wie ein Schutzengel zur Seite steht…
Wie Jonas sich und seine zwei Geschwister in zunehmendem Maße von der Außenwelt isoliert, wie die drei Kinder immer mehr in einer eigenen Phantasiewelt versinken, zwischen Traum und Realität schwebend – das ist in wunderbaren Schwarzweiß-Bildern eingefangen (von Fassbinder-Kameramann Jürgen Jürges), in oft märchenhaft-magischen Sequenzen, ebenso eindringlich wie poetisch.

Mara Eibl-Eibesfeldt: Die Absolventin der HFF München drehte bislang mehrere Kurzfilme, die auch Preise gewonnen haben. IM SPINNWEBHAUS ist ihr erster Langfilm.

21.11. | 21:00 - 23:00
Werkschau Cornell & seine Wegbegleiter
The Wonder Ring *What Mozart Saw on Mulberry Street * Oona’s Veil * u.a.

Cornell, Larry Jordan, 1965, 16mm, 9 Min.
Centuries of June
, Stan Brakhage & Joseph Cornell, 1960, 16mm, 11 Min.
The Wonder Ring
, Stan Brakhage, 1955, 16mm, 4 Min.
The Secret Story
, Janie Geiser, 1996, 16mm, 9 Min.
What Mozart Saw on Mulberry Street
, Rudy Burckhardt, 1956, 16mm, 6 Min.
Flower, the Boy, the Librarian
, Stephanie Barber, 1997, 16mm, 5 Min.
Our Lady of the Sphere
, Larry Jordan, 1969, 16mm, 10 Min.
What Makes Day and Night
, Jeanne Liotta, 1998, 16mm, 9 Min.
Her Fragrant Emulsion
, Lewis Klahr, 1987, 16mm, 11 Min.
Oona’s Veil
, Brian Frye, 2000, 16mm, 8 Min.
Fresh Cornell
, Daniel Kothenschulte, 2015, digital, 14 Min.

Joseph Cornells Kunst stellt sich gegen das Vergessen. Als man in New York beschloss, die Bahnlinie der Third Avenue abzureißen, bestellte er beim jungen Stan Brakhage ein filmisches Dokument. So entstand The Wonder Ring, ein Schlüsselwerk der Avantgarde. Brakhage entdeckte mit der Kamera ein neues, ungeformtes Sehen. Zu den jüngeren, von Cornell und Brakhage beeinflussten Künstlern zählt Brian Frye, der in Oona’s Veil auf betörende Weise mit sich zersetzendem Filmmaterial arbeitet. Fresh Cornell ist ein Experiment: Lässt sich das Montageprinzip von Rose Hobart auf einen Dschungelfilm mit Angelina Jolie übertragen?

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Einzelticket 7€, ermäßigt 5€
Kombiticket (gültig für 2 VIDEONALE.Scope-Programme) 12€, ermäßigt 10€
CineCologne-Festivalpass (gültig für alle CineCologne-Veranstaltungen) 30€, ermäßigt 25€

21.11. | 21:30 - 23:00
Wettbewerb IV - Real Fiction
Wettbewerb IV

Smart Songdo Song, Sylvia Winkler & Stephan Köperl, D 2014, 6’
Räschen, Peter Hecker, D 2014, 22’
Something about Silence, Patrick Buhr, D 2015, 13’
Metatron, Michael Schwarz, D 2014, 4’30’’
Alienation, Laura Lehmus, D 2014, 6’30’’
Immer müder, Jochen Kuhn, D 2014, 6’


Welcome to the New Age! Das Künstlerpaar Sylvia Winkler und Stephan Köperl erzeugen in Smart Songdo Song mit rhythmischem Summen und Bob-Dylan-artiger Anklage eine Spannung, die bis zum Schluss gehalten wird. New Songdo City ist eine künstliche Planstadt und neu entstehende Sonderwirtschaftszone in Südkorea. Was ist Fake und was ist Realität? Wo fängt die Inszenierung an und wo hört die Wahrheit auf? Räschen von Peter Hecker bildet einen Ort ab, der keiner ist, und hat einen Protagonisten, der nur in Erzählungen vorkommt. Something about Silence von Patrick Buhr will dazu anleiten, mit Hypnose das Unbewusste anzusprechen und lädt ein, sich in einen entspannten Wachzustand zu versetzen, der sich auf bestimmte Inhalte ausrichtet. Dieses gelingt jedoch nicht. Automatisch scannen wir Bilder nach ihrem tatsächlichen Wahrheitsgehalt ab. Der Wunsch, einen Wahrheitsbeweis mittels Aufnahmen zu erhalten, die anscheinend aus Überwachungskameras stammen, ist groß. Metatron von Michael Schwarz spielt auf bizarre Weise mit den Herleitungen von Authentizität für ein übernatürliches Phänomen. Nicht von dieser Welt sind die Wesen, die in Alienation von Laura Lehmus die Realität von Jugendlichen illustrieren. Jochen Kuhn blickt in Immer müder liebevoll resignierend auf das immerzu fordernde Leistungsprinzip unserer Zeit. Gemalte Ideen, verwischt und überblendet, aus denen ständig etwas Neues entsteht. Surreal, träumerisch und unermüdlich gut.

21.11. | 21:30 - 23:00
Wettbewerb V - Von Schritten und Rissen
Wettbewerb V

Philosophieren, Paul Spengemann, D 2015, 14’30’’
Ein bisschen Normalität, Thomas Toth, D 2015, 15’
Unwanted Desires, Aleksandra Szmida, D 2014, 4’
Alles wird gut, Patrick Vollrath, D/A 2015, 30’
Dissonance, Till Nowak, D 2015, 17’


Die ersten 100 Jahre im Leben eines Menschen sind die schwierigsten, sagt ein Sprichwort. Große, dramatische Prozesse erwachsen aus den kleinen alltäglichen Situationen und formen das, was wir Bedeutung nennen. Die Filme des Programms fangen dieses Gefühl des Wachsens und Findens auf ganz verschiedene Art und mit unterschiedlicher Nähe ein. Eine Gruppe Jugendlicher feiert sich selbstgenügend in einer Hütte, abgedreht und in ihrer ganz eigenen Zeit. Mit faszinierender Leichtigkeit erzählt Paul Spengemann, Student von Wim Wenders und Julia Schanalec, vom Jungsein und lädt in ästhetisch schwebenden Bildern ein, darüber zu Philosophieren. Ein bisschen Normalität wünscht sich eine Mutter im Kampf mit sich selbst. Im krassen Wechsel zwischen Kontrollverlust und Verantwortung scheint die einzige Konstante ihr unschuldiges Kind zu sein. Unwanted Desires ist ein Animationsfilm im lässigen Stil. Episodenhafte Beobachtung des Alltags erlangen durch pointierten Rhythmus eine erfrischende Komik. Brüche im schnellen Fluss lassen weitere Bilder im Kopf des Zuschauers entstehen. Alles wird gut, Patrick Vollraths bronzener Studenten-Oscar-Gewinner, scheint zunächst Alltagsbanalität zu erzählen und verdichtet sich dann zu einer nervenaufreibenden Reise. Unter der unverfänglichen Ruhe der Beobachtung entwickelt sich schleichend der Konflikt einer übermächtigen Liebe. Mit Dissonance gelingt Kurzfilmveteran Till Nowak eine ungewöhnliche Mischung aus Animation und Realfilm. Das zerrissene Ich eines Vaters und begnadetem Pianisten, verwebt sich mit seiner Wahrnehmung, Realität und Phantasie gehen ineinander über, eine Odyssee durch Zeit und Raum beginnt.

21.11. | 22:00 - 23:30
SCHNICK SCHNACK SCHNUCK
Regie: Maike Brochhaus D 2015, Spielfilm, 80 Min.

Regie: Maike Brochhaus
D 2015, Spielfilm, 80 Min.
Buch: Maike Brochhaus, Simon Störung * Darsteller: Jana Sue Zuckerberg, Felix Anderson, Elia Légère

SCHNICK SCHNACK SCHNUCK erzählt die Geschichte des klassisch monogamen Pärchens Emmi und Felix, das an einem Wochenende mit unkonventionellen Vorstellungen von Liebe, Sexualität und Partnerschaft konfrontiert wird. Felix möchte ursprünglich zu einem Festival nach Amsterdam und Emmi müsste eigentlich zu Hause bleiben und Klausuren korrigieren. Da sich Felix‘ Begleiter und bester Freund Kai aber sowieso ungerne festlegt und auch Emmis ehemalige Schulfreundin Magda es verführerisch und faustdick hinter den Ohren hat, entfernen sich Emmi und Felix nach und nach von ihren ursprünglichen Plänen – und wie!
Im Unterschied zum entpersonalisierten Mainstreamporno geht hier alles sehr locker und unverkrampft vonstatten. SCHNICK SCHNACK SCHNUCK ist eine explizit erotische Komödie, die geradezu spielerisch Fragen zu den Themen Partnerschaft, Sexualität und Pornografie aufwirft, sympathisch unperfekt und ungemein lebendig.

Maike Brochhaus: Nach ihrem dokumentarisch-pornografischem Debütfilm HÄPPCHENWEISE ist SCHNICK SCHNACK SCHNUCK der erste pornografische Spielfilm von Maike Brochhaus.

22.11. | 11:00 - 12:00
Unlimited – Special – Kurzes für Kurze
Kurzfilme ab 4 Jahren

Auch in diesem Jahr präsentiert CINEPÄNZ gemeinsam mit dem in Köln ansässigen Europäischen Kurzfilmfestival UNLIMITED ein Kurzfilmprogramm für Kinoanfänger, die kleinsten unserer Zuschauer. Dazu gibt es ein buntes, moderiertes Rahmenprogramm. Es laufen die Filme:

Baba Jaga


Ein Mädchen wird von ihrer bösen Stiefmutter zur Hexe Baba Jaga geschickt. Dort soll sie Nadel und Faden besorgen. Doch die gemeine Hexe möchte das Mädchen lieber verspeisen, statt ihr zu helfen.

Etwas


Ein kleiner Berg entdeckt, was Besonderes in ihm steckt.

Königin Po


«Gaagelingen» ist ein Königinnenreich weit über den Wolken. Die Untertanen Frau Triangel und Herr Vierangel leiden unter dem Hin und Her ihrer kleinen Welt und würden ihre Königin Po gerne loswerden.

Le Veló de l'éléphant


Ein Elefant lebt in einer Stad mit normalen Leuten und arbeitet dort als Straßenreiniger. Eines Tages sieht er ein großes Werbeplakat, dass ein Fahrrad bewirbt. Es scheint die richtige Größe für ihn zu sein. In dieser Minute ändert sich das Leben des Elefanten: Er muss es einfach haben!

Electrofly


In einer Toilette fliegt eine kleine Fliege um eine Lampe. Plötzlich bekommt sie einen Elektroschock. Die Fliege klatscht an die Wand und berührt dort mehrere Zeichnungen und Werbeplakate, die daraufhin zum Leben erwecken. Die Zeichnungen einer neugierigen Katze und eines Huhns fangen an der Fliege nachzulaufen. Es entsteht ein Chaos!

Das Recht des Stärkeren (La loi du plus fort)


Ein kleiner Affe findet bei der Suche nach Eseen die riesigste Banane die er je gesehen hat! Allerdings wollen ihm zwei größere Affen die Banane weg nehmen.


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

22.11. | 11:00 - 16:00
Kinderworkshop: WENN DIE BILDER LAUFEN LERNEN – DAUMENKINO EINMAL ANDERS

Dabei sein, wenn Bilder laufen lernen. Erlebt, wie die Illusion von Bewegung entsteht!
In dem Workshop macht ihr einen eigenen Trickfilm: An zwei Tagen wird gebastelt und gemalt, werden Geschichten erfunden und visuell erzählt. Ihr baut Eure eigenen Zeichentrickfiguren und dreht damit einen richtigen Animationsfilm.
Bei einem Spaziergang durch die Stadt mit der Kamera im Gepäck wird alles Nötige getan, den gemalten Bildern Leben einzuhauchen! Wie genau das geht, zeigen Pauline Flory und Parisa Karimi. Also ab nach draußen mit den Bildern! An die Rheinpromenade oder in die Altstadt, wer weiß, was unsere Bilder dort anstellen werden! Durch Selbermachen gewinnt ihr einen Einblick in die Filmproduktion und arbeitet in einem echten Trickfilmstudio an der Kunsthochschule für Medien (KHM): Ihr lernt die Schnittstelle zwischen Handwerk und digitalem Medium kennen. Also macht mit! Montage und Vertonung (Geräusche/ Musik) runden den Workshop ab, so dass am Ende des Wochenendes ein kleiner vollständiger Trickfilm präsentiert werden kann. Diese filmische Reise der Bilder wird dann, wie schon im letzten Jahr, auf dem Kurzfilmfestival Köln gezeigt. Im Kino vor ganz viel Publikum! Flory und Karimi haben mit Schwerpunkt Animation an der KHM studiert und leiten regelmäßig Workshops für Animation.

Für Getränke und Verpflegung ist gesorgt. Kostenbeitrag: 20 Euro

Anmeldung unter info@jfc.info

Eine Kooperation von Cinepänz und dem Kurzfilmfestival Köln

22.11. | 11:00 - 16:00
Kinderworkshop: SCHALLPLATTENANIMATION – EXPERIMENTE MIT DEM ZOETROP

Alle Teilnehmer bekommen eine Schallplatte, und können auf ihr mit einer Schablone gleichmäßig große Abteilungen abgrenzen. Auf diesen Abteilungen werden nun Ablaufsequenzen gemalt oder geformt (z.B. eine Kugel, die sich hoch und runter bewegt). Sobald ein Ablauf fertiggestellt ist, wird die Platte schrittweise in einer kompletten Drehung abgefilmt und am Rechner der so entstandene Film angeschaut. Zusätzlich wird ein Mini-Stroboskopraum aufgebaut. Hier können die SchülerInnen ihre Animation selbstständig und unmittelbar auf Funktionalität überprüfen. Und so wird das Grundprinzip des Filmes erfahren: Einzelne Bilder werden vom Auge bei einer bestimmten Geschwindigkeit des Stroboskoplichtes zu einem fließenden Film umgewandelt – diese Magie verzaubert.

Für Getränke und Verpflegung ist gesorgt. Kostenbeitrag: 10 Euro

Anmeldung unter info@jfc.info

Eine Kooperation von Cinepänz und dem Kurzfilmfestival Köln

22.11. | 13:00 - 14:00
Unlimited-Special – 8ung!
Kurfilmprogramm ab 8 Jahren

CINEPÄNZ und das Europäische Kurzfilmfestival UNLIMITED präsentieren ein Kurzfilmprogramm für Kinder ab 8 Jahren mit aktuellen Animationen, Spielfilmen und Dokumentationen. Zu sehen sind die Filme:

Blue Blue Sky


«Im Sommer fahren alle Leute in die Ferien, zum Strand oder so. Da merken
sie dann gar nicht, dass nichts passiert»

Chez moi


Hugos Mutter ist wieder zuhause. Am nächsten Tag, als Hugo aufwacht, findet er überall im Haus schwarze Federn.

Little Paris


Paris im Mai, eine kleine zauberhafte Welt. Die ganze Stadt tanzt. Der Film lädt ein, Postkartenmotive neu zu entdecken. Little Paris ist ein 360° Grad Video im Kugelformat.

Circus Debere


Die Zeit, der Tag und das Jahr in Äthiopien sind nicht so wie in Europa; aber die Zeit steht nicht still. Es gibt auch dort das tägliche Training. "Circus Debere Berhan" zeigt eine Zirkus Aufführung, welche mitten in der Natur Äthiopiens stattfindet. Jede Umgebung passt genau zu den Darstellern und ihren Auftritten.

Foul


Der Alptraum eines jeden Kindes wird für die Hauptdarstellerin in diesem Film wahr. Allerdings weiß sie damit umzugehen und erlebt den Alptraum auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Aubade


Mit seiner Musik erweckt der Künstler in diesem Film die Stadt zum Leben.

Bamboule


Ein Sportplatz in Brandenburg. Mitten im Nichts. Benjamin Scholl ist wieder einmal vergessen worden. Von Papa. Ausgerechnet beim Fußballtraining. Ein misanthropischer Platzwart und ein paar Reiswaffeln sind alles, was ihm noch bleibt.


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

22.11. | 15:00 - 16:00
Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen
ABSCHLUSSVERANSTALTUNG: Neuverfilmung des Märchens.

Im Gegensatz zu seinem Bruder Casper fürchtet sich der Töpfersohn Michel vor nichts und niemandem! Zu gern würde er wissen, wie sich Angst anfühlt. Auch der Vater meint, dass es wichtig ist, Furcht zu empfinden. Deshalb schickt er seinen Sohn zum Pfarrer. Der lässt Michel im Kirchturm übernachten, um ihn als Gespenst verkleidet zu erschrecken. Doch seine Mühe ist umsonst: Eher stürzt der Pfarrer die Treppe hinunter, als dass Michel sich gruselt. So bleibt dem Jungen nichts anderes übrig, als in die weite Welt zu wandern und dort das Fürchten zu lernen…
Der Drehbuchautor Mario Giordano ist anwesend.
In Kooperation mit dem Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ.

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen


Deutschland 2014
Regie: Tobias Wiemann
mit: Tim Oliver Schultz, Isolda Dychauk, Anna Thalbach, Heiner Lauterbach,
Spielfilm, 60 Minuten

empfohlen ab 6


Die Vorführung am 22.11. wird in Gebärdensprache übersetzt.

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

22.11. | 15:00 - 16:30
New Aesthetic - ZKM: Global Control and Censorship
New Aesthetic - ZKM: Global Control and Censorship
Passwörter einfach erklärt, Alexander Lehmann, D 2015
The Catalogue, Chris Oakley, GB 2004
Twilight is the Ashes of Dusk, Ma Qiusha, CHN 2011
Text Edit, Hamra Abbas, USA 2011
HOW NOT TO BE SEEN: A F**king Didactic Educational .MOV File, Hito Steyerl, D 2013
CUNNILINGUS IN NORTH KOREA, Young-Hae Chang Heavy Industries, KOR 2003
Gesang der Jünglinge, Korpys & Löffler, D 2009
The Guardian, Teile eines MacBook Pro Model A1398, von JournalistInnen zur Vorbereitung von Berichten basierend auf den Snowden-Daten genutzt, The Guardian, UK 2014

Das ZKM ist zu Gast mit ausgewählten Videoarbeiten der aktuellen Ausstellung Wissen ist Macht.

Die größte Macht hat jedoch, wer den Fluss der Informationen beherrscht. Inhalte und Daten jeder Art werden täglich milliardenfach erzeugt und über den Globus übermittelt. Noch in ihrer Entstehung, noch bevor sie ihre Empfänger erreicht haben, werden diese Daten durch private Dienstleister und staatliche Dienste abgegriffen und für deren Zwecke weiterverwendet. Global handelnde Wirtschaftsunternehmen profitieren durch massenhafte Datengewinnung von den individuellen und gesellschaftlichen Abhängigkeiten ihrer NutzerInnen. Und mit dem bestechenden Argument der Sicherheit streben staatliche Dienste unverhohlen nach einer Perfektionierung und massiven Ausweitung ihrer Datensammlungen. Heute, ihm Jahr 2015, werden systemkritische JournalistInnen, SchriftstellerInnen und WhistleblowerInnen in vielen Ländern als VerräterInnen gebrandmarkt. Sie werden über alle Kontinente hinweg verfolgt, man droht ihnen mit Publikationsverbot, mit Hausarrest und Reiseverbot sowie mit lebenslangen Gefängnisstrafen oder gar dem Tod. Ist das Ausgeliefertsein an übermächtige Instanzen der Überwachung und Zensur bereits zur conditio humana, zur Grundbedingung unserer Kultur geworden? Ziel der Ausstellung, deren Videoarbeiten in diesem Programm präsentiert werden, ist eine Erweiterung der öffentlichen Diskussion über die allgegenwärtigen Überwachungs- und Zensurmaßnahmen. Kuratiert von Bernhard Serexhe mit Lívia Rózsás.
Moderiert von Lívia Rózsás.

22.11. | 15:00 - 16:30
IM ZEICHEN DES LÖWEN
Regie: Eric Rohmer F 1959, Spielfilm, OmU, 100 Min.

Regie: Eric Rohmer
F 1959, Spielfilm, OmU, 100 Min.
Buch: Eric Rohmer * Kamera: Nicolas Hayer * Musik: Louis Saguer * Darsteller: Jess Hahn, Van Doude, Stéphane Audran

„Ein erfolgloser Musiker [Wesselrin] irrt durch das sommerlich ausgestorbene Paris auf der verzweifelten Suche nach Geld, Arbeit und einer Bleibe. Schritt für Schritt registriert die Kamera, wie die Stadt ihn verändert und wie sich in seinen Augen die Stadt verändert. Am Ende ist Paris – wie eine Stadt, der die Menschen fehlen – eine bloße Anhäufung von Steinen und der Musiker, nachdem er alle Merkmale verloren hat, die ihn als Mitglied der Gesellschaft auswiesen, nur noch ein Fremder, ein Clochard.“ (Krischan Koch, Die Zeit, 1984)

„Zum Lobe Rossellinis hat Rohmer einmal geschrieben, er mache die Realität durchsichtig mit Mitteln, die er wiederum ausschließlich dem Realen entlehne, und weiter: er zerbreche den etablierten Bezug von Zeichen und Idee und lasse so Neues auftauchen, das einen völlig aus der Fassung bringe. Diese Sätze beschreiben in treffender Weise den Realismus seines eigenen Films. Die an sich belanglosen Dinge, die Wesselrin auf seinem Irrweg durch die Stadt zustoßen, bekommen eine Tragweite, die sie plötzlich aller Alltäglichkeit entkleidet, so dass man sie sieht wie zum ersten Mal.“ (Frieda Grafe)

22.11. | 16:00 - 17:30
Wettbewerb V - Von Schritten und Rissen
Wettbewerb V

Philosophieren, Paul Spengemann, D 2015, 14’30’’
Ein bisschen Normalität, Thomas Toth, D 2015, 15’
Unwanted Desires, Aleksandra Szmida, D 2014, 4’
Alles wird gut, Patrick Vollrath, D/A 2015, 30’
Dissonance, Till Nowak, D 2015, 17’


Die ersten 100 Jahre im Leben eines Menschen sind die schwierigsten, sagt ein Sprichwort. Große, dramatische Prozesse erwachsen aus den kleinen alltäglichen Situationen und formen das, was wir Bedeutung nennen. Die Filme des Programms fangen dieses Gefühl des Wachsens und Findens auf ganz verschiedene Art und mit unterschiedlicher Nähe ein. Eine Gruppe Jugendlicher feiert sich selbstgenügend in einer Hütte, abgedreht und in ihrer ganz eigenen Zeit. Mit faszinierender Leichtigkeit erzählt Paul Spengemann, Student von Wim Wenders und Julia Schanalec, vom Jungsein und lädt in ästhetisch schwebenden Bildern ein, darüber zu Philosophieren. Ein bisschen Normalität wünscht sich eine Mutter im Kampf mit sich selbst. Im krassen Wechsel zwischen Kontrollverlust und Verantwortung scheint die einzige Konstante ihr unschuldiges Kind zu sein. Unwanted Desires ist ein Animationsfilm im lässigen Stil. Episodenhafte Beobachtung des Alltags erlangen durch pointierten Rhythmus eine erfrischende Komik. Brüche im schnellen Fluss lassen weitere Bilder im Kopf des Zuschauers entstehen. Alles wird gut, Patrick Vollraths bronzener Studenten-Oscar-Gewinner, scheint zunächst Alltagsbanalität zu erzählen und verdichtet sich dann zu einer nervenaufreibenden Reise. Unter der unverfänglichen Ruhe der Beobachtung entwickelt sich schleichend der Konflikt einer übermächtigen Liebe. Mit Dissonance gelingt Kurzfilmveteran Till Nowak eine ungewöhnliche Mischung aus Animation und Realfilm. Das zerrissene Ich eines Vaters und begnadetem Pianisten, verwebt sich mit seiner Wahrnehmung, Realität und Phantasie gehen ineinander über, eine Odyssee durch Zeit und Raum beginnt.

22.11. | 17:00 - 18:30
DIE ENTTÄUSCHTEN
Regie: Claude Chabrol F 1958, Spielfilm, OmU, 99 Min.

Regie: Claude Chabrol
F 1958, Spielfilm, OmU, 99 Min.
Buch: Claude Chabrol * Kamera: Henri Decae * Darsteller: Gérard Blain, Jean-Claude Brialy, Bernadette Lafont

Als François in sein Geburtsdorf zurückkehrt, findet er seinen talentierten Jugendfreund Serge als hoffnungslosen Trinker vor. Seine gutgemeinten Versuche zu helfen, bringen mehr Ärger als Gutes: Schließlich setzt er sein Leben aufs Spiel, um Serge mit seiner entfremdeten Ehefrau zu versöhnen.“ (rororo Filmlexikon)

„LE BEAU SERGE war der erste Film der Nouvelle vague, und die neorealistischen Elemente, um die er die französische Filmtradition bereicherte, wurden schon in den Filmen des folgenden Jahres aufgegriffen: in Rohmers LE SIGNE DU LION und Truffauts LES 400 COUPS.“ (Wilfried Wiegand)

„Chabrol ist zugleich Produzent, Drehbuchautor, Dialogist und Regisseur von LE BEAU SERGE. Sein Film beginnt psychologisch und endet metaphysisch. Es ist eine Dame-Partie, gespielt von zwei jungen Leuten – schwarzer Stein: Gérard Blain; weißer Stein: Jean-Claude Brialy. Im Augenblick, als sie einander begegnen, wechseln sie die Farbe und gewinnen ex aequo.“ (François Truffaut)

22.11. | 17:00 - 18:30
New Aesthetic Panel: "Daten - Zwischen Kunst und Überwachung"

Zum Abschluss der diesjährigen New Aesthetic Reihe kommen hier noch einmal KunstlerInnen und KuratorInnen ins Gespräch um Fragen aus dem Spannungsfeld zwischen Kunst und Technologie zu erörtern. Im Fokus dabei insbesondere die Themen der drei vorangegangenen Filmprogramme: die künstlerische Auseinandersetzung mit Daten, Algorithmen, neuen Kameratechnologien und Überwachung. Es diskutieren u.a. mit:

Lívia Rózsás, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Kunstkritikerin.

Sie studierte Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft an der Universität Eötvös Loránt in 2010 in Budapest, und kuratiert seit 2006 Ausstellungen in Institutionen wie der Kunsthalle Budapest, dem Trafó Haus der zeitgenössischen Kunst oder dem ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Mit Bernhard Serexhe hat sie dort die aktuelle Ausstellung GLOBAL CONTROL AND CENSORSHIP kuratiert.

Julien Deswaef, kreativer Programmierer, Designer und vielseitiger Künstler

Sowohl in visueller Kunst als auch in der Programmierung aktiv, besitzt er die Fähigkeit, plastische Ideen in digitale Wirklichkeit umzuwandeln. Mit seinem Engagement für Open Source und kostenlose Software als ethisches Prinzip, schlägt er eine Brücke zwischen visueller Kunst, der Welt zeitgenössischer Bilder und den elaboriertesten Aspekten im Feld der digitalen Forschung.

Christian Sievers, künsterlisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter für Performance und Mutimedia an der Kunsthochschule für Medien Köln

Geboren 1974 in Braunschweig, studierte er Bildhauerei und Performance an der HBK Braunschweig und am Royal College of Art in
London. In seinem aktuellen Projekt Hop 3 (www.hop3.de) für den öffentlichen Raum, das derzeit in Karlsruhe, Köln und anderen Orten plakatiert ist, beschäftigt er sich mit dem Bewusstsein über Überwachungspraxis des US- Geheimdienstes NSA.

22.11. | 19:30 - 21:00
Preisverleihung
Preisverleihung

Wir feiern 5 Tage Festival!

Zur Verleihung der Preise laden wir herzlich ein und freuen uns, gemeinsam den Abschluss des Festivals zu feiern.

Um 19:30 Uhr startet der Abend mit einem Empfang.

Um 20:00 Uhr hält Till Kniola, Referent für Popkultur und Filmkunst Stadt Köln, als Auftakt ein Grußwort. Im Anschluss werden die Preise vergeben und ab ca. 21:00 Uhr beginnt die Preisrolle -  wir zeigen nochmal alle Gewinner-Filme in voller Länge.

28.11. | 13:30 - 15:00
Mune - Der Wächter des Mondes
Fantasievoller Animationsfilm über die Bedeutung des Gleichgewichts in der Natur.

In einem Fantasy-Reich wird der verschmitzte Faun Mune der Hüter des Mondes, der über die Träume wacht. Doch dann löst er eine Katastrophe aus und der Dämon der Unterwelt nutzt dies aus, um die Sonne zu stehlen. Zusammen mit Sohone, dem Hüter der Sonne, und Glim bricht Mune zu einer außergewöhnlichen Suche auf.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Mune – der Wächter des Mondes

Frankreich 2015
Regie: Benoît Philippon, Alexandre Heboyan
Drehbuch: Jérôme Fansten, Benoît Philippon
Musik: Bruno Coulais
Animationsfilm, 90 Minuten

empfohlen ab 8


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

28.11. | 14:30 - 15:45
Rettet Raffi!
Hier werden Spannung und Unterhaltung für kleine und große Zuschauer geboten – Kinderkino vom Feinsten.

Sammy liebt seinen Hamster Raffi über alles. Der kann nämlich Tore schießen und konnte früher Papas geheime Tabakvorräte aufspüren. Aber jetzt nimmt Papa eine Auszeit von zu Hause und Sammy sucht umso mehr Trost bei seinem kleinen Freund. Als Raffi herzkrank wird, hilft nur eine Operation. Auf der Rückfahrt vom Tierarzt wird aber Mamas Auto mitsamt dem Hamsterkäfig gestohlen. Sammy muss Raffi retten – und erlebt turbulente Abenteuer.

Rettet Raffi!

Deutschland 2015
Regie: Arend Agthe
mit: Nicolaus von der Recke, Sophie Lindenberg, Henriette Heinze, Albert Kitzl, Bettina Kupfer
Spielfilm, 97 Minuten

empfohlen ab 6


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

28.11. | 14:30 - 15:50
Antboy - Der Biss der Ameise
In diesem Familienabenteuer wird ein 12-Jähriger zum Superhelden mit übernatürlichen Kräften.

Pelle ist zwölf und ganz klar ein „Opfer“. Amanda, das Mädchen, in das er verliebt ist, nimmt ihn kaum einmal richtig wahr. Dafür haben ihn die Klassenrüpel umso mehr auf dem Kieker. Als Pelle wieder einmal auf der Flucht vor ihnen ist und sich in einem dunklen Garten versteckt, wird er von einer großen Ameise gebissen. Am nächsten Morgen verfügt Pelle
über „Ameisen-Superkräfte“: Er ist stark, kann Wände hochklettern und sein Urin ist zu einer gefährlichen Säure mutiert. Von seinem Freund Wilhelm ermutigt, nimmt Pelle die schwere Verantwortung auf sich: Als „Antboy“ legt er von nun an den Ganoven seiner Stadt das Handwerk – bis ihm in Gestalt des „Flohs“ ein womöglich noch stärkerer Superschurke entgegentritt.

Antboy – Der Biss der Ameise

Dänemark 2013
Regie: Ask Hasselbalch
mit: Oscar Dietz, Nicolas Bro
Spielfilm, 77 Minuten

empfohlen ab 8

Die Vorführung am 28.11. wird in Gebärdensprache übersetzt.

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

28.11. | 15:00 - 16:45
Käpt‘n Säbelzahn und der Schatz von Lama Rama
Spannendes Piratenabenteuer.

Einst als Findelkind aus dem Wasser gefischt, hat der 11-jährige Pinky nur ein Ziel: als Schiffsjunge in die Mannschaft des Käpt’n Säbelzahn aufgenommen und ein echter Pirat zu werden. Und tatsächlich verschlägt ihn das Schicksal auf die „Dark Lady“, das Schiff von Käpt‘n Säbelzahn, mit dem er Kurs auf das geheimnisvolle Land Lama Rama und seine sagenumwobenen Goldschätze nimmt. Zwischen rasselnden Säbeln und der rauen See findet Pinky schnell heraus, auf wen er sich wirklich verlassen kann: Seine Freundin Raven, die als blinder Passagier auf der „Dark Lady“ versteckt war, und ein kleiner Affe stehen ihm bei allen Abenteuern treu zur Seite. In Lama Rama erwarten die Freunde der sehr außergewöhnliche König Rufus, eine handfeste Intrige und jede Menge Abenteuer, bei denen Pinky beweisen kann, dass er der beste Schiffsjunge der Welt ist. Als sich endlich die Tore zur Schatzkammer öffnen, stellt sich die Frage, ob Gold wirklich das höchste aller Güter ist.

Käpt‘n Säbelzahn und der Schatz von Lama Rama

Norwegen, Finnland 2014
Regie: John Andreas Andersen, Lisa Marie Gamlem
mit: Kyrre Haugen Sydness, Vinjar Pettersen, Sofie Ramirez Bjerke
Spielfilm, 97 Minuten

empfohlen ab 8

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

28.11. | 16:00 - 17:30
Boy 7
Vertraue niemandem, nicht einmal dir selbst, und versuche zu überleben.

Ein junger Mann erwacht nachts in einem U-Bahn-Tunnel. Er hat Panik, weder kann er sich an seinen Namen erinnern noch daran, wie er dort hingelangt ist. Zu allem Überfluss wird er auch noch von der Polizei gejagt. Was ist passiert? Mit Hilfe eines geheimnisvollen Mädchens versucht er herauszufinden, wie zum Teufel er in diese Situation gekommen ist. Dabei hilft ihm ein Notizbuch, das er in seiner Hosentasche findet. Er findet heraus, dass er als Boy Nummer 7 aus einer Anstalt geflohen ist, in der junge Menschen einer Gehirnwäsche unterzogen wurden. Wem kann er noch vertrauen und wird er diesen Albtraum überleben?

Boy 7

Deutschland 2015
Regie: Özgür Yildirim
mit: David Kross, Emilia Schüle, Ben Münchow, Jens Harzer, Jörg Hartmann
Spielfilm, 104 Minuten

empfohlen ab 14


Die Vorführung am wird in Gebärdensprache übersetzt.

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

29.11. | 11:30 - 12:45
Rettet Raffi!
Hier werden Spannung und Unterhaltung für kleine und große Zuschauer geboten – Kinderkino vom Feinsten.

Sammy liebt seinen Hamster Raffi über alles. Der kann nämlich Tore schießen und konnte früher Papas geheime Tabakvorräte aufspüren. Aber jetzt nimmt Papa eine Auszeit von zu Hause und Sammy sucht umso mehr Trost bei seinem kleinen Freund. Als Raffi herzkrank wird, hilft nur eine Operation. Auf der Rückfahrt vom Tierarzt wird aber Mamas Auto mitsamt dem Hamsterkäfig gestohlen. Sammy muss Raffi retten – und erlebt turbulente Abenteuer.

Rettet Raffi!

Deutschland 2015
Regie: Arend Agthe
mit: Nicolaus von der Recke, Sophie Lindenberg, Henriette Heinze, Albert Kitzl, Bettina Kupfer
Spielfilm, 97 Minuten

empfohlen ab 6


Die Schulkinoveranstaltungen am Vormittag laufen in der Reihe "Cinepoint - Schule des Sehens".

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

29.11. | 12:00 - 13:30
Das große Geheimnis
Das Aufwachsen in einem kleinen Dorf während des Zweiten Weltkriegs.

1943, in einem Dorf in den von den Deutschen besetzten Niederlanden: Von klein auf sind Tuur und Lambert unzertrennliche Freunde. Auch jetzt kann die angespannte Lage im Land die Freundschaft der Zwölfjährigen nicht erschüttern. Das ändert sich, als die nette Maartje in ihre Klasse kommt und Tuur ein großes Geheimnis anvertraut. Als dann auch noch Lamberts Familie mit den Nazis zusammenarbeitet, während Tuurs Vater in einer Widerstandsgruppe ist, wird die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe gestellt.

Das große Geheimnis


Belgien, Luxemburg, Niederlande 2014
Regie: Dennis Bots
mit: Maas Bronkhuyzen, Pippa Allen
Spielfilm, 94 Minuten

empfohlen ab 11


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

29.11. | 14:00 - 15:30
Giraffada
Im Westjordanland spielt diese gefühlvoll erzählte Geschichte über einen zehnjährigen Jungen.

Ziad lebt in Palästina und liebt Giraffen über alles. Jeden Tag füttert er im Zoo, in dem sein Vater als Tierarzt arbeitet, das Giraffenpärchen Rita und Brownie. Als Brownie nach einem israelischen Luftangriff schwer verletzt wird und stirbt, verweigert Rita das Fressen. Auch Ziad isst nichts mehr, bis sein Vater beschließt, einen neuen Partner für das Giraffenweibchen zu finden. Doch das einzig infrage kommende Männchen lebt im Ramat Gan Safari Park, und der liegt hinter einer für Palästinenser unüberwindbaren Mauer in Israel.

Giraffada

Deutschland, Frankreich, Israel 2013
Regie: Rani Massalha
mit: Roschdy Zem, Saleh Bakri, Ahmad Bayatra
Spielfilm, 85 Minuten

empfohlen ab 12

Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

29.11. | 14:30 - 15:40
Der Junge und die Welt
Ein Film, der seine Geschichte ganz ohne Dialoge erzählt.

Ein kleiner Junge lebt mit seinen Eltern auf dem Land ein sorgenfreies Leben. Dann bricht sein Vater auf in die große Stadt, und das Kind macht sich auf den Weg, um ihn zurückzuholen. So lernen wir mit ihm die moderne Welt durch die Augen eines Kindes kennen – bevölkert von seltsamen tierartigen Maschinen, gleichförmigen Menschen und beglückenden Erlebnissen.

Der Junge und die Welt


Brasilien 2013
Regie: Alê Abreu
Musik: Ruben Feffer, Gustavo Kurlat
Animationsfilm (ohne Dialog), 80 Minuten

empfohlen ab 10


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €

29.11. | 14:30 - 16:00
Melodie des Meeres
Prächtige Bilder erzählen von einem irischen Märchen über Gestaltwandler.

Die kleine Saoirse findet die magische Muschel ihrer verstorbenen Mutter und lauscht ihrer Musik. Ein Märchen beginnt: Denn Saoirse ist in Wirklichkeit eine Gestaltwandlerin (Selkie), die sich in ein Seehundmädchen verwandeln, aber auch als Mensch an Land leben kann. Eine alte irische Sage erzählt von zwei Welten – dem Meer und dem Land –, zwischen denen sich das Mädchen entscheiden muss. Der bildschöne Zeichentrickfilm von Tomm Moore war für den diesjährigen Animations-Oscar nominiert.

Originalfassung, deutsch eingesprochen

Melodie des Meeres


Irland 2014
Regie: Tomm Moore
Animationsfilm, 93 Minuten

empfohlen ab 7


Kinder 3,00 €, Erw. 4,00 €, Gruppen ab 10 Kindern pro Kind 2,50 €